Filmhandlung und Hintergrund

Ein Schimpanse führt ein ruhmloses Baseball-Team zum Erfolg.

Der liebenswert-naive Jack Cooper spielt in einem miserablen Baseball-Team. Eigentlich ist er ein talentierter Pitcher, doch unter Leistungsdruck versagt er auf dem Spielfeld regelmäßig. Alles ändert sich, als der Chimpanse Ed zum Team-Maskottchen erhoben wird. Ed erweist sich nicht nur als hervorragender Spieler, sondern kurbelt auch Jacks Sportsgeist an und verkuppelt ihn gar mit einer attraktiven Nachbarin.

Für den Farmersjungen Jack geht ein Traum in Erfüllung, als er bei der lokalen Baseballmannschaft Santa Rosa Rockets aufgenommen wird. Doch als er zum ersten Mal vor Publikum spielen muß, packt ihn das Lampenfieber und er versagt gnadenlos. Um sein hundsmiserables Team zu retten, holt der Trainer ein Maskottchen in Form eines recht menschlich anmutenden Schimpansen an Bord. Primat Ed wird bei Jack einquartiert, das Affentheater ist vorprogrammiert.

Ein Schimpanse führt ein ruhmloses Baseball-Team zum Erfolg.

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Kritikerrezensionen

  • Ed: Ein Schimpanse führt ein ruhmloses Baseball-Team zum Erfolg.

    In dem affigen Infantilspaß „Ed“ wurden gleich drei erprobte Komödienkomponenten zum Einsatz gebracht: ein possierlicher Primat, ein hundsmiserables Baseball-Team und ein beliebter TV-Star (in Gestalt von Frauenschwarm Matt LeBlanc aus der Nr.1-Kultserie „Friends“). Für einige kuriose Verwunderung sorgt der Umstand, daß für die Regie der renommierte Dokumentarfilmer Bill Couturie (Oscar mit Rob Epstein für „Common Threads: Stories From the Quilt“) gewonnen werden konnte.

    Die Titelfigur des für die Allerjüngsten zubereiteten Affentheaters ist der sehr menschlich wirkende Schimpanse Ed, der von dem unterdurchschnittlich spielenden Lokalteam Santa Rosa Rockets als Maskottchen eingesetzt wird. Zum Babysitter wird der naiv-liebenswerte Pitcher Jack Cooper (Matt LeBlanc) verdonnert, der den Primaten notgedrungen als Zimmergenossen in seiner verlotterten Junggesellenbude aufnimmt. Die Handlungsfäden werden von Drehbuchautor David Mickey Evans schematisch und ohne besonderen Einfallsreichtum verknüpft: Ed erweist sich auf dem Baseballfeld als hervorragender Third Baseman; das Loser-Team unter der Leitung ihres Managers Chubb (Jack Warden) erspielt sich dank ihrer animalischen Geheimwaffe ein Meisterschaftsspiel; eine „Ace Ventura“-inspirierte Kidnapping-Sequenz sorgt kurzfristig für helle Aufregung; der unter Leistungsdruck miserabel werfende Jack findet endlich zu seiner durchschlagenden Wurftechnik und wird von Ed und dem Nachbarskind Liz (Doren Fein) noch mit deren attraktiver Mutter (Jayne Brook aus der TV-Serie „Chicago Hope“) verkuppelt.

    Die Gags kreisen in erster Linie um klebrige Nahrungsmittel und unkontrollierte Körperfunktionen. Das normalerweise von der Vermenschlichung eines (echten) Affen resultierende Amusement, wird hier weitgehend untergraben, da sofort klar ist, daß es sich bei Ed um eine künstliche Kreatur handelt, deren Gesichtszüge entfernt an seine Kollegen vom „Planet der Affen“ erinnern (zum größten Teil wurde mit einem animatronischen Roboter gedreht, für den Rest sprangen zwei Schauspieler ein). Das Gesamtergebnis ist ein recht anspruchsloser tierisch-alberner Spaß, der wohl vorrangig bei den Allerkleinsten Anklang finden dürfte. ara.

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