Double Dragon - Die 5. Dimension

Kinostart: 06.07.1995

Filmhandlung und Hintergrund

Nach dem kostpieligen Flop der „Super Mario Bros.“ und dem hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Van-Damme-Vehikel „Streetfighter - Die entscheidende Schlacht“, kommt mit dem kunterbunten Martial-Arts-Fantasy-Spektakel „Double Dragon“ die dritte Videospielverfilmung in die deutschen Kinos. Am amerikanischen Boxoffice wurde die slapstickartige Niedrig-I.Q.-Kampfsportkomödie vom anvisierten Zielpublikum der Videogame-fanatischen...

„Double Dragon“ ist die Geschichte der zwei Brüder Jimmy und Billy, deren Meisterin im Besitz einer Hälfte eines magische Kräfte verleihenden Drachenamulettes ist. Die andere Hälfte wurde von dem machtbesessenen Koga Shuko gestohlen. Schon bald sind Shukos Schläger hinter Jimmy und Billy her, um an die fehlende Hälfte des Amuletts zu gelangen.

Im Los Angeles der Zukunft, in dem die Gangs das Sagen haben, wird den beiden verwaisten Brüdern Jimmy und Bill Lee die eine Hälfte eines Drachenamuletts anvertraut. Der Gangsterboss Koga Shuka, der sich bereits im Besitz des zweiten Teils befindet, setzt nun mit seinen Handlangern alles daran, das Amulett zu komplettieren, um so die Weltherrschaft an sich zu reißen. Dies versuchen die beiden schlagkräftigen Brüder mit Hilfe der cleveren Marian Delario mit aller Macht zu verhindern.

Action, Action, Action heißt bei diesem kunterbunten Martial-Arts-Fantasy-Spektakel die Devise. Wem das genügt, der wird bei „Double Dragon“ reichlich bedient.

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Kritikerrezensionen

  • Nach dem kostpieligen Flop der „Super Mario Bros.“ und dem hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Van-Damme-Vehikel „Streetfighter - Die entscheidende Schlacht“, kommt mit dem kunterbunten Martial-Arts-Fantasy-Spektakel „Double Dragon“ die dritte Videospielverfilmung in die deutschen Kinos. Am amerikanischen Boxoffice wurde die slapstickartige Niedrig-I.Q.-Kampfsportkomödie vom anvisierten Zielpublikum der Videogame-fanatischen Kids und Teens bei einem Einspiel von 2,3 Millionen Dollar links liegengelassen. Dabei hätten die beiden jugendlichen Protagonisten Scott Wolf und Marc Dacascos („Only the Strong“) durchaus das Potential, beim jugendlichen Publikum anzukommen, wäre das Autorenteam Michael Davis und Peter Gould nicht so sehr darauf versessen gewesen, sie als Bruderpaar mit viel Schlagkraft, aber wenig Geistespower zu porträtieren. Neben ihren ausgesprochen solide choreographierten Martial-Arts-Sequenzen wird den beiden in erster Linie abverlangt, in bester „Kevin“-Manier loszubrüllen und fortwährend im Buddy-Stil ihre Hände aneinanderzuklatschen. Die Story findet im heruntergekommenen L.A. der Zukunft statt, wo Gangs das Sagen haben. Den verwaisten Brüdern Jimmy und Bill Lee wird die Hälfte eines magischen Drachenamuletts anvertraut, die andere ist im Besitz des schnöseligen Gangsterbosses Koga Shuka (ziemlich lachhaft von „T2“-Widersacher Robert Patrick dargestellt). Der versucht nun auch die zweite Hälfte in seinen Besitz zu bringen, um die Weltherrschaft übernehmen zu können. Dem schlagkräftigen Geschwisterduo eilt die patente Marian Delario (Alyssa Milano aus der TV- Serie „Wer ist hier der Boss?“) zur Hilfe, die eine Art militante Bürgerschutzgruppe anführt. Weitere Charaktere umfassen Shukas peitschenschwingende Assistentin Lash, einen reformierten Genmutanten und den Polizeichef Delario, der nichts vom Doppelleben seiner Tochter ahnt. In Cameoauftritten sind „Wheel of Fortune“-Buchstabengirl Vanna White und der „schöne Vampir“ George Hamilton als degenerierter Nachrichtensprecher zu sehen. Musikvideoregisseur James Yukich hält in seiner hektischen Inszenierung ein hohes Tempo aufrecht, wobei er etliche Handlungsstränge im Nichts verlaufen läßt. Die Spezialeffekte sind recht unspektakulär ausgefallen, Shukas Dematerialisation und dämonisch glühende Augen wirken geradezu altbacken. Der grellbunte, cartoonartige Infantilspaß ohne große Namen wird aufgrund der populären Vorlage eingangs auf reges Interesse stoßen. Es ist allerdings an „Mortal Kombat“, dem bislang eher enttäuschenden Genre der Videogame-Adaptationen künstlerisch Dimensionen zu eröffnen. ara.

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