Drama Poster

Filmhandlung und Hintergrund

Drei junge Schauspielschüler – der schwule Angel, der scharf auf den bisexuellen Mateo ist und die verführerische Maria, die allen den Kopf verdreht – entdecken das Method Acting für sich. Angeleitet von ihrem Professor und dem Theorem des Franzosen Antonin Artaud, spielen sie in immer expliziteren Exerzitien Huren, Stricher und Drogendealer, leben ihre Rollen aber auch neben der Bühne weiter, bis sie selbst den Überblick verlieren. Sie manipulieren sich gegenseitig mit sexuellen Psychospielchen bis zum Kontrollverlust.

Drei chilenische Schauspielstudenten drehen auf und neben der Bühne den Regler hoch und geraten in ein exzessives Fahrwasser aus Methodacting, Drogenkonsum und Sex. Das fordert seinen Tribut in einer überdramatischen Low-Budget-Arthaus-Allegorie.

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Anspruchsvoller Arthaus-Exzess, der mit wenig Geld viel Skandal – zumindest in seinem Herkunftsland Chile – erzeugt und sich als Allegorie auf den Zustand seiner südamerikanischen Heimat verstanden wissen will. Sonderlich originell ist das überdramatische Psychostück um seelische Entblößung und mentale wie körperliche Grenzen kaum. Die sexuell aufgeladene und oft genug explizite Seifenoper aus allen denkbaren dunklen Trieben ist eine wüste Ménage à trois auf Konfrontationskurs, aber ohne sonderlichen Sinn.

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