Filmhandlung und Hintergrund

Zweite Folge einer Krimireihe, in der Anja Kling und Lisa Tomaschewsky als Mutter und Tochter ein Ermittlerteam bilden.

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Kritikerrezensionen

  • Dresden Mord: Nachtgestalten: Zweite Folge einer Krimireihe, in der Anja Kling und Lisa Tomaschewsky als Mutter und Tochter ein Ermittlerteam bilden.

    In Dresden haben die Frauen die Hosen an – zumindest ermittlungstechnisch. Im „Tatort“ begeben sich Alwara Höfels und Karin Hancziewski auf Tätersuche, in „Dresden Mord“ Anja Kling und Lisa Tomaschesky als Mutter-Tochter-Gespann.

    Als „Die Wallensteins“ hat das ZDF das Duo ursprünglich etabliert, der zweite Fall „Nachtgestalten“ läuft nun unter neuer Serienbezeichnung. Unerschrocken und effizient sind die attraktiven Damen, Mutter Bärbel tut sich schwer, ihre Gluckenrolle abzulegen, Tochter Kim ist entsprechend von ihr genervt. Wenn’s jedoch um die Arbeit geht, ist man sich einig: Ärmel hoch und durch – die bisweilen eingesetzte Wildwest-Kamerauntersicht von Wolf Siegelmann („Die Hebamme“) unterstreicht dies.

    Überhaupt sind es die sauberen, farbkräftigen (Nacht-)Bilder, die viel vom Reiz dieser Samstagabendunterhaltung aus dem Hause Ziegler Film ausmachen. Ein Mord an einem Kneipenwirt, der in Zwangsprostitution involviert war, setzt die Handlung in Gang. Mit einem Hammer hat man ihn erschlagen, die Spuren führen zum Rotlichtboss Petrov (Adrian Topol) mit dem der Tote einst in Frankfurt/Oder kooperierte. Möglicher Zeuge (oder Täter) könnte der junge rumänische Stricher Roman (Robert Alexander Baer) sein, der seit der Mordnacht flüchtig ist. Und dann sind da noch zwei Teenagerinnen die mehr wissen, als sie zugeben – Romans Schwester (Helen Woigk) bzw. seine Freundin Jessica (Stephanie Amarell), Tochter aus gutbürgerlichem Haus.

    Um Familie, Familienzwist und Familienbande geht es, sauber, mit wenig überraschenden Haken, entwickelt Mathias Klaschka, versierter Drehbuchautor in Sachen (Reihen-)Krimi, den Whodunit-Plot, den der ebenfalls einschlägig erfahrene Regisseur Hannu Salonen straff und elegant in Szene setzt. Der Spannungsbogen funktioniert, in Ruhemomenten liegen sich die Kommissarinnen in den Haaren, ihren Frust baut Kim beim Kickboxen ab. Unter den Bösewichten sticht ein blondierter Topol ins Auge, der seine sadistischen Spielchen genießt, spannend ist das Verhältnis zwischen Roman und Jessica, Kids grundverschiedener Welten, die nicht nur die Liebe eint.

    Regelmäßig wird der Stand der Dinge rekapituliert, auf ein wenig Action und Thrill ebenso wenig verzichtet wie aufs Liebesleben der jungen Polizistin, die ihren Freund vor der Mama geheim hält und diesem gegenüber behauptet, Steuerberaterin zu sein. Ein paar pikante optische Reize gestatten die Ausflüge ins Milieu, blanke Busen gelenkiger Stripperinnen blitzen da kurz auf, immer wieder nimmt sich der Film für ein paar Postkartenansichten von „Elbflorenz“ eine kurze Auszeit. Eine in allen Belangen solide Genrearbeit ist das Ergebnis, maßgeschneidert fürs Zielpublikum – mit Kling und Tomaschesky als sympathischen Protagonistinnen, denen man gerne folgt. geh.

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