Filmhandlung und Hintergrund

Der Fuchs und seine Komplizen versuchen einen Kunstraub, um Obdachlosen zu helfen, die um ihr geerbtes Haus betrogen wurden.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ein Fall für den Fuchs: Das Spiel ist aus: Der Fuchs und seine Komplizen versuchen einen Kunstraub, um Obdachlosen zu helfen, die um ihr geerbtes Haus betrogen wurden.

    Wenn das kein gefundenes Fressen für den „Fuchs“ ist: Der schnöselige Millionenerbe Graf Thoelen (Johann von Bülow) will Obdachlose um ihr Domizil bringen, damit man von seinem Golfplatz aus freie Sicht auf die Frankfurter Wolkenkratzer hat. Die Männer und Frauen haben in der alten Fabrik, die ihnen der verstorbene Vater des Schnösels überlassen hatte, Handwerksbetriebe eingerichtet. Nun müssen sie weichen; es sei denn, ein Gönner würde ihnen richtig viel Geld überlassen. Der „Fuchs“ lässt sich nicht zwei Mal bitten: Er will Thoelen ein zwei Millionen Euro wertes Gemälde von Delacroix klauen und den Grafen dann quasi mit dem eigenen Geld bezahlen.

    Dieses Husarenstück allein wäre bereits eine prima Geschichte, doch wie schon in ihrem „Fuchs“-Krimi „Über den Dächern von Frankfurt“ setzen die Autoren Daniel Maximilian und Thomas Pauli noch eins drauf: Beim erfolgreichen Diebstahl werden Max Kerner (Walter Sittler) und seine diebischen Kumpane (Esther Schweins, Dieter Landuris) ausgerechnet von Kerners früherer Flamme gestört. Karen Reuter (Claudia Michelsen), einst vom „Fuchs“ ausgebildet, hat angeblich die Seiten gewechselt und arbeitet nun für just jene Versicherung, die den Delacroix versichert hat. Weil die Diebe das Gemälde gerade noch verstecken konnten, greift Kerners Ex zu miesen Methoden, verpasst ihm K.O-Tropfen, arrangiert mit dem Bewusstlosen ein leidenschaftliches Schäferstündchen und fotografiert das Stelldichein, um ihn zu erpressen. Prompt tappt Gattin Andrea (Simone Thomalla) in die Falle; es sieht so aus, als hätte der Meisterdieb seine Meisterin gefunden.

    Die Geschichte profitiert enorm davon, dass der „Fuchs“ endlich einen ebenbürtigen Gegenspieler hat; die tollpatschige Polizei führt er schließlich regelmäßig an der Nase rum. Auf diese Weise können Maximilian und Pauli gleich auf zwei Ebenen ihre ebenso amüsanten wie ausgeklügelten Fäden ziehen. Mit dem Rififi-Coup am Ende übertreffen sie sich allerdings selbst. Regie führte Sigi Rothemund, der hier gemeinsam mit Stammkameramann Dragan Rogulj weitaus mehr Tempo vorlegt als in den zwar erlesen fotografierten, aber stets doch auch etwas schläfrigen „Donna Leon“-Adaptionen. Fast spielerisch passt er sich dem typischen Stil der Reihe an: Auch diesmal gelingt die bewährte Mischung aus Spannung und Comedy. Für Heiterkeit sorgt in erster Linie das Liebesleben von Kerner jur. (Sergej Moya), der zum Entsetzen seiner Mutter mit gleich drei jungen Frauen parallel poussiert; ganz der Vater, denn auch der war einst gleichzeitig sowohl der heutigen Gattin wie auch seiner diebischen Freundin zugetan. tpg.

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