Für Links auf dieser Seite erhält kino.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. Kino.de
  2. Filme
  3. Dr. Gressmann zeigt Gefühle

Dr. Gressmann zeigt Gefühle

Filmhandlung und Hintergrund

Ungewöhnliche Culture-Clash-Komödie mit Ken Duken und Alwara Höfels.

Eigentlich will sich der schnöselige Wirtschaftsanwalt Dr. Gressmann mit zwei betuchten Klienten treffen, doch ein Anruf seiner Exfrau lotst ihn statt dessen zum Elternabend. Auf der Fahrt zur Schule kreuzt er nicht nur den Weg zweier Gangster, er begegnet auch der Mutter eines Mitschülers seines Sohnes. Die hübsche Dolores verdient ihren Lebensunterhalt auf etwas anrüchige Weise und hat sich außerdem auf ein fatales Geschäft mit den Ganoven eingelassen.

Bilderstrecke starten(25 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Dr. Gressmann zeigt Gefühle

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

0,0
0 Bewertung
5Sterne
 
(0)
4Sterne
 
(0)
3Sterne
 
(0)
2Sterne
 
(0)
1Stern
 
(0)

Wie bewertest du den Film?

Kritikerrezensionen

  • Dr. Gressmann zeigt Gefühle: Ungewöhnliche Culture-Clash-Komödie mit Ken Duken und Alwara Höfels.

    Niki Steins Film ist eine äußerst ungewöhnliche und verblüffend gestaltete Großstadtkomödie im Stil von „After Hours“ und „Date Night“

    Niki Steins Gesamtwerk enthält einige herausragende „Tatort“-Krimis, den großen Weltkriegsfilm „Rommel“ oder das wichtige Scientology-Drama „Bis nichts mehr bleibt“. Komödien aber sind in seiner Filmografie ausgesprochen rar. Umso verblüffender ist „Dr. Gressmann zeigt Gefühle“. Schon der Arztromantitel deutet an, dass dieses Werk ein Film sein könnte, der zumindest für Steins Verhältnisse aus dem Rahmen fällt. Tatsächlich ist die Umsetzung in jeder Hinsicht ungewöhnlich: Inszenierung und Bildgestaltung sind derart verspielt, dass Steins Stil für manche Geschmäcker zu überdreht sein könnte. Die Geschichte ist eine muntere Mixtur aus Anleihen verschiedener Genres. Der zentrale Erzählstrang erinnert an jene Großstadtkomödien, deren unbescholtene Hauptfiguren aufgrund unvorhersehbarer Ereignisse aus der Bahn ihres beschaulichen Alltag geworfen werden: Eigentlich will sich der schnöselige Wirtschaftsanwalt (Ken Duken) mit zwei betuchten Klienten treffen, doch ein Anruf seiner Exfrau lotst ihn statt dessen zum Elternabend. Auf der Fahrt zur Schule kreuzt er nicht nur den Weg zweier Gangster, er begegnet auch der Mutter (Alwara Höfels) eines Mitschülers seines Sohnes. Die hübsche Dolores verdient ihren Lebensunterhalt auf etwas anrüchige Weise und hat sich außerdem auf ein fatales Geschäft mit den Ganoven eingelassen. Trotz der Überschaubarkeit der Geschichte ist der Film erstaunlich handlungsreich, zumal sich Stein einige schräge Nebenfiguren ausgedacht hat, die alle ihren großen Auftritt bekommen. Clou des Films ist trotz allem die Bildgestaltung, die mitunter wirkt, als habe Stein endlich mal die in seinen Krimis und Dramen unvermeidlichen Korsettstangen sprengen wollen. Für seinen Stammkameramann Arthur W. Ahrweiler müssen die Dreharbeitern gleichermaßen ein Fest wie auch eine Herausforderung gewesen sein. Immer wieder verblüfft der Film mit ausgefallenen Perspektiven, weil die Kleinstkamera mal am Lenkrad, mal an einer Pistole oder auf einem Pizzakarton befestigt ist. Auf diese Weise sind auch Duken und Höfels zu Kameraleuten geworden, was der Inszenierung eine ganz spezielle Dynamik verleiht. Große Freude machen zudem viele kleine Elemente, etwa die Geräusche, mit denen Gesten unterlegt sind, oder die Inserts, die zusätzliche Informationen liefern. Auch die Musik (Jacki Engelken) trägt dazu bei, dass die Handlung regelmäßig ironisch gebrochen wird. tpg.

Kommentare