Fakten und Hintergründe zum Film "Duell der Magier"

Kino.de Redaktion |

Duell der Magier Poster

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Über die Produktion

Walt Disney Pictures, Produzent Jerry Bruckheimer und Regisseur Jon Turteltaub, die kreativen Köpfe hinter den Franchiseerfolgen NATIONAL TREASURE („Das Vermächtnis der Tempelritter“, 2004) und NATIONAL TREASURE: BOOK OF SECRETS („Das Vermächtnis des geheimen Buches“, 2007), präsentieren mit DUELL DER MAGIER eine innovative und epische Abenteuerkomödie über einen Zauberer und seinen bisher glücklosen Zauberlehrling. Gemeinsam werden sie in den uralten Konflikt zwischen Gut und Böse hineingezogen.

Balthazar Blake (Nicolas Cage) ist ein Meistermagier im Manhattan der Gegenwart, der versucht, die Stadt vor seinem Erzfeind Maxim Horvath (Alfred Molina) zu beschützen. Weil er dabei Unterstützung braucht, rekrutiert er Dave Stutler (Jay Baruchel), einen vermeintlichen Durchschnittstypen, der jedoch als zunächst noch etwas zögerlicher Schützling sein verborgenes Potenzial aufblitzen lässt. Der Zaubermeister erteilt seinem unfreiwilligen Komplizen einen Crashkurs in der Kunst und der Wissenschaft der Magie. Gemeinsam unternehmen die ungleichen Partner nun alles, um den dunklen Kräften des Bösen Einhalt zu gebieten. Dave wird all seinen Mut benötigen, um sein Training zu überleben, die Stadt zu retten und das Mädchen seiner Träume zu erobern, wenn er der Zauberlehrling in einem DUELL DER MAGIER sein wird.

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Es muss Magie sein. Goethes „Der Zauberlehrling“ hat die Fantasie einiger der kreativsten Köpfe aller Zeiten angeregt – von Nicolas Cage, Jon Turteltaub und Jerry Bruckheimer bis hin zu Komponist Paul Dukas und Walt Disney. Alles begann mit Johann Wolfgang von Goethe, dem großen deutschen Dichter, Denker und Naturwissenschaftler, der seine zeitlos populär bleibende Ballade „Der Zauberlehrling“ 1797 zu Papier brachte. Das aus sieben Strophen zu je 14 Versen bestehende Gedicht wird vom Zauberlehrling selbst vorgetragen, der von seinem alten Hexenmeister sich selbst überlassen wurde und nun in purer Überheblichkeit seine eigenen Zauberkräfte zu demonstrieren versucht. Der Zauberlehrling befiehlt einem alten Besen, sich in Lumpen zu hüllen, sich Kopf und zwei Arme wachsen zu lassen und dann mit einem Eimer Wasser für ein Bad zu holen. Der zum Leben erweckte Besen füllt aber nicht nur die Wanne, sondern auch alle Gefäße mit Wasser. Da der Zauberlehrling aber den Zauberspruch vergessen hat, um dem Ganzen ein Ende setzen zu können, kommt es zu einer großen Überschwemmung.

Schließlich nimmt der Zauberlehrling eine Axt und spaltet den armen alten Besen … wodurch nun zwei zum Leben erweckte Besen ihr Werk verrichten. Am Ende der Geschichte wird dem Zauberlehrling durch seinen zurückgekehrten Hexenmeister aus der Patsche geholfen, der den Besen schnell in den Schrank zurückbeordert, aus dem er ursprünglich gekommen war – mit dem magischen Befehl, nur dann herauszukommen, wenn er, sein wahrer Meister, ihn herbeiruft, um seinen Anordnungen Folge zu leisten. 100 Jahre später vertonte der französische Komponist Paul Dukas die Ballade zu seinem zehnminütigen sinfonischen Werk „L’apprenti sorcier“. Aufgrund seiner brillanten Kolorierung, seiner musikalischen Verzierungstechniken, der exzellenten Rhythmik und der wunderbar schwungvollen Musik, die die marschierenden Besen begleitet, war das Scherzo auf Anhieb erfolgreich, hat die Zeiten überdauert und ist bis heute – für den normalen Musikliebhaber jedenfalls – Dukas’ populärste Komposition.

Etwa vier Jahrzehnte später entdeckte Walt Disney das Stück, machte es zur Grundlage seines unsterblichen Zeichentrick Klassikers FANTASIA („Fantasia“, 1940) und gab die Hauptrolle des Zauberlehrlings keinem Geringeren als Mickey Mouse. Als Disney im Sommer 1937 im Chasen’s, dem legendären Restaurant in Beverly Hills, allein beim Essen saß, lud der noch junge König des Zeichentricks den berühmten Dirigenten Leopold Stokowski zu sich an den Tisch. Und was die beiden dann bei diesem Treffen heraufbeschworen, war außergewöhnlich.

Walt Disney hatte bereits bei seiner Zeichentrick Filmreihe „Silly Symphonies“ sinfonische Musik eingesetzt und hoffte, dass Stokowski mit ihm bei einem von ihm geplanten Zeichentrick-Film zusammenarbeiten würde, der Dukas’ Musik zu „Der Zauberlehrling“ in Bilder umsetzen sollte. Diese Idee, animierte Szenen mit klassischer Musik zu unterlegen, wurde später ausgeweitet und führte schließlich zur Entwicklung des extrem riskanten, aber wunderbar ambitionierten Films FANTASIA.

Der mit 125 Minuten auch für die heutige Zeit noch ungewöhnlich lange Film wurde am 13. November 1940 mit großem Rummel im New Yorker Broadway Theatre uraufgeführt. Das Musikerlebnis wurde durch ein speziell für den Film entwickeltes Mehrkanal-Tonsystem namens „Fantasound“ verstärkt. So war FANTASIA der erste kommerziell ausgewertete Film, der mit Stereoton in den Kinos gezeigt wurde. Heute ist der Film ein unsterblicher Beweis für die künstlerischen Ambitionen und den unerschütterlichen Willen Walt Disneys, die beiden Kunstformen Zeichentrick und Film durch die Erschaffung von etwas völlig Neuem, das die Zuschauer bis dahin weder gesehen noch gehört hatten, weiterzuentwickeln. FANTASIA gehört zu den Filmen, die von der Library of Congress als besonders erhaltenswertes nationales Kulturgut in die United States National Film Registry aufgenommen wurden, wobei „Der Zauberlehrling“ nicht nur als beste, sondern auch als beliebteste Episode des Klassikers gilt.

Heute, 70 Jahre nach dem Filmstart von FANTASIA, haben Walt Disney Pictures und Jerry Bruckheimer Films eine neue Geschichte für die große Leinwand kreiert. Ein Live-Action-Abenteuer mit dem Titel DUELL DER MAGIER, das zwar von den Vorbildern und Vorgängern inspiriert wurde, aber eine komplett neue Geschichte erzählt. Dabei bleibt die vermittelte Botschaft einfach und vergnüglich und doch zeitlos gültig und profund, wie Regisseur Jon Turteltaub zu berichten weiß: „Großartig ist an dieser Geschichte, dass sie eine kleine Lektion darüber erteilt, was es bedeutet, den kürzesten Weg zu nehmen, es sich besonders leicht zu machen und sich den Wunsch, den wir alle haben, nämlich erwachsen zu werden, etwas zu schnell erfüllen zu wollen.“

Die filmische Wiedergeburt von „Der Zauberlehrling“ nahm ihren Anfang mit einem leidenschaftlichen Bewunderer der Disney Version – mit Nicolas Cage. „Mein Freund Todd Garner und ich hatten die Idee dazu“, erinnert sich Cage. „Ich drehte damals gerade einen anderen Film und wollte eine etwas magischere und fantastischere Welt erforschen und eine Figur mit geheimnisvollen Fähigkeiten spielen. Ich sprach darüber mit Todd, und am nächsten Tag kamen wir auf das perfekte Projekt: DUELL DER MAGIER.“

„Ich liebe die Welt der Magie, und mir gefiel die Vorstellung, sie Zuschauern von heute nahe bringen zu können“, erklärt Bruckheimer. „Geschichten mit magischen Elementen habe ich schon immer geliebt, und ‚Der Zauberlehrling’ ist eine der besten magischen Geschichten überhaupt. Wir glaubten, dass es eine wirklich spannende Sache wäre, aus dem Kern dieses Konzepts eine völlig neue und in der Gegenwart angesiedelte Geschichte zu entwickeln.“ Turteltaub kennt Nicolas Cage noch aus den Tagen, als beide Schüler auf der Beverly Hills High School waren. „Für diesen Film ist Jon der perfekte Regisseur“, erklärt Bruckheimer. „Nicht nur wegen seiner langjährigen Beziehung zu Nic und mir als Filmemacher und als Freund, sondern auch wegen seines Gefühls für das Wundersame, wegen der Freude, die er ausstrahlt – sowohl als Privatperson als auch als Künstler.“

Alle wichtigen Kreativköpfe vor und hinter der Kamera von DUELL DER MAGIER sind Fans von Walt Disneys FANTASIA. „Für mich ist das der schönste Film aller Zeiten“, schwärmt Cage. „FANTASIA war der erste Film, den ich mit meinen Eltern im Kino gesehen habe. Durch ihn wurde ich in die Welt des Films, der Zeichentrick-Kunst Walt Disneys und natürlich auch in die Welt der klassischen Musik eingeführt. Während des ganzen Films holten mich die Bilder aus meiner eigenen Welt, und ich glaube, der Film hat mein Leben beeinflusst, und zwar schon damals. Disney-Filme und dann der Besuch von Disneyland – das alles hat mich wirklich inspiriert. FANTASIA schaue ich mir immer noch jedes Jahr an und ich verliere mich dann völlig in diesem Film.“ Obwohl der Film kein Remake der klassischen Episode aus Disneys FANTASIA ist, würdigt DUELL DER MAGIER sie dochin angemessener Form.

„DUELL DER MAGIER ist sehr eng verbunden mit der großen Disney-Vergangenheit“, sagt Turteltaub. „Ich wusste sofort, dass es bei diesem Projekt um etwas ging, das exzellent ist, etwas Besonderes ist und der bedeutenden Rolle gerecht werden musste, die ‚Der Zauberlehrling’ in der Geschichte Disneys und des Films überhaupt spielt. Diese Episode aus FANTASIA gehört zu den ikonischsten acht Minuten, die jemals auf Film gebannt wurden. Teil dieses Projekts sein zu können, war also sehr aufregend für mich. Man denkt sich ‚Wohin führt mich das alles, was mache ich daraus?’ – und das ist der Startpunkt für eine Explosion der Kreativität.“

Matt Lopez, der sein Handwerk in Disneys eigenem Autorenprogramm erlernte, arbeitete an der Story und auch am Drehbuch mit, erschuf eine epische Fantasie über den Collegestudenten Dave Stutler, der versucht, die Prüfungen seines Physikstudiums zu bestehen und ein Date mit Becky, dem Mädchen, von dem er schon immer träumte, zu bekommen. Daves Welt wird völlig auf den Kopf gestellt, als der exzentrische Balthazar Blake plötzlich in sein Leben tritt. Balthazar ist ein Magier, der in einen Krieg verwickelt ist, der seit Jahrhunderten zwischen den Anhängern zweier mächtiger Magier, des guten Merlin und der bösen Morgana, ausgetragen wird, um entweder die Welt zu retten oder sie zu zerstören. Als sein Erzfeind Maxim Horvath, der langjährige Rivale Balthazars aus dem Lager der Morganier, nicht nur ihn, sondern die ganze Welt bedroht, rekrutiert er Dave als seinen Lehrling, der diese Aufgabe aber zunächst nur zögerlich und widerwillig übernimmt.. Gemeinsam müssen sie nun Horvath und die Morganier stoppen. „In dieser Geschichte geht es um zwei Missionen“, erklärt Bruckheimer.

„Balthazar hat jahrhundertelang die Welt nach einem Zauberlehrling abgesucht – und Dave muss sein wahres Potenzial als Mensch entdecken. Dave nimmt sein Physikstudium sehr ernst, braucht oder will Balthazar nicht in seinem Leben haben und möchte auch kein Magier sein. Balthazar ist wie eine Fliege, die ständig um einen herumschwirrt. Er quält diesen armen Jungen so lange, bis dieser kapituliert und dann versucht, diese magische Figur zu werden. Wenn vor deiner Tür jemand auftauchen und dir sagen würde, du wärest ein großer Magier, würdest du das auch nicht glauben. Aber im Verlauf der Geschichte“, fährt Bruckheimer in seinen Ausführungen fort, „sieht man, wie sich eine Beziehung zwischen den beiden entwickelt, wie Balthazar Dave Selbstbewusstsein gibt – nicht nur bei seiner Magie, sondern auch in seinem Privatleben.“

„Die Herausforderung bestand darin“, so Matt Lopez, „einen Weg zu finden, Magie neu zu interpretieren, auf der Leinwand zu zeigen und damit dem Zuschauer auch etwas komplett Neues zu bieten. Dave Stutler ist strikt naturwissenschaftlich orientiert und beschäftigt sich engagiert mit den Problemen der Physik. Er ist völlig der rationalen Welt ergeben, erklärt alles objektiv und wissenschaftlich. Und dann bringen wir ihn mit Balthazar, dem Magier, zusammen, der alles in magischen Begriffen denkt. Diese zwei Welten reduzieren sich tatsächlich auf eine, denn Magie verhält sich zu Physik wie Alchemie zu Chemie. Es gibt eine wichtige Dialogstelle, in der Balthazar Dave erzählt, dass alles, was Magier machen, sich innerhalb der Grenzen der Physik bewegt – es ist nur so, dass er noch nicht alle Grenzen kennt. Das ist im Kern die kreative Idee hinter aller Magie in diesem Film. Ich liebe die Wissenschaft und glaube, dass es auf der Leinwand überraschend und wirklich aufregend sein wird, sie so fundamental in Beziehung zur Magie zu setzen.“

Lopez, der, wie es der Zufall will, die Arbeit am Drehbuch im alten Animationsgebäude der Walt Disney Studios in Burbank beendete – dort, wo auch die Sequenz in FANTASIA animiert worden war – bemerkt, dass sowohl Goethes Ballade „Der Zauberlehrling“ als auch die Episode in FANTASIA „damit enden, dass der Lehrling wieder auf einen Aufgabenbereich zurückgesetzt wird, der im Grunde dem des Hausmeisters des Zauberers entspricht. So erfährt und sieht man nie, wie aus dem Lehrling selbst ein Zaubermeister wird. Wir glaubten aber, dass es Spaß machen würde, gerade das einmal sehen zu können. Man sieht in FANTASIA auch nicht, wie der Zaubermeister den Lehrling in Magie unterrichtet, weshalb Balthazar genau das nun bei Dave macht. Mit dem Unterschied allerdings, dass angesichts der besonderen Umstände etwas in wenigen Tagen gelehrt werden muss, das eigentlich zehn Jahre in Anspruch nehmen würde.“

„Balthazar und Dave wünschen sich beide, dass es den anderen nicht in ihrem Leben gäbe“, erklärt Jon Turteltaub. Balthazar braucht einen Lehrling, ganz sicher aber nicht einen wie Dave. Dave dagegen will überhaupt nichts mit dieser verrückten Person zu tun haben, die in sein Leben eindringt. So gehen sie sich gegenseitig auf die Nerven. Aber beide sind klug und wissen, wie man den anderen angemessen reizen und ein bisschen quälen kann.“

„Dave ist ein Intellektueller, der ganz sachlich die Wahrheit über alles wissen möchte“, führt Turteltaub fort. „Er muss sich als Mensch mehr öffnen und erkennen, dass es eine Welt gibt, die er zuvor nicht für möglich gehalten hätte, und dann mit diesem Wissen alles herausholen, was in ihm steckt. Dieser Prozess macht einen großen Teil von Daves Entwicklung aus.“ Auch die Autoren Carlo Bernard und Doug Miro brachten wichtige Ideen in das Drehbuch ein. „Wir haben hier eine klassischeHeldengeschichte“, erzählt Bernard.

„Daves Entwicklung dreht sich letztlich darum, dass jemand, der nicht an sich und daran glaubt, je etwas Großartiges vollbringen zu können, im Verlauf der Geschichte erkennt, dass er zu seiner eigenen Überraschung das Zeug zu einem echten Helden hat. Um diese Entwicklung machen zu können, braucht er die Beziehungen zu Balthazar und zu Becky. Das war für uns die Richtschnur für die Struktur der Story.“ „Ich glaube auch, dass Balthazar den Gedanken verkörpert, die Interessen der Menschheit über die eigenen zu stellen“, fährt Bernard fort. „Die Vorstellung, dass es da draußen in der Welt größere Dinge gibt, die wichtiger sind als der Einzelne, ist ein großartiges Konzept – ein Krieger, der seit mehr als 1.000 Jahren für die Menschheit kämpft.“

Produktion: Die Dreharbeiten

„Der Grundgedanke des Films ist, dass es im heutigen New York immer noch Magier gibt, die sich der alten Kunst der Zauberei bedienen“, erklärt Regisseur Jon Turteltaub. „Es ist viel unterhaltsamer, den Zuschauern das Magische in den Dingen zu zeigen, die ihnen vertraut sind, als etwas Neues zu erschaffen. New York ist eine außergewöhnliche Stadt, doch die New Yorker sind so damit beschäftigt, etwas zu leisten und zu erreichen, dass sie oft gar nicht bemerken, was es hier sonst noch alles zu sehen gibt. Wenn man innehält und sich einmal umsieht, gibt es überall Erstaunliches zu entdecken. Wenn man durch Manhattan geht und einmal nicht nur stur geradeaus, sondern nach oben schaut, wird man an vielen Gebäuden die erstaunlichsten architektonischen Details erkennen. New York ist ein Universum für sich.“

Für die Bewohner, die sie bewundern, und für Millionen von Besuchern ist New York eine Stadt wie keine andere. Eine Stadt, die natürlich bereits Schauplatz zahlloser Filme gewesen ist – wie jetzt eben auch von DUELL DER MAGIER. „New York hat einfach alles“, schwärmt Jerry Bruckheimer, der in Detroit geboren wurde. „Es gibt wunderbare Wolkenkratzer, die besten Restaurants der Welt, die wichtigsten Zentren der Finanz- und Verlagswelt, und das Tempo, in dem hier gelebt und gearbeitet wird, ist enorm. Doch nie hat diese Stadt magischer ausgesehen als in DUELL DER MAGIER.“

„Unser Film ist ein Liebesbrief an New York“, ergänzt Jay Baruchel, der aus dem kanadischen Montreal stammt. „Jeder, der einmal hier gewesen ist, weiß, dass New York wirklich die Welthauptstadt ist. Wenn wir im Film in den Autoverfolgungsjagden über den Times Square oder die Sixth Avenue rasen, dann ist das kein Trick, dann machen wir das wirklich. Jeder, auch meine Mutter, war verblüfft und fassungslos vor Ehrfurcht angesichts der Größe, der Erhabenheit undder gezeigten Details der Stadt. Die Zuschauer werden in ein New York entführt, das sie wiedererkennen werden, so aber noch nicht gesehen haben.“ Baruchel hatte auch großen Spaß daran, einige Szenen an der New York University in Greenwich Village zu drehen – aus ganz bestimmten Gründen. „Für mich war das einfach toll, denn ich hatte früher davon geträumt, auf die Film School der New York University zu gehen, doch ich konnte es mir nie leisten. Wir verdanken dieser Einrichtung so viele großartige Filme, sie hat sich längst im kollektiven Bewusstsein verankert.“

„Eine unglaublich fotogene Stadt“, begeistert sich auch Alfred Molina, der in London geboren wurde. „Sie besitzt so große dramatische Präsenz, und das Leben pulsiert hier. Wenn hier etwas Magisches geschieht, geschieht es in einer Stadt, die an sich schon magisch ist. Das nennt man einen Doppelschlag.“

„Ich habe bisher noch nicht viel Zeit in New York verbracht“, gesteht die Australierin Teresa Palmer. „Aber man spürt diese magische Energie, alles wirkt so lebendig und vital. In dieser Stadt werden Träume wirklich wahr, und das macht meines Erachtens auch dieser Film deutlich.“ „Obwohl New York um so vieles jünger als London ist, wo ich lebe, kann man hier all diese erstaunlichen Dinge direkt vor sich haben und sich trotzdem davon abwenden“, erklärt Toby Kebbell. „Der Grund ist, dass bei den vielen Millionen Menschen, die hier herumlaufen, unser Gehirn das alles nicht auf einmal wahrnehmen kann.“

„Das Ziel bei diesem Film war“, so Kameramann Bojan Bazelli, der weit entfernt im heutigen Montenegro geboren wurde, „ein New York zu erschaffen, wie es für DUELL DER MAGIER eben nötig ist. Wir versuchten gar nicht, den Look der Stadt besonders zu verändern, sondern wir bedienten uns dieses Looks und verschmolzen ihn mit unserer eigenen magischen Vision. Die Energie zwischen Licht und Dunkel ist in beinahe jeder Einstellung zu spüren, und wir haben auf die modernste Technik und die kreativsten Köpfe zurückgegriffen, um den Zuschauern ein New York zu zeigen, das erfrischend anders und mit magischem Leben erfüllt ist.“

Natürlich gibt es bei Dreharbeiten in New York zahllose Herausforderungen, darunter auch die vielen Menschen und Autos auf den Straßen. Doch schließlich fanden die Filmemacher viele Originalschauplätze mit einer oft erstaunlichen dahinter verborgenen Geschichte. Die Drehorte verteilten sich über die ganze Stadt – von Times Square und Midtown Manhattan bis hin zum Washington Square Park in Greenwich Village. Produktionsdesignerin Naomi Shohan zeigte im TriBeCa-Viertel ihre eigenen Zauberkräfte, als sie die Außenansicht des Kuriositätenladens Arcana Cabana am 1869 erbauten Grosvenor Building in der White Street entstehen ließ. Die U-Bahn-Station an der 7th Avenue in Park Slope, einer Wohngegend in Brooklyn, wurde für eine Szene gebraucht, in der Dave seine neu erworbenen magischen Kräfte einzusetzen versucht, um einen Überfall zu verhindern.

Zu den ikonischen Drehorten zählten Battery Park, der Ausgangspunkt für die Fähren zur Freiheitsstatue, das Chrysler Building mit seinen in die Fassade eingelassenen Chromadlern und das Rockefeller Center mit der über viereinhalb Meter hohen Atlas-Statue. Außerdem wurden die Kameras aufgestellt im Bryant Park Hotel an der 40th Street, in den Apthorp Apartments, auf der Williamsburg Bridge, die Brooklyn mit Chinatown verbindet, und an der Cathedral of St. John the Divine in der Amsterdam Avenue.

Floyd Bennett Field in Brooklyn war der erste städtische Flughafen New Yorks und nahm 1931 seinen Betrieb auf. Große Flugpioniere wie Amelia Earhart, Wiley Post, Howard Hughes oder auch Major John Glenn Jr. hoben dort ab oder landeten dort. Für den Film aber entstand dort ein Teil der erhöhten U-Bahn-Station von Marcy Avenue – für eine Sequenz, in der Wölfe und ein riesiger Chromadler vom Chrysler Building eine zentrale Rolle spielen.

In einer der großen Szenen des Films betreten Balthazar und Dave einen alten Akupunkturladen in Chinatown, suchen dort den Seelengral. Bedient werden sie in diesem bunt schillernden Laden von einer alten Frau, die völlig harmlos wirkt – bis sie sich in Maxim Horvath verwandelt, der schließlich den alten Zauberer Sun Lok aus dem Seelengral befreit. Der wilde Kampf, der sich danach zwischen Magiern und Zauberern entwickelt, setzt sich alsbald auf der Straße vor dem Laden fort, wo gerade ein Paradezug anlässlich der chinesischen Neujahrsfeier vorbeizieht – mit Tänzern, buntem Konfettiregen und einem riesigen Paradedrachen, den Sun Lok in eine furchterregend reale und lebendige Kreatur verwandelt. „Wer über Magie reden will, muss nach Chinatown gehen. Ein unglaublich cooler Ort in New York“, meint Jon Turteltaub.

Nachdem ein öffentlicher Aufruf, mit dem Statisten aus Chinatown gesucht wurden, mehr als 2.000 Leute angelockt hatte, nahmen die Filmemacher für die benötigten zweiwöchigen Nachtdreharbeiten die Eldrige Street in Beschlag. Von dieser Straße aus, die eine außergewöhnliche Atmosphäre auszeichnet, sieht man die Manhattan Bridge und auch die lärmenden U-Bahn-Züge, die zwischen Manhattan und Brooklyn hin und her rasen.

„Eine solche Szene kann man nicht auf einem Studiogelände drehen“, erklärt Turteltaub. „Ich glaube, dass alle, die an dem Umzug teilnahmen oder im Hintergrund zu sehen sind, ihren Spaß hatten. Sobald die Musik begann und das Trommeln einsetzte, wurde es spannend. Der Drachen und der Konfettiregen waren aufregend. Und wirklich knisternd wurde es, wenn Nic Cage an den Set kam. Es war einfach eine richtig gute Atmosphäre. Obwohl diese Szene randvoll mit Actionelementen ist, feiert sie doch zugleich auch Chinatown in New York.“

Tatsächlich entwickelte sich in manchen Drehnächten eine Atmosphäre wie auf einem Straßen- oder Stadtteilfest. „Es ist unmöglich, deine eigene Arbeit nicht zu lieben, wenn so viel um dich herum passiert und die Energie so groß ist“, gibt Baruchel an. „Das inspiriert und durchdringt auch die eigene Darstellung, denn es gibt so vieles, auf das man reagieren kann.“

Als Schauplatz für das Finale von DUELL DER MAGIER entschieden sich die Filmemacher für Bowling Green, den historischen Stadtpark in Lower Manhattan. Dort kommt es zum ultimativen Showdown zwischen den Merliniern Balthazar Blake und Dave Stutler und dem Morganier Maxim Horvath. Horvath beschwört aus dem Seelengral das ultimative Böse herbei – Morgana höchstpersönlich, die Besitz vom Körper Veronicas ergriffen hat, der Magierin, die Balthazar und Horvath lieben. In diesem finalen Duell der Magier kommen Zaubersprüche, Beschwörungsformeln und wütendes Feuer zum Einsatz, sogar die berühmte Statue des zum Angriff ansetzenden Bullen wird zum Leben erweckt. Die Welt ist in höchster Gefahr.

„Natürlich wird auch der so genannte Entscheidungskampf an einem ikonischen New Yorker Schauplatz ausgetragen“, erzählt Bruckheimer. „Bowling Green war der erste öffentliche Park in Amerika. Während des amerikanischen Unabhängigkeitskriegs stürzten dort New Yorker Bürger die Reiterstatue von King George III um. Der Park ist ein wunderschöner, in Lower Manhattan gelegener und von Wolkenkratzern umgebener grüner Ring – ein sehr dramatischer Schauplatz, in dem die Magier das Duell aller Duelle austragen.“ „Morgana, die größte und mächtigste Zauberin, wurde in den Seelengral gestoßen und dort eingesperrt“, erklärt Turteltaub. „Um sie aber dort überhaupt hineinbekommen zu können, musste Veronica, eine Magierin der Merlinier, ihre eigene Seele opfern, womit nun Morgana und Veronica zusammen im Seelengral gefangen sind. Balthazar liebt Veronica seit ewigen Zeiten, doch wenn er sie befreit, entkommt auch Morgana aus dem Seelengral. Somit stellt sich für ihn die Frage, wie er Morgana vernichten kann, ohne Veronica zu schaden.

In dieser Szene am Höhepunkt des Films kam wieder etwas Magie zum Einsatz – wie schon in der Szene, in der ein Chromadler vom Chrysler Building zum Leben erweckt worden war. Mit dem Unterschied, dass jetzt ein Stier belebt wurde: der berühmte zum Angriff ansetzende Bulle, eine von dem gebürtigen Sizilianer Arturo Di Modica erschaffene 3.175 Kilogramm schwere Bronzestatue, die an der Spitze des Bowling Green Parks steht. Nach dem Börsencrash von 1987 hatte der New Yorker Künstler Di Modica die Skulptur einem Impuls folgend erschaffen. Er stellte sie am 15. Dezember 1989 als sein Symbol für den unerschütterlichen Lebensgeist des amerikanischen Volkes vor der New Yorker Börse auf. Es war ein Geschenk an die New Yorker, doch die Skulptur wurde von der Polizei beschlagnahmt. Nach Protesten der New Yorker sorgte Kommunalpolitiker Arthur Piccolo dafür, dass der Bulle zwei Blöcke weiter südlich an den Platz vor dem Bowling Green Park versetzt wurde.

Produktion: Spezialeffekte und Actionszenen

In der ersten Actionszene von DUELL DER MAGIER kommt es zu einem spektakulären Zauberkampf zwischen den Erzfeinden Balthazar Blake und Maxim Horvath. Schauplatz dieses Duells ist die Arcana Cabana, Balthazars ausgesprochen bizarrer alter Kuriositätenladen in Lower Manhattan, dessen beengte Räumlichkeiten bis zur Decke mit allem erdenklichen Krimskrams vollgestopft sind. Zeuge dieses Duells wird der zehnjährige Dave Stutler, der von einem Liebesbrief, den er an die junge Becky geschrieben hatte und der sich dann, vom Wind getragen, selbstständig machte, zur Arcana Cabana gelockt wurde. Bei diesem Duell kommt im Film erstmals Magie zum Einsatz - Merlins Drachenring erwacht magisch zum Leben und wandert wie von Geisterhand auf Daves Finger, Horvath taucht aus dem Seelengral auf. Und dann zeigen Horvath und Balthazar ihr ganzes Spektrum an Zauberkräften, sagen Zaubersprüche auf, bewegen Objekte und zerlegen im Grunde den Laden, bevor beide in eine große Urne hineingesaugt werden. Zehn Jahre verbleiben sie dort, bis sie wieder ins Leben des anderen und auch in Daves Leben treten.

„Der Seelengral“, erläutert Cage, „ist ein Gefängnis für die sehr, sehr beängstigenden und bösen Morganier. Je bösartiger ein Morganier ist, desto tiefer dringt er in die Kreise des Grals ein. Es ist so ähnlich wie bei den russischen Matroschka-Puppen – und ganz im Zentrum ist Morgana gefangen. Das Problem dabei ist, dass der Seelengral immer wieder in die Hand genommen wird, und wann immer das passiert, kann Horvath ihn öffnen und einen weiteren sehr gefährlichen Morganier freisetzen.“

Diese Sequenz in der Arcana Cabana zeigt auf perfekte Weise, wie wichtig die Zusammenarbeit einzelner Filmabteilungen war, um eine fesselnde und glaubwürdige Sequenz zu erschaffen. Bei dieser Szene wie auch bei jeder anderen des Films bündelten Regisseur Jon Turteltaub und die anderen Zauberer der Crew von DUELL DER MAGIER ihre Kräfte. Zu den wichtigsten Kreativköpfen seines Teams zählten Kameramann Bojan Bazelli, Produktionsdesignerin Naomi Shohan, Kostümdesigner Michael Kaplan, Visual Effects Supervisor John Nelson, der legendäre Special Effects Supervisor John Frazier, der am Set von Special Effects Coordinator Mark Hawker unterstützt wurde, sowie Stuntkoordinator George Marshall Ruge.

„In dieser Szene werden die Kräfte etabliert, die die Magier einsetzen können“, erklärt Nelson. „Zum ersten Mal sehen wir, wie Plasmabälle erzeugt und geschleudert werden und wie durch Pyrokinese Feuer entsteht. Es gibt Erschütterungen durch Druckwellen, Gegenstände werden durch Telekinese bewegt und Balthazar lässt mit einem Zauberspruch die Schwerkraft umkehren, wodurch Horvath an die Decke geschleudert wird. Hier arbeiteten alle zusammen – die Spezialisten für die mechanischen Effekte, die Stuntleute, die Schauspieler, das Kamerateam und der Regisseur.“

Im letzten Jahrzehnt wurde John Nelson dreimal für den Oscar® nominiert und gewann den begehrtesten Filmpreis schließlich für GLADIATOR („Gladiator“, 2000). Seine Arbeitsphilosophie ist einfach: „Visuelle Effekte setzen wir dann ein, wenn etwas zu gefährlich, zu teuer oder anders nicht umzusetzen ist. Für mich beginnt ein perfekter visueller Effekt mit einem am Set realisierten Effekt, etwas, was die Kamera vor Ort aufnehmen kann. Daraus entwickelt sich etwas Verblüffendes, das aber real aussieht und schließlich wieder mit einem Effekt endet, der vor Ort realisiert wird. Unter der Aufsicht von Physical Effects Supervisor John Frazier arbeitet eine großartige Gruppe von Spezialisten an den Effekten am Set. Sie sind zuständig für das, was wir ‚Floor Effects’ nennen – und das machen sie fantastisch und so realistisch wie möglich. Und dann kommen wir ins Spiel und manipulieren das Ganze.“

„Wir wussten, dass es bei diesem Film eine großartige Mischung aus Digital-Animation und mechanischen Effekten, die am Set realisiert wurden, geben würde“, erklärt Frazier. „Genau diese Mischung bevorzugt Jon Turteltaub, wenn er dreht. Er will, dass so viel wie möglich live am Set realisiert und dann das Gedrehte digital erweitert und verbessert wird. Der Zuschauer von heute hat im Kino in puncto Tricktechnik schon so vieles gesehen, dass man ihm das, was wir in den 1960er und 1970er Jahren gemacht haben, nämlich durchgehend mechanische Effekte, nicht mehr vorsetzen kann. Andererseits wirkt es eher wie ein Cartoon als ein Film, wenn man nur digitale Tricks einsetzt.“

„Wir haben bei DUELL DER MAGIER viele Effekte live am Set realisiert“, gibt Frazier an. „Rauch und Spiegel spielten in der Magie immer eine zentrale Rolle – und wir benutzen beides in diesem Film.“ Und Stuntkoordinator George Marshall Ruge fügt hinzu: „Der erste Kampf im Laden Arcana Cabana bestimmt nicht nur den Ton des Films, sondern führt auch dessen drei Hauptfiguren ein. Alles wird hier von den Charakteren bestimmt. In dieser Sequenz fliegen Magier und Zauberer herum, werden an Wände geschleudert, gehen in den Nahkampf – und es gibt einen magischen Schwertkampf. Dabei kontrolliert Horvath mit seinem Zauberstab ein sonst führerloses Schwert, während Balthazar Blake das Horn eines Einhorns magisch einsetzt.“

„Ich konnte es nicht glauben, dass wir die Dreharbeiten mit dieser großen Kampfsequenz beginnen würden“, erinnert sich Alfred Molina. „Ich glaubte immer, dass es zum Start der Dreharbeiten eines Films erst mal ein paar ganz entspannte Tage gibt. Man lernt sich kennen, sitzt herum, trinkt einige Tassen Kaffee, plaudert ein bisschen und dreht dann eine kleine einfache Szene. Tatsächlich aber fing für mich alles sofort mit den Proben für die Arcana Cabana-Sequenz an. Ich hatte noch nicht einmal richtig ausgepackt und schon einen Zauberstab in einer Hand und ein Schwert in der anderen, um Nic damit anzugreifen. Das war schon ein Schock, aber es war auch großartig, mit vollem Einsatz beginnen zu können.“

„Wir ließen Horvath an einem Kabel ungefähr acht Meter durch die Luft zur Decke der Arcana Cabana fliegen, und Fred war mit vollem Einsatz bei der Sache“, erinnert sich Ruge. „Wir machten auch etwas, was wir double ratchet nennen – dabei schleudern sich Balthazar und Horvath gegenseitig diagonal durch den Laden, der eine kollidiert dabei mit einer Säule, der andere landet hinten an der Treppe. Weil der Set so beengt und mit allen möglichen Sachen übersät war, hatte ich große Bedenken, diese Actionelemente hier einzupassen, aber alles hat geklappt.“

„George Marshall Ruge ist absolut fantastisch, sehr einfallsreich, einfach ein interessanter Typ“, erzählt Alfred Molina. „Für ihn ist Stuntarbeit Choreografie, ich finde, das ist ein guter Ansatz für diese Arbeit. Für George ist nicht der Moment des Aufpralls wichtig, sondern wie er entwickelt und wie darauf reagiert wird. Und natürlich hat er Recht, denn genau an diesen Punkten entsteht Dramatik. In einem Teil dieser Szene kämpfe ich mit einem Schwert gegen Nic, das ich aus der Entfernung kontrolliere und führe. Damit konnte man auf großartige Weise und wirklich einfallsreich zeigen, dass diese Figuren nicht nur Stärke und Kräfte besitzen, sondern mit ihren erstaunlichen Fähigkeiten sich selbst und Gegenstände transformieren können.“

Für die Arcana-Cabana-Sequenz griffen Special Effects-Meister Mark Hawker und sein Team auf verschiedene Techniken zurück. „Als der junge Dave den magischen Drachenring an den Finger steckt, bewirkt er damit unabsichtlich, dass der Seelengral die Wand durchbricht“, erklärt Hawker. „Wir befestigten den Seelengral an einem 2,4 Meter langen Stock und an dessen beiden Enden Drehgelenke. In welche Richtung auch immer Dave dann seine Hand bewegt, folgt ihm der Seelengral und hält auch den Abstand zu Dave ein. Natürlich wird John Nelsons Team den Stock später digital entfernen. Wir hatten auch viele Wände und Möbel, die so angefertigt worden waren, dass sie leicht zu Bruch gehen konnten, und wenn Horvath durch einen von Balthazars Zaubersprüchen nach oben zum Dachfenster gezogen wird, dann ist der Rahmen des Fensters aus Gummi und das Glas schnittsicheres Crashglas.“

Molinas Figur kann mit ihren Händen feuern, und zwar buchstäblich – mit Feuer. „Ich musste meine Fingerspitzen unter Feuer setzen“, gibt Molina lässig zu. „Es lief darauf hinaus, dass man dieses klebrige, plastikähnliche Zeug auf meine Finger auftrug und diese dann mit feuersicherem Gewebe umwickelte. Dann trugen sie eine weitere Lage von dem klebrigen Zeug auf, wickelten eine weitere Lage von dem Gewebe darum und bemalten es, damit das Ganze aussah wie meine echte Hand. Ich hatte so viel Zeug auf meinen Fingern, dass sie wie vier riesige Bratwürste aussahen. Dann zündeten sie die Finger an. Es dauerte etwa eine Minute, bis ich das Feuer richtig spüren konnte, und in diesem Moment blies ich meine Finger einfach wie Geburtstagskerzen aus. Die für diesen Effekt verwendete Technik ist so alt wie das Medium Film selbst, aber es sieht großartig aus. Wir hätten das auch mit Computeranimation machen können, aber das hätte nicht annähernd so gut ausgesehen. Ich liebte diesen Effekt.“ Auch Jake Cherry, der Dave im Alter von zehn Jahren spielt, hatte einen Riesenspaß beim Drehen dieser Sequenz. „Meine Lieblingsstelle ist die, bei der ich mit dem Seelengral alles zerstören darf“, begeistert sich der junge Darsteller. „Das war einfach großartig. Am liebsten habe ich diesen wirklich großen Glasbehälter zerstört, der größer war als ich. Ich habe den Seelengral hineingestoßen, wieder herausgezogen und damit einige Kisten getroffen, die dann im Raum herumflogen. Ich konnte es nicht glauben, dass sie mich am Set Gegenstände zerstören ließen.“

„Ich habe auch den visuellen Effekt für die Szene gesehen, in der der Drachenring sich von allein auf Daves Finger steckt“, fährt Jake Cherry fort. „Das sieht einfach so cool aus!“ Würde Jake aber einen solchen Ring auch selbst haben wollen? „Niemals“, antwortet Cherry sofort. „Das wäre gruselig.“

„Zu unseren großen Abenteuern, die sich rund um Manhattan abspielen, gehört auch eine magische Autoverfolgungsjagd“, erzählt Regisseur Jon Turteltaub. „Es ist ein Jerry-Bruckheimer-Film, da gehört so etwas unbedingt dazu. Im Ernst! Wenn man mit Jerry zusammenarbeitet, unterzeichnet man ein Stück Papier, auf dem steht: ‚Jawoll, Sir, ich werde eine Autoverfolgungsjagd inszenieren!“

„Diese Autoverfolgungsjagd sollte nicht nur noch aufregender ausfallen als jene, die Jon in London für NATIONAL TREASURE: BOOK OF SECRETS („Das Vermächtnis des geheimen Buches“, 2007) gedreht hatte“, erläutert Bruckheimer. „Nein, eine solche Autoverfolgungsjagd sollte man im Kino noch nie gesehen haben.“ „Alles bekommt einen viel magischeren Touch, als man es normalerweise bei einer Autoverfolgungsjagd erwarten würde“, erklärt Nicolas Cage. „Autos verformen sich zu anderen Autos, fahren an einer Stelle sogar in eine Spiegelwelt hinein. Für die Autos gelten hier ganz andere physikalische Regeln, als die, die man sich vorstellen und erwarten würde.“

Turteltaub gibt zu, dass es bei dieser Szene schwer ins Gewicht fiel, dass der ganze Film in der Magie verwurzelt war. „Bei der Vorbereitung dieser Sequenz mussten wir uns überlegen: ‚Okay, wäre ich jetzt ein Magier, wie würde eine solche Autoverfolgungsjagd dann aussehen?’ Das Auto, das man fährt, muss nicht dieses Auto bleiben, und mit der Umgebung verhält es sich genauso. Normalerweise sind bei Autoverfolgungsjagden die anderen Autos auf der Straße, die Umgebung und der andere Fahrer die Hindernisse. Wenn man aber ein Magier ist, kommt ein weiteres Element hinzu, denn dann kann man all das verändern. Was passiert also, wenn das Auto, das man verfolgt, plötzlich kein langsamer LKW mehr ist, sondern sich in einen Ferrari verwandelt? Und was wäre, wenn sich dieser Ferrari wiederum in einen Mülltransporter verwandelt, der dich zu zerquetschen versucht?“

Die Verfolgungsjagd nimmt ihren Anfang mit Balthazars Lieblingswagen, einem schimmernden Rolls-Royce Phantom, Baujahr 1935, in dem die heldenhaften Merlinier sitzen. Dieses prachtvolle Produkt aus einem wahrhaft goldenen Zeitalter erregte überall Aufsehen. New Yorker und Touristen ließen sich vor dem Wagen fotografieren, als wäre er einer der Stars des Films. Und wem gehörte er? Niemand anderem als Nicolas Cage, der ein bekannter und begeisterter Sammler von Oldtimern ist.

„Die meisten Rolls-Royce-Modelle waren etwas Besonderes, denn sie wurden in Handarbeit und in begrenzter Stückzahl in England gebaut“, erläutert Dan Dietrich, der während der Dreharbeiten mit der Wartung des Phantom beauftragt war. „An diesem Wagen aber ist besonders außergewöhnlich, dass es sich bei ihm um ein Unikat handelt. Es gibt keinen anderen Wagen, der ihm exakt gleicht. Rolls-Royce baute vom Modell Phantom ungefähr 2.000 Stück, und davon waren 18 Coupés. Damals kostete ein durchschnittlicher Rolls-Royce das Mehrfache eines Hauses. Wenn man also ein Coupé kaufen wollte, musste man richtig reich sein.“

„Wenn man in den 1930er Jahren einen Phantom kaufen wollte“, fährt Dietrich in seinen Erklärungen fort, „dann bekam man im Grunde einen Motor und ein Chassis. Und dann wählte man selbst den Fabrikanten, der die Karosserie herstellen sollte. Das Besondere an diesem Phantom ist, dass der ursprüngliche Eigentümer die Karosserie beim einzigen Rolls-Royce-Händler in Montreal kaufte und dabei eine Karosserie wählte, die es vorher nicht gegeben hatte.“

Für die Autoverfolgungsjagd erwarb Mike Antunez, der für die Bereitstellung der Autos zuständig war, eine Vielzahl von Wagen. Darunter befand sich auch ein exakter Nachbau des unbezahlbaren Phantom, der sozusagen als Stunt-Double in der Verfolgungsjagd den Originalwagen ersetzte. „Es war ein ziemlich guter Nachbau“, erzählt Dietrich. „Und es ist schon unglaublich, dass man dafür nur sechs Wochen Bauzeit benötigte.“

Bei der Verfolgungsjagd, an der das erste und zweite Aufnahmeteam insgesamt drei Wochen in langen und oft regnerischen Nächten drehte, verwandelt sich der Phantom mit Hilfe von Balthazars und Daves Magie in einen schnittigen modernen Mercedes-McLaren-SUV und danach, unpassender- und irrtümlicherweise, in einen Ford Pinto, Baujahr 1976. Horvath beginnt die Verfolgungsjagd in einem Mercedes GL 500, der sich zunächst in ein gelbes New Yorker Taxi, dann in einen deutlich schnelleren Ferrari F30 und schließlich in einen bedrohlichen Mülltransporter verwandelt. „Das meine ich damit, wenn ich sage, dieser Film ist eine höllische Achterbahnfahrt“, sagt Jay Baruchel lachend. „Wir haben im Film eine ziemlich coole Verfolgungsjagd mit den schnellsten und schärfsten Autos überhaupt. Und wir fahren buchstäblich durch das Herz von Midtown Manhattan und direkt hinein in eine Spiegelwelt, in der alles rückwärts läuft.“

Für diese Sequenz mussten bei über zehn Straßenblocks die Fahrspuren für den Verkehr gesperrt werden, darüber hinaus Autos und Fußgänger an zentralen Stellen unter Kontrolle gehalten werden, die zu den verkehrsreichsten der Stadt gehören, darunter der Times Square und die Sixth Avenue. Für die ganze Sequenz brauchte man schließlich drei lange Wochen Drehzeit.

Interview mit dem Regisseur

Interview am 11. November 2010 per Virtual Roundtable mit dem Regisseur Jon Turteltaub anläßlich des DVD und Blu-ray Start von „Duell der Magier“.

Jon Turteltaub: First of all…  I want to say HELLO, BUENOS DIAS, BONJOUR, NI HAO, GUTEN ABEND and all of those things.  I really wish I were with you all in your countries instead of here, alone, in my office. Thanks for wanting to talk to me.  I'm married with two kids and the only people who normally talk to me are three years old or are asking me to take out the garbage.

Q - Do you enjoy making family friendly films or would you prefer to let loose in something R rated?

A - Jon Turteltaub: Yes… I've done a bunch of family films…. and perhaps my desire to make them comes from the fact that it was this sort of film that got me interested in filmmaking. As a child, those are the movies I saw, so those always hold a special magic for me. But when it comes to GOING to the movies, especially considering I'm home with my kids a lot watching the same DVD's a thousand times in a row, I prefer to see much more adult targeted films.

Q - You were born in New York. What has been the experience of filming a movie like this, where the city is an essential element?

A - Jon Turteltaub: New York is America's „Oz“. It truly is the most important city in our country and maybe the world. And while it's not our film capital, it is our ART capital… so being a film director working in New York feels very special. But the most extraordinary thing about filming there is how hard it is. Walking down the street is hard. Getting a cab is hard. Getting a bagel for under five dollars is hard. So the thought of closing down all of 6th Avenue to shoot a car chase is completely ridiculous. Which is why it's so fun!

Q - In the film there are several digital creatures. What can you tell about it? What kind of challenges presented them to you?

A - Jon Turteltaub: Usually, I hate digital characters in movies. I think Jar Jar Binks left a bad taste in everybody's mouth… and a lot of fear for directors. So… I was very careful to use them sparingly. I'm also a very reactive director. That is… I like to see what the actors and sets and costumes are doing and then I respond. With digital characters I can't do that. So it's a much less creative and a far more technical experience. That said, nothing is more exciting than seeing them come to life and interact with the actors.

Q - This is not the first time you worked with Nicholas Cage, so you might say there is some kind of chemistry between you. Can you tell us something about it?

A - Jon Turteltaub: Nic and I couldn't be more different. And we've known it since we were teenagers together at Beverly Hills High School. He was very cool, muscular and rebellious (i.e., the girls were into him). I was jolly, funny, and goofy (i.e., the girls were not into me). But we have a great understanding of each other. I get Nic and he gets me. And that's our strength.

Q - With the DVD coming out, is there any extra feature you are really excited about?

A - Jon Turteltaub: I love the DVD features that focus on ME! ME! ME! ME! It's the only chance I have to tell my relatives… „See? I really DID make a movie!“

Q - I am a huge fan of Monica Bellucci. Do you agree with me that she should be in more movies?

A - Jon Turteltaub: Of course she should be in more movies! She's talented, smart and beautiful. And she's a woman, not just a girl, and there aren't enough of those in film.

Q - Do you think this movie will have a similar audience as the Harry Potter films?

A - Jon Turteltaub: I can tell you it has a SMALLER audience! : ( Truth is… the answer is yes. The brilliance of the Potter series is that it appeals to young and old… and that's always my intention. Magical powers are something we dream of having throughout our lives. It never leaves us. And that's the theme we were presenting in „Sorcerer's Apprentice“.

Q - How important is it for this movie that the story takes place in Manhattan on today's times?

A - Jon Turteltaub: Manhattan felt like the least likely place to encounter ancient magic. New York is so „REAL“. It's special, but it's gritty and edgy and tough. So it felt like the perfect place to have a sorcerer hide and it made the magical elements stand-out. We wanted to make it feel that the magic didn't belong, which would make it feel, oddly, more real.

Q - What is your favorite adventure movie?

A - Jon Turteltaub: If „Raiders of the Lost Ark“ isn't the best adventure movie I'd love to see a better one. It's pretty perfect.

Q - When you were working with Jay Baruchel for those broom scenes, were you thinking about Mickey Mouse?

A - Jon Turteltaub: We thought a lot about Mickey. We studied Mickey. In fact, we watched the sequence in „Fantasia“ over and over. We looked at Mickey's innocence, his passion, his stature, his courage and his weakness. And then, ultimately, Jay and I decided to take that information and let Jay run with it, which he did brilliantly. (I'm still confused about Mickey Mouse. Sometimes he seems like a little boy and sometimes he owns a home, has a dog, and dates Minnie. Weird!)

Q - Jay Baruchel was your original choice for apprentice or did you have other actors in mind as well?

A - Jon Turteltaub: I love questions like this because they assume that the filmmakers would ever answer them honestly!

Q - The Sorcerer’s Apprentice is the third time that you worked with actor Nicolas Cage. When you now look back to your first collaboration with Mr. Cage for the movie National Treasure, in what kinds of ways did your way of working together change in all these years? Do you have now a better understanding for each other as in the past?

A - Jon Turteltaub: Nic and I have developed a much slimmer, more efficient way of working, mostly because I know what he hates and he knows what I hate. He'll come up with an idea on the set and then say, kiddingly, „I'm not going to do it because you'll hate it and you'll just cut it out anyway.“ But the big change is that in National Treasure movies, Nic followed my lead for playing this very mainstream, intellectual character. However, in „Sorcerer's Apprentice“, Nic led the way with the quirky Balthazar and I let him run with it much more.

Q - In your movie there is a homage on the classic Walt Disney animation movie Fantasia from 1940. What do you like so much about Fantasia, that you decided to put this homage in your movie?

A - Jon Turteltaub: It's not an homage, it's our raison d'etre! The movie was designed around the original Fantasia section called „The Sorcerer's Apprentice“. It's why we made the movie. I was actually shocked no one had ever made this movie before. It's a classic tale written by Goethe as poetry, re-told by Dukas as a musical suite, re-told by Walt Disney in animation and re-told by us as a live-action film.

Q - At the end of the movie, Maxim Horvath is gone, but his hat appearance makes we expect something else. Does this mean that a sequel is coming?

A - Jon Turteltaub: A sequel is definitely coming…. if we sell over 100 million DVD's. Get to work!

Q - Out of your entire career, which would you say are the top 3 collaborations you look back proudly on?

A - Jon Turteltaub: Working with John Candy was the dream come true. He was so immeasurably funny and so kind and so warm. Having John Candy laugh at my jokes made me feel like I had a right to direct movies. I'm also very proud of my collaboration with Tom Hanks and the Astronaut adviser, Dave Scott, on the HBO series „From the Earth to the Moon“. That was such a beautiful learning experience for me. And the third collaboration I'm proudest of is working with Anthony Hopkins on „Instinct“ because even though everyone told me he would eat me alive we actually had a lot of fun!

Q - For the part of the evil Maxim Horvath you cast the great movie and theater actor Alfred Molina. Was it from the beginning for you important to give this part to a character actor like Alfred Molina or how comes that you cast him for the part?

A - Jon Turteltaub: Jerry Bruckheimer insisted from day one that we cast Fred. (I'm a show-biz insider so I call him „Fred“.) Jerry had just worked with him on Prince of Persia and had just seen firsthand how inventive and brilliant Fred was. What I didn't know was how lovely and easy a person he was. The best. Truly the best, most pleasurable actor to work with of all time.

Q - What was the inspiration behind the electric storm set to One Republic's „Secrets“ and how was that to film?

A - Jon Turteltaub: The writers did a beautiful job of finding a situation in which Dave could show his gifts, his talents to Becky while also making it romantic. By finding a way to make it romantic (putting them in the little cage together) and dangerous (which is sexy). Filming it, however, was insane because even though the lightning bolts are put in with CGI, the light effects themselves are real. But those light effects have to be synchronized with the music… but we didn't know what the song was yet!! So the poor editor and the poor vfx guys had to meticulously cut and create the scene not just for actor performances, but for the timing of the lightning bolts.

Q - Do You Like Goethe? Have you read the „Zauberlehrling“?

A - Jon Turteltaub: I like him as a friend.

Q - Why did you choose Monica Bellucci to play Veronica, and was it difficult to convince her to accept the job?

A - Jon Turteltaub: It's hard to convince EVERY actor to do ANY job. However, once she was in, she was wonderfully creative and generous. What was difficult was convincing her to do re-shoots when she was seven months pregnant! Aside from not being able to travel, there aren't a lot of woman who want close-ups of them filmed in their seventh month!

Q - Is Jerry Bruckheimer a producer who wants to be on set the whole time and be involved in the making of the movie?

A - Jon Turteltaub: Jerry wants to be on the set, but also knows that there's only so much he can do. Trying to control a director or a movie shoot is like holding a tiger by the tail. So Jerry gets most involved during post-production. Music, editing, sound… this is where he makes his greatest and most helpful stamp.

Q - What is more profitable in Hollywood nowadays: doing big budget movies or successful television series?

A - Jon Turteltaub: Actually, movies are still the biggest game in town. The TV money is drifting away and there is very little upfront money. Certainly, a huge hit TV series can net someone hundreds of millions of dollars…. but there are a small handful of those every ten years. There are big hit profitable movies every year.

Q - Talking about magic. There are a lot of films about magic, sorcerers, supernatural, made lately. Why do you think the world is craving for this kind of movies?

A - Jon Turteltaub: It's not new. The world always craves it. There is magic and the supernatural in drama since before Sophocles. That's the fun of fiction… anything can happen and we get to explore the limits of humanity. The idea that the bad economy means we want more escapist movies seems a bit contrived. The economy was great in the 90's when Jurassic Park came out.

Q - How would you describe the relationship between the actors and the special effects in movies? Is it harder for them to feel the character and to act?

A - Jon Turteltaub: Actors get asked the question a lot… and I always listen carefully to their answers in hopes of learning something myself. But what they usually say is that while it's all sort of silly…. it's really not much different pretending that a tennis ball is a scary monster than pretending that Nicolas Cage is a 1,000 year old wizard. It's all make-believe.

Q - Do you watch a lot of DVDs, and do you pay attention to their bonus?

A - Jon Turteltaub: I watch bonus features when I'm in them. ME ME ME!

Q - What role does physics play in your life?

A - Jon Turteltaub: I was a really bad physics student in college. But I love it now as an adult. Physics, to me, holds the answer to all those questions that begin with… „Wait a minute… I've never quite understood why….“ Physics, while answering a lot of the nuts-and-bolts questions… really is focused on the big philosophical questions. Perhaps all science does that. How does it affect my life? Well, at the moment, gravity is playing a vital role in my typing skills.

Q - Is there a secret about the movie that you did not want to reveal in the making of? If so, can you tell it to me?

A - Jon Turteltaub: Yes, and No.

Q - Where does magic stand in a person’s life?

A - Jon Turteltaub: Personally, I don't actually believe in magic. Which is why I love it. If it were real it wouldn't be wondrous. Magic is about the impossible… the what if. We need that in our lives because dreaming about and understanding the impossible leads us to new things that are possible.

Q - About the scenes from „Fantasia“, what was the most challenging part of filming?

A - Jon Turteltaub: The trick for us in this sequence was balance. How many effects? How big should they be? How many mops? How many brooms? How vital to the story? Should the music lead the action or the action lead the music? The balance was uniquely tricky in that scene.

Q - There are many movies that deal with magicians. Can you maybe name some favorite movies from your childhood days which are also dealing which magicians and magic?

A - Jon Turteltaub: The magician that Nic and I most inspired us for this film was Gene Wilder's portrayal of Willy Wonka. He had a slightly evil mischief overlaying his gentle, loving manner.

Q - The movie is strongly influenced by the work of controversial inventor Nikola Tesla. During the preparation for the movie, did you maybe deal with the work of Nikola Tesla and what do you think about his work?

A - Jon Turteltaub: Tesla was a huge influence for us. He is not just directly referenced in the film, but he also moved us in subtle ways. Nic, as part of his character work, found the hotel room where Tesla lived in New York City and then spent the night there. I wish there could have been more Tesla references in the film. The weirdest moment for us came when we were filming outside of Drake Stone's apartment. We were on 40th Street and when we looked up we saw that this street was actually called „Nikola Tesla Way“. Very odd.

Q - There is a scene in the movie, where some wolves chase Dave Stutler (Jay Baruchel). How difficult was it to shoot this scene with real wolves?

A - Jon Turteltaub: I highly recommend it to anyone who wants to meet cute, cuddly dogs who aren't scary in real life at all. However, if you want terrifying, dangerous creatures, don't use the wolves we had. In spite of the fact that it took forever to set up shots with fences around us and guards and hidden leashes and all of those safety features…. the problem was that these wolves were like PUPPIES! They wouldn't growl, snarl, howl, bark or run. All they wanted was to lick faces, smell crotches, and eat hot dogs.

Q - Would you like to direct an animated film someday, like Zack Snyder (Legend of the Guardians) and Wes Anderson (Fantastic Mr. Fox) did?

A - Jon Turteltaub: I would like to direct a Pixar movie so that I could learn exactly why those people are so brilliant.

Q - Can you discuss your working relationship with Jerry Bruckheimer?

A - Jon Turteltaub: Jerry has become quite a mentor for me. He has taught me a lot about audiences and clarity and expectations. He also taught me about the importance of design and how much consumers appreciate it. Our relationship is interesting, though. I think he sees me as a funny, talented, pessimist who needs to be told to be more confident and to take things more seriously while I see him as the most successful producer in history who could have me banished if I tell him I don't like his pants.

Q - Nowadays Romania is a popular destination for filmmakers. Would you consider shooting a movie in Romania? Or a movie about Romania? On what topic?

A - Jon Turteltaub: I would love to go to Romania… mostly because my father-in-law is Romanian. I'm not sure he would be worth a movie.

Q - At what point did you interact the best with the Nicolas Cage? Do his ideas find themselves in the movie?

A - Jon Turteltaub: Nicolas Cage's ideas are all over the movie. The movie was his idea in the first place. And he's brilliant. And he's a big star who could fire me… so of course his ideas are everywhere.

Q - Why did you cast Teresa Palmer as Becky?

A - Jon Turteltaub: Light. Teresa brings light when she walks in a room. Dave's character needed light in his life, and Teresa brought that to Becky.

Q - Horvath, the name of the Alfred Molina's character, is Croatian name. Are you familiar with that? And would you like to visit Croatia some day?

A - Jon Turteltaub: My father-in-law is from Croatia! (Okay, I'm kidding) Actually, our cinematographer, Bojan Bazelli, is from Montenegro and has convinced me I must go make a movie there. Perhaps about Tesla. Now here's the controversy…. I was told that „Horvath“ was a Hungarian name. We should take this to the U.N.

Q - There are so many 3D movies out there. Are you interested in making a 3D movie anytime soon?

A - Jon Turteltaub: I like all new challenges and technological challenges… and I think 3D presents directors with great new tools and tricks. So yes.

Q - How was your relationship with VFX houses? How far were you involved in creating visual effects for the film?

A - Jon Turteltaub: Every director is 100% involved, in charge, in over his head with VFX. It's no different than any other part of directing. Designing a vfx character is like casting. Setting a shot in a computer is the same as setting one on a set. It's all the director's job to download his or her vision to the vfx houses. I happened to work with great ones on this film. I loved the people I worked with because they were more creative than I was and guided me brilliantly without making me feel like a dope.

Q - Is there an actor you'd love to work with, but you've never had the chance? Who's he/she?

A - Jon Turteltaub: Anyone nice. Seriously. Nice people make the movie-making better, more creative, better. Will Smith is probably the guy who marries nice with famous better than anyone else out there. Tom Hanks as well.

Q - Is Nicolas Cage a good teacher for his apprentice? Can the relationship between them be an example for other teachers and students?

A - Jon Turteltaub: We talked a lot about this. Nic was VERY focused on this aspect of his character because his father, who passed away while making the film, was a professor. Teaching was his life. So Nic wanted to honor that. Nic also made a strong effort to avoid insulting his pupil, even though the script sometimes called for it. He might have been tough on Dave, but never rude or disparaging.

Q – What was it like working with Monica Bellucci?

A - Jon Turteltaub: The thing I remember most about Monica was how scared all the men were around her. Bring a beautiful Italian woman on a set and American men turn to kittens.

Q - Facing a movie with a young sorcerer apprentice, and not fall into the Harry Potter style should be complicated. What challenges did this present for the film in the first stages? What references did you have in mind?

A - Jon Turteltaub: We were desperate to avoid Harry Potter at every turn. We had to be very diligent. No magic wands. No magic words. No fake Latin. Things like that.

Q - You have participated in the soundtrack with “I’m Awesome”. It is the first time you did something like this, but I would like to know what was your relation with music before this movie?

A - Jon Turteltaub: „I'm Awesome“ is the song Dave sings to himself. I would hardly call it „participation in the soundtrack“… it's more like „participation in the legal process“. However… the soundtrack is beyond important to a movie. It is perhaps the most important emotional aspect of the film. Music is everything!

Q - Are you more comfortable with directing huge action scenes for instance Chinatown scene with the dragon in The Sorcerer's Apprentice or intimate ones like in Phenomenon?

A - Jon Turteltaub: I think the answer most critics would say is… NEITHER. The rest of the critics would say, „smaller scenes.“ And so would I. As much as I enjoy watching action, I'm always too scared someone is going to get hurt when I'm directing it.

Q - In „Cool Runnings“ you did not use special effects. Which of those two movies, Cool running and Sorcerer's apprentice, did you enjoy the most as a director?

A - Jon Turteltaub: This is like asking which of your children do you love the most. I will say that the vfx have little to do with the enjoyment of either. What I usually remember are two things… 1) how hard was it to make the movie work (the crises, the disasters, the drama, etc) and 2) who were the people involved? Cool Runnings, being my first studio film, will always have a special place for me.

Q - On the Blu-ray and DVD there are some deleted scenes. Was it hard for you to delete certain parts of the film and who gave you feedback on how the final version should be?

A - Jon Turteltaub: Deleting scenes is a little too easy for me. I'm brutal that way. But post-production is the one time a director has to really listen to feedback carefully. First of all, the editor is the key partner here. He or she guides the director through what may or may not be working. Jerry Bruckheimer is another mega-opinion. But we also screen the film for audiences and that also guides us as to what parts are funny, boring, confusing, etc.

Q - How much wizardry is required for film-making?

A - Jon Turteltaub: Movies themselves have magic to them… no question. We take things out of our minds and hearts and somehow they end up on a movie screen as people, stories, jokes and themes. But in spite of all the mystery as to what makes it good… it's also a lot of detail work by hundreds of people that makes the puppet dance.

Q - What kind of a movie would you like to direct in the future?

A - Jon Turteltaub: I think every director wants to do a Western at some point. But „kinds“ of movies are less important to me than just doing movies that connect with audiences. If the characters are real and fresh and the writing is great, I'm in.

Q - Was it difficult to frame Jay Baruchel in a family friendly light after all the work he has done in 'R' rated comedies?

A - Jon Turteltaub: This is why God invented editors.

Q - Jon, any final thoughts on The Sorcerer's Apprentice?

A - Jon Turteltaub: Well… again… thanks for writing and talking about the film. I'm amazed if any of you are still awake. I love doing interviews this way. Sitting in my shorts and typing on my computer feels like a typical Saturday night for me. As for the movie… I love and hate the way audiences respond to it. I love that they like it so much, but I hate that they always say how surprised they are that they liked it. Apparently, everyone was expecting to hate it! But when both adults and kids say, „Wow… that was fun!“ I feel very redeemed. This movie really is an example of how the film business has changed in the last 30 years. It shows how the biggest budget, most technically advanced movies are made for family audiences. Kids and families have the power these days… and I think they will really appreciate what went in to making this massive movie.

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