Dr. T and the Women

  1. Ø 4
   2000
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Filmhandlung und Hintergrund

Dr. T and the Women: Episodenhaftes Kaleidoskop eines Frauenarztes der High Society von Dallas, der eine ganz besondere Wirkung auf die Damenwelt hat.

Der texanische Gynäkologe Dr. Sullivan Travis (Richard Gere) hat eine magnetische Wirkung auf Frauen. Sein Wartezimmer wird von hysterischen Patientinnen regelrecht belagert – mit allen (un)erfreulichen Nebenwirkungen. Doch die wahren Probleme von Dr. T sind seine Familie: Gattin Kate (Farrah Fawcett) schnappt eines Tages über, badet nackt im öffentlichen Brunnen und landet in der Anstalt, Tochter Dee Dee (Kate Hudson) überrascht mit Heiratsplänen.

Episodenhafter Reigen, bei dem Robert Altman seine „Short Cuts“ unter erotischen Aspekten neu aufrollt und Frauenschwarm Richard Gere in der High Society von Dallas platziert. Das sorgt für Furore in einer fabelhaft besetzten, ironischen Liebeserklärung an die Damenwelt.

Der texanische Gynäkologe Dr. Sullivan Travis übt eine besondere Anziehungskraft auf Frauen aus. Dass er ständig von ihnen belagert wird, hat aber nicht nur erfreuliche Auswirkungen: Er muss nämlich auch ihre Probleme für sie erledigen. Dabei hat Dr. T mit seiner übergeschnappten Gattin und seiner plötzlich heiratswilligen Tochter genügend Probleme, zumal auch eine Golfkollegin Besitzansprüche stellt.

Der texanische Gynäkologe Dr. Sullivan Travis wird rund um die Uhr von Frauen belagert. Etwa von Gattin Kate, die eines Tages überschnappt, nackt im Brunnen eines Shopping Malls badet und daraufhin in der Psychiatrie landet. Oder von Tochter Dee Dee, über die er kurz vor deren Hochzeit erfährt, dass sie ein Verhältnis mit einer Kommilitonin hatte – oder noch hat? Zu diesen beiden „Problemen“ gesellen sich noch jede Menge hysterische Patientinnen und Angestellte, die das Wartezimmer des Doktors in ein wahres Wespennest verwandeln…

Gynäkologe Dr. Sullivan Travis sieht sich von Frauen – und vor allem von deren Problemen – belagert. Eine augenzwinkernde Hommage an das weibliche Geschlecht.

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Kritikerrezensionen

  • Sieben Jahre nach dem Gewinn des Goldenen Löwen für „Short Cuts“ kehrte Robert Altman erneut an den Ort seines Triumphes zurück. Im Wettbewerb der 57. Filmfestspiele von Venedig präsentierte er „Dr. T and the Women“, eine augenzwinkernde Hommage an das weibliche Geschlecht, die phasenweise durchaus die Qualität früherer Erfolge erreicht. Gleichzeitig funktioniert die ebenso pfiffige wie charmante Komödie aber auch als Star-Vehikel für Richard Gere, dem die Titelrolle des umschwärmten texanischen Frauenarztes auf den Leib geschneidert scheint.

    Jenem Richard Gere wurde denn auch ein frenetischer Empfang zuteil. Als der Hollywood-Star mit der unverkennbar silberglänzenden Haarpracht am 31. August, dem Tag seiner Ankunft in Venedig, der gleichzeitig sein Geburtstag ist, zum obligaten Fototermin erschien, brachte ihm eine knappe Hundertschaft italienischer und ausländischer Fotografen ein spontanes Ständchen zum 52. Wiegenfest. Konnte Gere über diese Darbietung herzhaft lachen, so bleibt ihm Selbiges in seiner Rolle als Gynäkologe Dr. Sullivan Travis ein ums andere Mal im Halse stecken. Denn obwohl der Arzt rund um die Uhr von Frauen förmlich belagert wird, wirkt er nicht gerade glücklich – zu häufig soll er nämlich auch mit deren Problemen fertig werden. Da ist zum Beispiel Gattin Kate – Farrah Fawcett endlich mal wieder auf der Leinwand -, die eines Tages überschnappt, nackt im Brunnen eines Shopping Malls badet und daraufhin in der Psychatrie landet. Oder Tochter Dee Dee (Kate Hudson), über die er kurz vor deren Hochzeit erfährt, dass sie ein Verhältnis mit einer Kommilitonin (Liv Tyler) hatte – oder noch hat? Zu diesen beiden „Problemen“ gesellen sich noch jede Menge überspannte, hysterische Patientinnen und Angestellte, die das Wartezimmer in ein Wespennest verwandeln. Die meisten von ihnen sind keineswegs krank, sondern hypochondrisch veranlagt oder hoffnungslos verliebt in Dr. T, so etwa auch dessen rechte Hand Carolyn, die die brillante Shelley Long als sexuell frustriertes Häufchen Elend spielt. Da findet Sully tatsächlich noch ein weibliches Wesen, das eine gewisse „Normalität“ besitzt: Bree (bodenständig: Helen Hunt) mit zwei E, nicht wie der Käse, die neue Trainerin im Golf-Club. Doch leider spielt auch diese gewitzte Dame ein doppeltes Spiel, unterhält sie doch nicht nur mit Dr. T, sondern auch mit dessen bestem Kumpel ein amouröses Verhältnis…

    „Dr. T and the Women“ besitzt sicher nicht die Genialität von „Short Cuts“ und es fehlt dem Film zudem an einer stringenten, dramaturgisch durchkomponierten Geschichte. Doch Altman wollte mit seiner eigenwilligen Variante des Truffaut-Klassikers „Der Mann, der die Frauen liebte“ wohl vor allem eine Studie, eine Art Bestandsaufnahme, das schwache Geschlecht betreffend, abliefern. Dass es dabei die Männer sind, die richtig schlecht wegkommen, versteht sich beinahe von selbst in einem Werk, das Frauen dominieren, auch und vor allem in schauspielerischer Hinsicht. So können nicht nur Helen Hunt und Shelley Long, sondern auch Laura Dern als Ts stinkreiche, überkandidelte und dem Alkohol verfallene Schwägerin Peggy und Kate Hudson als durchtriebenes, mit allen Wassern gewaschenes Töchterlein begeistern. Neben den bei Altman immer makellosen Leistungen in Sachen Kostüme, Kamera und Produktionsdesign erwies sich insbesondere Country-Star und Gelegenheitsschauspieler Lyle Lovett als ideale Wahl für den Soundtrack. Seine rustikal-ruralen Kompositionen verstärken den Ironie-Faktor in Altmans manchmal bösartiger, aber nie böswilliger Liebeserklärung an die Frauen von Dallas.

    War Robert Altman zuletzt mit „Kansas City“ und „Cookie’s Fortune“ wenig Glück beschieden, besitzt „Dr. T and the Women“ genug Starpotenzial, um bei geschickter Marketing-Strategie an den Kinokassen zu reüssieren. Und sollte es gelingen – wie vom Meister höchstpersönlich gewünscht -, dass die für europäische Verhältnisse gar nicht so spektakuläre Schlusspointe fürs Publikum eine Überraschung bleibt, dürfte ein Einspielergebnis in „Short Cuts“-Regionen nicht unmöglich sein. lasso.

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