Filmhandlung und Hintergrund

Martin Sheens („Apocalypse Now“) Regiedebüt ist ein Plädoyer gegen Machtmißbrauch und Rassismus bei der US-Army. Sheens vielbeschäftigter Sohn Charlie („Men at Work“) spielt den Hauptpart im dramatischen Konflikt zwischen rebellischem Soldaten und dessen sadistischen Vorgesetzten. Dabei beweist Martin Sheen als Regisseur nicht die gleiche Souveränität wie als Schauspieler. Bisweilen hat er Schwierigkeiten, die interessanten...

Um vorzeitig aus der Armee entlassen zu werden, läßt sich der Soldat Bean 1965 die Handrücken tätowieren. Statt der Freiheit wartet allerdings das Armeekittchen auf ihn. Um ihn zu demütigen, steckt der cholerische Sgt. McKinney Bean in eine Zelle mit fünf Schwarzen. Nach anfänglichen Querelen, schweißt die gemeinsame Arbeit an einem Windrad die Sechs zusammen. McKinney reagiert auf die unerwartete Entwicklung mit Aggression: Bei einem zur Schikane angesetzten Strafexerzieren gerät die Situation außer Kontrolle: McKinney erschießt einen der Schwarzen. Das Gericht spricht den fortan katatonischen Sergeant frei, Bean wird nach Vietnam geschickt.

US-Army-Drama mit Charlie Sheen als G. I., der vorsätzlich gegen die Militärgesetze verstößt, um vorzeitig entlassen zu werden. Stattdessen landet er im Arbeitslager und unter der Fuchtel des sadistischen Sgt. McKinney.

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Kritikerrezensionen

  • Martin Sheens („Apocalypse Now“) Regiedebüt ist ein Plädoyer gegen Machtmißbrauch und Rassismus bei der US-Army. Sheens vielbeschäftigter Sohn Charlie („Men at Work“) spielt den Hauptpart im dramatischen Konflikt zwischen rebellischem Soldaten und dessen sadistischen Vorgesetzten. Dabei beweist Martin Sheen als Regisseur nicht die gleiche Souveränität wie als Schauspieler. Bisweilen hat er Schwierigkeiten, die interessanten Handlungselemente fließend zu einem packenden Ganzen zu verarbeiten. Die guten Namen und die spannende Ausgangsstory werden dafür Sorge tragen, daß „Ein fremder Klang“ bald vertraut in den Ohren der Videothekenkunden klingen wird.

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