Filmhandlung und Hintergrund

Komiker Daniel Stern, spätestens seit seinen Auftritten als tumber Ganove in den beiden „Kevin“-Filmen den deutschen Kinogängern ein Begriff, zählt im zeitgenössischen amerikanischen Kino wohl zu den Besten seines Fachs. Seine schlacksige Figur, seine markante Physiognomie und seine wilde Gestik prädestinieren ihn geradezu für komische Rollen. Jüngstes Beispiel: „Durchgeknallt und auf der Flucht“, eine Familienkomödie...

Botenjunge Max soll für den Mord an einem Gangsterboß in den Knast wandern. Die einzige Möglichkeit, seine Unschuld zu beweisen, besteht darin einen Geldwäsche-Deal zu verhindern, der in in einem Nationalpark über die Bühne gehen soll. Max hat Glück und wird für einen Bergführer gehalten. Mit einer Gruppe Kids macht er sich auf den Weg zum Treffpunkt.

Max Grabelski ist der coolste Kurierfahrer aller Zeiten - zumindest glaubt er das. Doch dann wird der Möchtegern-Macho in einen Mordfall verwickelt und muß fliehen. Da er den Verursacher seines Verhängnis in den Bergen vermutet, macht er sich getarnt als Führer einer Pfadfindergruppe dorthin auf den Weg. Nach einer Serie turbulenter Abenteuer stehen die Naturburschen schließlich vor dem Zweitwohnsitz des Oberganoven - einer Hütte am Devil’s Peak.

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Darsteller und Crew

  • Daniel Stern
    Daniel Stern
  • Jon Polito
    Jon Polito
  • Brad Sullivan
    Brad Sullivan
  • Ann Dowd
    Ann Dowd
  • Anthony Heald
    Anthony Heald
  • Tom Wood
    Tom Wood
  • Blake Bashoff
    Blake Bashoff
  • Corey Carrier
    Corey Carrier
  • Michael Galeota
    Michael Galeota
  • Max Goldblatt
    Max Goldblatt
  • Ari Greenberg
    Ari Greenberg
  • Janna Michaels
    Janna Michaels
  • Art Evans
    Art Evans
  • Greg Beeman
    Greg Beeman
  • John Jordan
    John Jordan
  • Danny Byers
    Danny Byers
  • Tommy Swerdlow
    Tommy Swerdlow
  • Michael Goldberg
    Michael Goldberg
  • Charles B. Wessler
    Charles B. Wessler
  • Paul Schiff
    Paul Schiff
  • Theo van de Sande
    Theo van de Sande
  • Bill Conti
    Bill Conti

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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2 Bewertungen
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Kritikerrezensionen

  • Komiker Daniel Stern, spätestens seit seinen Auftritten als tumber Ganove in den beiden „Kevin“-Filmen den deutschen Kinogängern ein Begriff, zählt im zeitgenössischen amerikanischen Kino wohl zu den Besten seines Fachs. Seine schlacksige Figur, seine markante Physiognomie und seine wilde Gestik prädestinieren ihn geradezu für komische Rollen. Jüngstes Beispiel: „Durchgeknallt und auf der Flucht“, eine Familienkomödie von Gregg Beeman („Daddy’s Cadillac“), die auf ein junges bis sehr junges Publikum zugeschnitten ist. Mit entsprechend zielgerichteter Werbung und dem Hinweis, daß Stern hier seinen Part aus „Kevin“ variiert, dürfte der Film ein solides - wenn auch nicht übermäßiges - Geschäft garantieren. Max Grabelski, Angestellter eines privaten Postdienstes, wird von einem Geldwäscher als Bote mißbraucht. Als er eines Tages eine seiner Lieferungen abgeben will, findet Max eine Leiche und avanciert sogleich zum Hauptverdächtigten des FBI. Um seine Unschuld zu beweisen, versucht Grabelski seinen mysteriösen Auftraggeber zu finden, den er in einem Haus am schwer zugänglichen Devil’s Peak vermutet. Da er das FBI auf seinen Fersen weiß, schlüpft der Unglücksrabe in die Rolle eines Pfadfinderführers, der sechs Kinder während eines Ausflugs in die Berge zu beaufsichtigen hat. Mit den besserwisserischen Gören im Schlepptau macht sich der Städter auf den Weg nach Devil’s Peak. Harmlos und vorhersehbar, das sind die Adjektive, die auf „Durchgeknallt und auf der Flucht“ am ehesten zutreffen. Die Handlung setzt sich aus mehr oder weniger witzigen Einzelepisoden zusammen, bei denen manch ein Dialog nicht über Stammtischniveau hinauskommt. Auch gelingt es den vier (!) Drehbuchautoren John Jordan, Danny Byers, Tommy Swerdlow und Michael Goldberg, weder der altbekannten Ferienlagergeschichte noch dem klassische Topos vom Mann, der zur falschen Zeit am falschen Ort ist und sich zudem in einer ihm fremden Umgebung zurechtfinden muß, neue Aspekte abzugewinnen. Bleibt auf der Habenseite des Werks ein recht spannendes Finale im Felsen, bei dem die Filmemacher sich scheinbar von „Cliffhanger“ inspirieren ließen, und ein groß aufspielender Jon Polito, der als verbissen-dämlicher FBI-Agent Palmer die meisten Lacher auf seiner Seite hat. geh.

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