Dornröschen

  1. Ø 5
   2009

Dornröschen: Der SWR-Beitrag aus der ARD-Reihe "Acht auf einen Streich" überzeugt als dramaturgisch und darstellerisch vollauf gelungene Umsetzung des Grimm-Klassikers.

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Filmhandlung und Hintergrund

Dornröschen: Der SWR-Beitrag aus der ARD-Reihe "Acht auf einen Streich" überzeugt als dramaturgisch und darstellerisch vollauf gelungene Umsetzung des Grimm-Klassikers.

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Kritikerrezensionen

  • 2008 war „Dornröschen“ noch das Weihnachtsmärchen im ZDF. Geschickt vermeidet die neue Adaption all jene dramaturgischen Schwächen, die damals dazu führten, dass der Film trotz einer Dauer von bloß achtzig Minuten insgesamt zu lang war. Zentrale Figur ist nicht die von einer bösen Fee verfluchte Prinzessin, sondern der junge Stallbursche Fynn, der zunächst keine Ahnung von seiner wahren Herkunft hat.

    Sein Onkel August (Michael Hanemann) bringt ihm alles bei, was ein Ritter wissen und können muss. Als Fynn ein Bild von Myrose, der schlafenden Prinzessin, sieht, ist es allerdings um ihn geschehen. Der Onkel erzählt ihm die ganze Geschichte: wie sich die Königin (Anna Loos) nach einem Kind verzehrt hat, wie der König (Martin Feifel) nach der Geburt von Myrose den Fehler beging, Maruna, die Fee des Schicksals (Hannelore Elsner), nicht einzuladen, wie die Fee schließlich dafür sorgte, dass sich die Prinzessin an einer Spindel verletzte, obwohl der König zuvor sämtliche Spinnräder hatte verbrennen lassen. Erst nach erfolgreicher Rettung Dornröschens erfährt Fynn, dass August in Wirklichkeit ein Herzog und er selbst ein Königssohn ist, dessen Vater und Großvater schon an der Überwindung der Dornenhecke gescheitert sind.

    Francois Goeske, der sich schon als Jim Hawkins in der zweiteiligen ProSieben-Verfilmung der „Schatzinsel“ neben prominenten Kollegen behaupten konnte, ist ein prima Prinz. Lotte Flack (in dem Kinofilm „Die Päpstin“ die junge Johanna von Ingelheim) wurde in der Titelrolle zwar altersgemäß besetzt, wirkt insgesamt aber doch noch etwas zu kindlich, um hundert Jahre lang alle nur verfügbaren Prinzen den Kopf verlieren zu lassen. Um so trefflicher ist Hannelore Elsner als charismatische Fee: keine böse Hexe, sondern eine scharfsinnige Sozialkritikerin, die Myrose auf das Unrecht hinweist, das ihr Vater begangen hat, weil sein Spinnverbot für viele Familien den sicheren Ruin bedeutete. Schon die entsprechenden Verwandlungen Marunas könnten kleine Kinder als recht gruselig empfinden. Das gilt erst recht für die finsteren Waldszenen. Andererseits ist Myrose eine modern angelegte aufmüpfige Heldin, die ihren Spaß daran hat, sich gegen die permanente Überwachung aufzulehnen. Und Fynns Parole „Ohne Angst kein Mut“ ist ohnehin ein gutes Lebensmotto. tpg.

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