Filmhandlung und Hintergrund

Der Fuchs und sein Team helfen der nach Strich und Faden betrogenen Lebensgefährtin eines korrupten Bankers.

Ein betrügerischer Bankier setzt seine Geliebte schnöde vor die Tür und erpresst sie auch noch: ein Fall wie geschaffen für Max Kerner, den Freunde und Feinde den „Fuchs“ nennen. Der Gentleman-Gauner will den Banker mit den eigenen Waffen schlagen und ihn um eine äußerst wertvolle Michelangelo-Statue erleichtern. Dafür muss er allerdings auch die Polizei an der Nase rum führen: Mutter Kerner hat sich ausgerechnet in den zuständigen Kommissar verguckt, der nun beim „Fuchs“ ein und aus geht.

Bilderstrecke starten(11 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Ein Fall für den Fuchs: Über den Dächern von Frankfurt

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

5,0
1 Bewertung
5Sterne
 
(1)
4Sterne
 
(0)
3Sterne
 
(0)
2Sterne
 
(0)
1Stern
 
(0)

Wie bewertest du den Film?

Kritikerrezensionen

  • Ein Fall für den Fuchs: Über den Dächern von Frankfurt: Der Fuchs und sein Team helfen der nach Strich und Faden betrogenen Lebensgefährtin eines korrupten Bankers.

    Vergleiche zum vielleicht grandiosesten Trickbetrug der Filmgeschichte, dem legendären „Clou“ mit Paul Newman und Robert Redford, verbieten sich allein schon aus Respekt. Aber was sich Daniel Maximilian und Thomas Pauli hier für den Frankfurter Gentleman-Gauner Max Kerner, den Fahnder wie Bewunderer gern den „Fuchs“ nennen, ausgedacht haben, ist schon eine ausgeklügelte Geschichte.

    Wie der „Fuchs“ (Walter Sittler) und seine Kumpane einen betrügerischen Bankier (Gerd Silberbauer) mit den eigenen Waffen schlagen, das hat echte Klasse und ist ähnlich kurzweilig wie diverse prominente Kinovorbilder. Das liegt nicht zuletzt an der Spielfreude des diebischen Quartetts, das viel zu sympathisch ist, um ihm seine Ein- und Rechtsbrüche übel zu nehmen. Vor allem vermeiden die Darsteller unter der souveränen Regie von Franziska Meyer-Price, die Parodie zu übertreiben. Da wird zwar allerlei Mummenschanz getrieben, wenn sich Sittler als Schweizer mit Einstein-Frisur und Gipsbein in den Rollstuhl setzt, Esther Schweins seine in tiefstem Dialekt schwadronierende, unterdrückte Assistentin gibt oder Dieter Landuris mit grotesker Perücke und Dali-Bärtchen den feurigen Spanier mimt. Allen drei aber gelingt die Gratwanderung; der Krimi schrammt mitunter haarscharf an der Klamotte vorbei, bewahrt jedoch die parodistische Fassung. Bloß Simone Thomalla trägt etwas zu dick auf, und zwar gar nicht mal, wenn sie als „Frau Fuchs“ in andere Rollen schlüpft, sondern wenn sie dem Gatten daheim eheliche Szenen liefert oder von den Haschplätzchen des Sohnes nascht.

    Dem Unterhaltungswert tut das keinen Abbruch; selbst die unnötigen Abschweifungen, weil sich zu allem Überfluss auch noch die Mutter vom Fuchs (Gerlinde Locker) die Ehre gibt, irritieren nur kurz. Immerhin wird auch dieser Seitenstrang noch amüsant: Der zuständige Kommissar (Peter Lerchbaumer) entpuppt sich als Jugendliebe der verwitweten Frau Kerner; jetzt muss der Fuchs nicht nur den Banker und seine Schergen, sondern auch noch die Polizei an der Nase rum führen, um in den Besitz einer wertvollen Michelangelo-Statue zu kommen und der früheren Geliebten des Bankiers zu ihrem Recht zu verhelfen. tpg.

Kommentare