Spätestens mit der „Dark Knight“-Reihe hat sich Christopher Nolan den Ruf eines Meisterregisseurs erarbeitet und ist im internationalen Kino zu einer Ikone gewachsen. Bisher beschränkte sich seine Arbeit allerdings nur auf fiktive Stoffe und Geschichten. Das ändert sich nun mit dem Zweiter-Weltkriegs-Drama „Dunkirk“, der schon vor seinem offiziellen Kinostart ordentlich Vorschusslorbeeren einheimst.

In den USA läuft das neue Epos von Christopher Nolan bereits diese Woche an und wie ScreenRant berichtet, verließen viele Kritiker die Pressevorführungen mit reichlich Lob im Gepäck. Momentan wird der bildgewaltige Kriegsfilm auf der amerikanischen Filmkritiken-Sammel-Seite RottenTomatoes im Durchschnitt mit 9 von 10 möglichen Punkten bewertet.

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Diese Zahlen sollte man allerdings mit Vorsicht genießen, denn bisher gibt es nur knapp über 70 Kritiken. Zum Vergleich: Nolans Science-Fiction-Opus „Interstellar“ hat bei RottenTomatoes eine Durchschnittswertung von 7 von 10 Punkten, es liegen aber auch 316 Kritiken vor. Das sind viermal so viele wie bei „Dunkirk“ und bedeutet, dass sich die Wertung von „Dunkirk“ aller Voraussicht nach noch ein wenig nach unten korrigieren wird.

Den höchsten Wert bei RottenTomatoes erzielte Nolan übrigens mit dem zweiten Teil seiner Batman-Trilogie, „The Dark Knight“. Dieser kam am Ende durchschnittlich auf 8,6 von 10 Punkten. Ob „Dunkirk“ diese Wertung knacken kann, bleibt abzuwarten. Die ersten Kritiken prophezeien aber schon einen Oscar-Reigen.

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Darum geht es in „Dunkirk“

„Dunkirk“ handelt von der Evakuierung Alliierter Truppen aus dem von Nazi umzingelten Dünkirchen in den Niederlanden im Zweiten Weltkrieg. Eine Besonderheit des Films ist, dass die Handlung aus drei Perspektiven und Zeitebenen erzählt wird: Eine aus Sicht der Soldaten in der Luft, eine von denen zu Wasser und die dritte von denen an Land.

Nolans neuster Streich läuft am 27. Juli 2017 in den deutschen Kinos an und sollte wegen seiner opulenten Bilder auf der größten Leinwand genossen werden, die ihr finden könnt.

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