Filmhandlung und Hintergrund

Minimalistische Liebesgeschichte zwischen einer älteren Frau und einem jüngeren Mann.

Einst stand Johanna Perl (Hannelore Elsner) als Schwimmstar im Mittelpunkt der Öffentlichkeit. Jetzt ist sie runde 60, zieht unbeobachtet ihre Bahnen im Schwimmbad und fragt sich nach Ruhestand, Tod der Mutter und Auszug der erwachsenen Tochter sinnkritisch, was der Lebensabend jetzt noch Großartiges bringen kann. Nun, eine unverhoffte Liebschaft mit dem fünfzehn Jahre jüngeren Schriftsteller Johann (Johannes Herrschmann) zum Beispiel …

Rudolf Thome

Johanna Perl, einst deutsche Meisterin im Brustschwimmen, ist Mutter einer erwachsenen Tochter und seit zwei Jahren Single. Da gerät sie durch eine Kontaktanzeige an den wesentlich jüngeren, erfolglosen Schriftsteller Johannes. Die beiden haben eine tolle Zeit, lieben sich wie verrückt. Doch dann betrügt er sie, und sie wirft ihn raus. Tief gekränkt stellt sie ihr Dasein wieder in Frage.

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    Kritikerrezensionen

    • Du hast gesagt, dass du mich liebst: Minimalistische Liebesgeschichte zwischen einer älteren Frau und einem jüngeren Mann.

      In seinem typisch minimalistischen Stil erzählt Regie-Urgestein Rudolf Thome eine eigenwillige Liebesgeschichte zwischen Hannelore Elsner und Johannes Herrschmann.

      Es gibt deutsche Regisseure, die halten sich seit 35 Jahren eisern im Filmgeschäft. Gemeint sind nicht die wenigen international Privilegierten oder von den Förderanstalten Verwöhnten, sondern Einzelkämpfer, die jedes Mal aufs Neue mühsam das Budget für ihr nächstes Projekt zusammenkratzen. Einer wie Rudolf Thome eben. Sein aktuelles Werk ist das in einfachen, klaren Bildern gehaltene Porträt einer attraktiven älteren Frau, die den Mut besitzt, noch einmal ein neues Leben anzufangen. Johanna Perl (Hannelore Elsner) heißt sie, einst deutsche Meisterin im Brustschwimmen, jetzt Mutter einer erwachsenen Tochter und seit zwei Jahren Single. Da gerät sie durch eine Kontaktanzeige an den wesentlich jüngeren, erfolglosen Schriftsteller Johannes (Johannes Herrschmann). Die beiden haben eine tolle Zeit, lieben sich wie verrückt. Doch dann betrügt er sie, und sie wirft ihn raus. Tief gekränkt stellt sie ihr Dasein wieder in Frage. Monate später kehrt er reumütig zurück. „Ich bleibe bei dir, bis du steinalt bist,“ sagt er, sie umarmt ihn, und alles ist wieder gut. Ein schönes Happy End.

      Minimalistisch, aufs Wesentliche beschränkt und ohne Umschweife erzählt Thome seine (Liebes-)Geschichte. Dabei legt er viel Wert auf Authentizität, die Echtheit seiner Figuren, die einmal mehr von seinen bevorzugten Schauspielern Elsner („Rot und Blau“) und Herrschmann („Der Philosoph“) verkörpert werden. Das Spektakuläre findet im Kopf der Protagonisten statt – das Leben selbst zieht dagegen vorbei wie ein ruhiger langer Fluss und findet so in der statischen Kameraarbeit von Ute Freund, hier erstmals für Thome tätig, seine Entsprechung. Ob der Kultfilmemacher („Rote Sonne“) damit neue Fans für sich gewinnen wird? Fraglich. Seine treuen Anhänger werden ihn weiterhin lieben. lasso.

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