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„Edge of Tomorrow“: Das Ende erklärt

Author: Gregor ElsholzGregor Elsholz |

Das Sci-Fi-Spektakel bietet eine wilde Action-Achterbahnfahrt und ein Finale zum Rätseln. Wir erklären das Ende von „Edge of Tomorrow“.

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„Edge of Tomorrow“ basiert auf der japanischen Light Novel (ein Roman mit Manga-Illustrationen) „All You Need Is Kill“ und ist eine rasante Mischung aus „Krieg der Welten“ und „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Der Sci-Fi-Kracher dreht sich um eine außerirdische Invasion inklusive einer Zeitschleife, die – wie die meisten Zeitreisen in Filmen – einige Fragen offen lässt. Deswegen möchten wir euch in diesem Artikel das Ende von „Edge of Tomorrow“ erklären. Vorsicht, Spoiler!

„Edge of Tomorrow“: Zurück in die Zeitschleife

Die Erde wird in „Edge of Tomorrow“ von einer außerirdischen Rasse mit einem Schwarmbewusstsein – den Mimics – angegriffen. Der Deserteur Major Bill Cage (Tom Cruise) wird zu Beginn unfreiwillig in die Offensive „Operation Downfall“ eingebunden. Angeführt von Kriegsheldin Rita Vrataski (Emily Blunt) greifen die menschlichen Truppen die Mimics an – aber die Attacke endet in einem Desaster. In dem extrem einseitigen Gemetzel schafft es Cage zwar, einen Alpha-Mimic in die Luft zu jagen, doch stirbt dabei an seinen Verletzungen. Im Moment seines Todes jedoch wird er vom Blut des Alphas bedeckt – und somit wird Cage Teil der Zeitschleife, die die Mimics so stark macht: Immer, wenn ein Alpha stirbt, wird die Zeit nämlich vom Gehirn des Schwarms, dem Omega-Mimic, zurückgesetzt.

Auf diese Art können Mimics ganze Schlachten austesten und neu starten und sind den Menschen immer einen Schritt voraus. Doch nun ist Cage Teil des Loops – und immer wenn er stirbt, wird die Zeit ebenfalls zurückgesetzt. Deswegen erwacht Bill Cage nach seinem Tod immer wieder als degradierter Deserteur in Handschellen kurz vor dem Beginn der Schlacht.

Das Ende von „Edge of Tomorrow“: Vom Alpha zum Omega

Nach zahlreichen Versuchen, die Oberhand über die Mimics zu gewinnen, trägt eine Blut-Transfusion dazu bei, dass Cage nicht mehr in der Zeitschleife hängt und somit nur noch einen Versuch hat, die Mimics zu besiegen. Zusammen mit Vrataski und ihrer Einheit begibt er sich auf ein Himmelfahrtskommando, um das Omega-Mimic zu töten. Die gesamte Formation stirbt bei dem Versuch, doch Cage schafft es, seine Granaten nah genug am Omega zu zünden und es somit zu töten – doch erneut kommt er mit Mimic-Blut, dieses Mal das Blut des Omegas, in Kontakt.

Er erwacht am Ende des Films am selben Tag, aber früher als gewohnt. Tatsächlich hat sich die Welt geändert – die Mimics wurden laut seines Vorgesetzten von einem Energieimpuls zerstört und „Operation Downfall“ ist somit abgesagt. Als Cage wenig später auf Vrataski trifft, erkennt sie ihn nicht.

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Das Ende von „Edge of Tomorrow“: Der Zeitloop erklärt

In „Edge of Tomorrow“ nimmt das Zeitschleifenparadox eine ganz besonders zentrale Rolle ein – und lässt durch das offene Ende viel Raum für Interpretationen. Durch die nur sparsam formulierten Regeln innerhalb des Films können einige Aspekte somit leider nicht mit absoluter Sicherheit geklärt werden. Trotzdem haben wir euch hier die wichtigsten Punkte zum besseren Verständnis vom Ende von „Edge of Tomorrow“ zusammengefasst:

  • Die Schwarmbindung und die Blut-Transfusion: Als Cage das erste Mal stirbt, vermischt sich sein Blut mit dem des ebenfalls sterbenden Alpha-Mimics. Im Bewusstsein der Mimics ist Cage nun ein Alpha und somit Teil des Schwarms. Er hat aber keine Kontrolle über das Zeitreisen an sich, diese fällt nur dem Omega-Mimic zu. Inwiefern das Omega allerdings ein bewusstes und vorausplanendes Wesen ist oder ob es schlicht auf bestimmte Signale (Tod eines Alphas) reagiert, wird nicht erklärt. In jedem Fall verliert Cage später im Film die Bindung zum Schwarm durch die Blut-Transfusion. Im Finale aber mischt sich sein Blut mit dem des Omegas, was ihm erneut das Zeitreisen ermöglicht.
  • Die Existenz des Omegas: Das Omega ist in der Lage, die Zeit zurückzusetzen, dabei aber das Wissen über das Geschehene zu behalten. Dies spricht dafür, dass es zumindest zu einem gewissen Grad außerhalb der Schleife existiert, dort vielleicht eine Art Anker-Funktion hat. Daher ist es zu erklären, dass es tatsächlich stirbt, als Cage es in die Luft jagt – schließlich ist es somit nicht vollständig durch die Schleife geschützt.
  • Der Zeitunterschied nach dem Showdown: Vor dem Showdown ist Cage nach jedem Tod in Handschellen als Deserteur erwacht – schließlich wurde er per Taser betäubt, als er sich dem Befehl seines Vorgesetzten widersetzen wollte. Doch nach dem Tod des Omegas wacht Cage früher als gewohnt auf – am selben Tag, aber noch bevor er als Deserteur gebrandmarkt wurde. Dies lässt sich dadurch erklären, dass durch den Fall der Mimics die „Operation Downfall“ überhaupt nicht notwendig ist, Cage sich somit nicht den Befehlen seines Generals widersetzt und dementsprechend auch nicht per Taser ausgeknockt wird.

Das Ende von „Edge of Tomorrow“: Antworten im Sequel?

Fans von „Edge of Tomorrow“ können darauf hoffen, dass einige ihrer ausstehenden Fragen in Zukunft noch beantwortet werden: Drehbuchautor Matthew Robinson wurde für seine Sequel-Idee nämlich grünes Licht gegeben! Wer von dem alten Team dabei sein wird und ob es eher die Form eines Sequels oder Prequels annimmt, ist zu diesem Zeitpunkt aber leider noch ungeklärt. Wir hoffen auf jeden Fall, dass die Geschichte um Bill Cage, Rita Vrataski und die Mimics ausgebaut und weitererzählt wird.

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