Don - The King Is Back

   Kinostart: 16.02.2012
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Filmhandlung und Hintergrund

Der König von Bollywood, Shah Rukh Khan, raubt als Verbrechergenie in einem Actionthriller-Sequel die Deutsche Zentralbank in Berlin aus.

Zur Überraschung Interpols und der Agentin Roma, die noch eine Rechnung mit ihm offen hat, stellt sich der flüchtige Unterweltkönig Don den Behörden. Aber nur, um kurz darauf mit seinem Erzfeind aus den Gefängnis auszubrechen und in Berlin aufzutauchen. Dort plant der kriminelle Mastermind seinen größten Coup: Er will aus der Deutschen Zentralbank Euro-Druckplatten entwenden, wofür er mit seinem Team minutiös den Einbruch samt Geiselnahme austüftelt. Derweil spielt er mit der perplexen Roma und anderen Gangstern lässig Katz und Maus.

Verbrechergenie Don macht mit seinem Erzfeind gemeinsame Sache, um die Deutsche Zentralbank in Berlin ausrauben zu können. Actionthriller-Remake mit dem König von Bollywood, Shah Rukh Khan, das großteil in Berlin gedreht wurde.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Mit dem gestylten Remake des Siebziger-Gangsterthrillers „Don“ glückten Regisseur Farhan Akhtar und Hauptdarsteller Shah Rukh Khan eine erfolgreiche Mixtur aus „Fantomas“ und „James Bond“. Das Pulp-Original von 1978 mit dem einstigen Superstar Amitabh Bachchan stellte Indiens Antwort auf die Blaxploitation-Welle dar. Mit dem Remake trat Regisseur Farhan Akhtar in die Fußstapfen seines Vaters Javed, der sein ursprüngliches Skript modernen Sehgewohnheiten anpasste.

      Für die Fortsetzung "Don - The King is back!" verlegte man im Hinblick auf den europäischen Markt weite Handlungsteile nach Zürich und Berlin, wo der bewusst gegen sein Womanizer-Image besetzte Shah Rukh Khan auf der Berlinale schon zweimal enthusiastisch gefeiert wurde. Zumindest auf deutschen Leinwänden konnte sich der Bollywood-Star aber nie so ganz durchsetzen, zumal auch „Don - Das Spiel beginnt" aus dem Jahr 2007 mit verschwindend geringer Kopienzahl gestartet wurde.

      Zwar verwundert es anfangs, dass Chamäleon Don, dem Khan ein abgebrüht-unnahbares Auftreten verleiht, sich freiwillig in die Hände seiner Feinde begibt. Doch letztlich läuft alles darauf hinaus, dass sämtliche Aktionen des gerissenen, aalglatten Kriminellen aus Berechnung geschehen. Damit seine Pläne aufgehen, hilft das mitunter reichlich konstruierte Drehbuch, unter anderem aus des Regisseurs Feder, mit vielen Zufällen nach. Ebenso wenig realitätsnah erscheint eine Verfolgungsjagd durch ein fast menschenleeres Berlin, das nachts kaum noch Verkehrsaufkommen aufweist. Wenn Dons Karosse problemlos durch U-Bahn-Schächte braust, stellt dies aber kein Stilbruch dar, da absurde Übertreibungen zum filmischen Konzept gehören. Wichtiger erschien es den Machern, keine Berliner Sehenswürdigkeit auszulassen, bis die lange Karambolagentour vor dem Brandenburger Tor endet.

      Erneut setzt das teilweise in Babelsberg gedrehte Caper-Movie auf die vertraute Kombination aus rasanten Stunts und knalligen Verfolgungsjagden, wobei nicht alle Momente tricktechnisch überzeugen. Bei den Martial Arts-Einlagen darf sogar Florian Lukas als Kommissar zuschlagen. Allerdings kommt der professionell entwickelte Thriller im Mittelteil nicht ohne Längen aus, was der fast dreistündige Vorläufer weitgehend vermied. In ihm gestaltete sich das Intrigenspiel um stets wechselnde Identitäten nicht gerade glaubwürdiger, aber um einiges raffinierter.

      In beiden Filmen "Don - Das Spiel beginnt" und "Don - The King is back!" wirkt Shah Rukh Khan als kaltblütig mordender Supergangster nicht sonderlich furchteinflößend, doch die Fortsetzung bemüht sich, ihn seinem Starimage gemäß cooler und sympathischer wirken zu lassen. Dass Don im Vorgänger den (kriminellen) Bruder und die Schwägerin seiner Verfolgerin Roma umbrachte, spielt hier fast keine Rolle mehr. Vielmehr baut das Sequel weiter auf die aufkeimende Hassliebe der beiden Gegner.

      Schon der Vorgänger "Don - Das Spiel beginnt" schraubte mit lediglich fünf, wenngleich teils brillant choreographierten Tanzeinlagen den Songanteil stark zurück. Im Hinblick auf das europäische Publikum wurden die vertrauten Musicalparts nun fast komplett eliminiert. Es bleiben ein Lied im Off, eine an den Vorgänger erinnernde Discosequenz und eine in überhöhter Clipmanier konzipierte Tanzeinlage im Nachspann, bei welcher Ricardo Villalobos für den Remix zuständig war. Die meisten Lacher erhielt ein Dialog als Globalisierungskommentar, warum es in Berlin auf einmal von (kriminellen) indischen Landsleuten wimmelt: „Wir sind überall!“ Ob dies auch auf den Kinosektor zutrifft, muss sich erst noch beweisen.

      Fazit: "Don - The King is back!" ist ein professionell verpackter Bollywood-Gangster-Action-Film mit etwas Witz und vielen Logikbrüchen, der nicht an seine Vorläufer heran reicht.
    2. Don - The King Is Back: Der König von Bollywood, Shah Rukh Khan, raubt als Verbrechergenie in einem Actionthriller-Sequel die Deutsche Zentralbank in Berlin aus.

      Der König von Bollywood, Shah Rukh Khan, raubt als Verbrecher-Genie in einem Actionthriller die Deutsche Zentral Bank in Berlin aus.

      Es gibt Stars. Es gibt Superstars. Und es gibt Shah Rukh Khan. Als das Bollywood-Idol im Herbst 2010 bei den Dreharbeiten in Berlin weilte, wo „Don 2“ überwiegend spielt, verfolgten Fanscharen begeistert, wie zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor ganze Straßenzüge abgesperrt wurden. Die wohl bislang größte indisch-deutsche Filmkollaboration wird im Rahmen der Berlinale 2012 gezeigt, wo Khan bereits zum dritten Mal gastiert.

      Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, um den Nachfolger des Actionhits von 2006 zu goutieren - seinerseits ein Remake eines Kultfilms mit dem legendären Amitabh Bachchan, dessen Nachfolge in puncto Popularität Shah Rukh Khan angetreten hat. Der hauptsächlich auf romantische Charaktere abonnierte 46-jährige spielt lustvoll den vordergründig eiskalten Bad Boy mit dem Herz am rechten Fleck. Als krimineller Mastermind Don führt ihn sein Weg von Malaysia und Mumbai nach Berlin, wo er den Direktor der Deutschen Zentral Bank erpresst, um damit den Coup seines Lebens vorzubereiten und Euro-Druckplatten aus dem Hochsicherheitsgebäude zu stehlen. Dafür wickelt er Freund und Feind in seine Pläne ein, wobei der smarte Superverbrecher Gegnern und Interpol so eklatant überlegen ist, dass nicht die Frage lautet, ob er ihnen ins Netz geht, sondern lediglich, welches As er als nächstes aus dem Ärmel schüttelt.

      Mit 140 Minuten und nur einer Musicalszene, mehr einem Musikvideo mit Discobeats, orientiert sich das Starvehikel in Blockbuster-Manier am internationalen Publikum (und mit deutschen Nebenrollen wie Florian Lukas als schießwütiger Kommissar auch am hiesigen). Für Adrenalin sorgen rasante - und durchweg handfeste - Actioneinlagen wie eine Autoverfolgungsjagd quer durch die Hauptstadt samt „BluesBrothers“-reifer Karambolage, für Thrillerqualitäten ein minutiös ausgetüftelter Raubzug. Derweil bedient sich die Produktion hemmungslos bei allen westlichen Vorbildern der letzten Dekaden, um ihren ultracoolen Helden gut aussehen zu lassen, auch wenn vieles wie eine Parodie wirkt. Für das weibliche Publikum schmalzt der unwiderstehliche Kingpin im Flirt-Modus eine Miss World und eine Miss Universe so lange an, bis sie ihm verfallen - aber das ist, einschließlich der chauvinistischen Haltung, Ehrensache. Schauspielern muss hier keiner, alle Versuche sorgen für Erheiterung, was aber die globale Anhängerschar für das weltläufige Hochglanz-Entertainment nur noch mehr einnehmen wird.

      tk.

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      Kino.de Redaktion  

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