Auf dem Filmfest München kam es überraschenderweise zu einem Eklat. Zum ersten Mal in der Geschichte des Förderpreises Deutscher Film, konnte sich die prominent besetzte Jury nicht auf einen Preisträger in der Sparte Regie einigen. Die Folge - niemand wurde ausgezeichnet. So erging es auch den Kandidaten für den Bereich Drehbuch. Jurymitglied und Oscarpreisträgerin Caroline Link (Im Winter ein Jahr) und Produzent Dieter Ulrich Aselmann (Fünf Tage Vollmond) begründeten die Entscheidung mit einer allgemeinen Unzufriedenheit mit der Vorauswahl und den Kriterien, die dazu geführt haben. Auch seien in den vergangenen Jahren Filme ausgezeichnet, die später nirgends gezeigt wurden, da sie nicht gut genug waren. Man wollte mit der diesjährigen Preisverleihung dagegen ein Zeichen setzten. Trotz all dem gab es dennoch einige Auszeichnungen zu vergeben.

Hier die drei Preisträger:

Förderpreis Deutscher Film Produktion - Produzentin Katharina Schöde für Draußen am See

Förderpreis Deutscher Film Schauspiel weiblich - Elisa Schlott in Felix Fuchssteiners Draußen am See

Förderpreis Deutscher Film Schauspiel männlich - Max Kidd in Wolfgang Groos’ Hangtime - Kein leichtes Spiel

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