Fakten und Hintergründe zum Film "Don - The King is back!"

Kino.de Redaktion |

Don - The King Is Back Poster

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Über die Produktion

DON begeisterte bereits 1978 das Publikum. Der Gangsterfilm wurde in Indien Kult und begründete für den damaligen Hauptdarsteller Amitabh Bachchan seinen Status als Schauspiellegende. Die Antwort auf die amerikanischen Blaxploitation-Filme der 70er Jahre lieferte den indischen Zuschauern einen Helden in Schlaghosen und Sonnenbrille, dessen Coolness Figuren wie Shaft in nichts nachstehen sollte. Bei den Filmfare Awards im Jahr 1979 gewann DON die Preise für den besten Darsteller, die besten Playbacksänger und war der ersehnte Erfolg für den verschuldeten Produzenten Nariman A. Irani. Rückblickend besticht DON durch die wüste Mischung aus Faustkämpfen, Verfolgungsjagden, Bluescreen- Aufnahmen und mitreißenden Gesangsszenen. Ein echter Bollywood-Kultfilm, der die indische Kino- und Popkultur maßgeblich geprägt hat.

Umso größer war das Raunen, das durch die indische Filmlandschaft ging, als sich das junge Nachwuchstalent Farhan Akhtar 2006 anschickte, in diese großen Fußstapfen zu treten. Von der Besetzung, die er für sein Remake des Klassikers wählte, war zunächst niemand so recht überzeugt. Der ansonsten auf romantische Charaktere programmierte Megastar Shah Rukh Khan vermochte schließlich aber komplett als Bösewicht zu überzeugen. Das generalüberholte Action-Remake DON – DAS SPIEL BEGINNT wurde 2006 zum Blockbuster – sowohl in Indien als auch international. Es spielte weltweit 20 Millionen US-Dollar ein. In Deutschland war DON – DAS SPIEL BEGINNT im Jahr 2007 bereits auf der Berlinale zu sehen und ist auf DVD und Blu-ray erschienen.

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Die Fortsetzung des DON-Remakes wurde sofort nach dem Erfolg von DON – DAS SPIEL BEGINNT bekannt gegeben. Die Überraschung, dass Deutschland Schauplatz des Sequels sein würde, eröffnete Shah Rukh Khan zur Freude seiner Fans persönlich. Die größte Herausforderung für die Drehbuchautoren von DON – THE KING IS BACK war vor allem, die pointierte, markige Sprache mit den charakteristisch kultigen Sprüchen des Hauptcharakters zu treffen. Farhan Akhtar emanzipierte sich hier von seinem Vater Javed Akhtar, der für das Original und das Remake das Drehbuch schrieb.

Bereits zum dritten Mal wird sich der größte Star des indischen Kinos in diesem Jahr die Ehre geben, wenn er im Februar über den roten Teppich schreitet – die Berlinale ist für den indischen Megastar zum geliebten Dienstreiseziel geworden.

Sein erster Auftritt mit dem Film OM SHANTI OM im Jahr 2008 versetzte den Festivalzirkus in Staunen. Tausende Fans harrten in der Kälte am Potsdamer Platz und vor dem Kino International aus, um nur einen Blick auf ihr Idol zu erhaschen.

Sein zweiter Berlin-Besuch zur Deutschlandpremiere von MY NAME IS KHAN im Frühjahr 2010 (erneut zur Berlinale) bestätigte sein enormes Starpotenzial. Diesmal war die Berlinale vorgewarnt und verlegte die Vorführung in den Berlinale Palast und hatte für ausreichend Security gesorgt. Etwas unauffälliger sollte sein Aufenthalt für die Dreharbeiten für DON – THE KING IS BACK ausfallen. Keine Chance – seine treuen Fans und viele Schaulustige hielten den Berliner Straßenverkehr auf und verfolgten den Megastar quer durch Berlin. Nach knapp 50 Tagen in der Hauptstadt, in denen Shah Rukh Khan auch seinen 45. Geburtstag feierte, kehrte er wehmütig nach Indien zurück. Er habe die Deutschen mehr als lieb gewonnen, beteuerte Shah Rukh Khan. „Hier ist es sehr kalt, aber ich spüre die Wärme vieler deutscher Körper, da ich ständig umarmt werde“, scherzte er.

Seine Besuche in Berlin bewiesen, dass ihm so schnell kein internationaler Star das Wasser reichen kann und seine Wirkung auf das deutsche Publikum oftmals noch immer unterschätzt wird. Denn: „Bollywood macht glücklich!“ – und Shah Rukh Khan auch. Im Februar 2012 kehrt er nun gemeinsam mit seinen Kollegen Priyanka Chopra und Farhan Akhtar zurück und wird auf der Berlinale DON – THE KING IS BACK präsentieren. Schon während der Dreharbeiten entschied man sich als Ort für die Pressekonferenz für den Friedrichstadtpalast – und dort wird nun das Filmteam die Deutschlandpremiere des Films in der Reihe „Berlinale Special“ feiern.

Produktion: Dreharbeiten in Berlin

DON – THE KING IS BACK wurde im Herbst 2010 an 43 Drehtagen (plus 9 Tage Action-Dreh) in der deutschen Hauptstadt gedreht. Weitere 61 Tage war Malaysia und Mumbai Schauplatz der 12 Millionen Euro schweren Produktion. Während der Dreharbeiten in Berlin wurden bei eisigen Temperaturen vor allem aufwändige Action-Szenen inszeniert, für die ganze Straßenzüge und das Brandenburger Tor abgesperrt werden mussten. 3000 Berliner Komparsen waren mit von der Partie.

Berlin ist Deutschlands Filmstadt Nr. 1. Dank hervorragender Produktionsbedingungen und einer einzigartigen Kreativszene übt die Hauptstadtregion auf Produzenten aus aller Welt eine große Anziehungskraft aus. Nachdem Hollywood mit Quentin Tarantino und Brad Pitt (INGLOURIOUS BASTERDS), Tom Cruise (OPERATION WALKÜRE), Kate Winslet (DER VORLESER), Roland Emmerich (ANONYMOUS) und ganz aktuell mit Tom Hanks und Halle Berry (DER WOLKENATLAS) den Filmstandort bereits für sich entdeckt hat, freut sich Berlin über die neu gewonnene Verbindung zur indischen Filmindustrie, die trotz gegenläufiger Meinung die größte der Welt ist.

An der Produktion von DON – THE KING IS BACK waren von deutscher Seite daher vor allem als Koproduzent die Berliner Filmproduktion Film Base Berlin und als Förderer die Filmförderung Medienboard Berlin-Brandenburg und der DFFF beteiligt. Um Bollywood- Megastar Shah Rukh Khan, seinen Regisseur und seinen Produzenten von der Attraktivität des Standortes zu überzeugen, hat sich das Medienboard des Weiteren mit der Tourismusgesellschaft visitBerlin, Berlin Partner und der Hauptstadtkampagne be Berlin sowie den Berliner Flughäfen zusammengetan. Für die aufwändigen Stuntszenen zeichnet hingegen die Firma Action Concept aus Hürth (NRW) verantwortlich.

Wie schon bei dem im vergangenen Jahr auf der Berlinale präsentierten Action-Thriller UNKNOWN IDENTITY mit Liam Neeson und Diane Kruger in den Hauptrollen sowie der in den Jahren davor ebenfalls in der deutschen Metropole gedrehten BOURNE-Serie zeigt sich Berlin erneut als großartige Kulisse für spektakuläres Action-Kino.

Atemberaubende Stunts, adrenalinreiche Action-Szenen und halsbrecherische Verfolgungsjagden mitten durch die Stadt … das organisierte Verbrechen macht, während es durch Berlin rast, eine Sightseeing-Tour-de Force. Dabei verschmelzen einige Gebäude geradezu miteinander und ordnen den Berliner Stadtplan neu: Z.B. das Konzerthaus in der Mitte des Gendarmenmarktes (Außenkulisse mit Rotem Teppich) wächst zusammen mit der Staatsoper Unter den Linden (der Apollosaal als Innenkulisse), wo Don maskiert (Hrithik Roshan in einem augenzwinkernden Cameo-Auftritt) bei einer Charity-Gala erscheint, zu dem auch seine hartnäckigste Verfolgerin, die indische Interpol-Agentin Roma (Priyanka Chopra), eingeladen wurde … Sie kommt ihm auf die Schliche und schon beginnt die erste crash-reiche Verfolgungsjagd direkt vor dem Französischen Dom am Gendarmenmarkt, nimmt einige rasante Kurven, die schließlich in die Straße des 17. Juni münden, und endet vorerst mit viel Getöse vor dem Brandenburger Tor.

Verschwörung, Erpressung und konspirative Treffen – die prominenten Kulissen hierfür sind das Oberdeck eines Stadtrundfahrt-Busses vor dem Berliner Dom bzw. der Museumsinsel, entlang der East Side Gallery bis zur Tribüne des Olympia Stadions, Frank Gehrys DZ Bank am Pariser Platz wie auch die Dachterrasse des Hotel de Rome, das Schlosshotel Grunewald oder der Eingang des Westin Grand Hotels. Natürlich fehlen auch der gigantische Wassertank und die Greenscreens im Studio Babelsberg nicht in diesem Actioner. Mit einem waghalsigen Sprung entkommt Don seinen Verfolgern mitten im Zentrum Berlins, direkt am Fernsehturm am Alexanderplatz, indem er sich vom Park Inn Hotel in die Tiefe stürzt.

Der Showdown – eine weitere großartige Verfolgungsjagd – führt durch die Zimmerstraße, die Glinkastraße und endet im Untergrund des Messegeländes, der Passerelle Messedamm in der Masurenallee, wo Don mit seiner bis dahin noch komplett beulenfreien Limousine mit hoher Geschwindigkeit eine Beton-Absperrung durchbricht.

Jedes Set in Berlin steht ganz im Dienste der DON-Serie und folgt dem Motto des gefährlichen Gangsters: „Es ist nicht schwer Don zu fassen. Es ist unmöglich.“

Im Anschluss an die Dreharbeiten hat die Tourismusgesellschaft visitBerlin den Stadtplan „Don in Berlin“ herausgegeben, mit dem man auf den Spuren Dons durch Berlin wandeln kann. (Auch online einzusehen unter www.visitberlin.de/artikel/stadtplan-don-in berlin.)

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