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Filmhandlung und Hintergrund

Don's Plum: Slacker-Hymne über vier Freunde, die sich wöchentlich in einem Diner treffen, um endlose Diskussionen über Sex zu führen.

Wie jeden Samstagabend treffen sich vier Kumpels im Diner „Don’s Plum“, um bei Snack und Softdroge Weltbewegendes wie z.B. den Sex in all seinen Spielarten zu erörtern. Heute abend sollte zur Abwechslung mal jeder ein Mädel mitbringen, was bis auf Derek (Leonardo DiCaprio) auch allen gelungen ist. Prompt entwickelt sich Derek zum Partyschreck, beleidigt alles und jeden, um schließlich doch noch mit einer der anwesenden Damen anzubandeln.

R. D. Robbs

Vier Freunde treffen sich jeden Samstag im Diner Don’s Plum. Diesmal soll jeder eine Freundin mitbringen, was bis auf einen von ihnen, Derek, allen gelingt. In der Regel diskutieren die Jungs endlos über Sex in allen Spielarten. In dieser Nacht wird Derek alle beleidigen, sich als Rüpel aufführen und halbherzig auf der Hinterbank an ein Mädchen heranmachen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der Film, dessen Aufführung Leonardo DiCaprio für die USA und Kanada verbieten ließ, wurde von Triers Firma Zentropa für Europa gesichert und lief, ohne allerdings großes Aufsehen zu erregen, im Panorama der Berlinale 2001. Denn die bereits 1995 in sechs Drehtagen entstandene Slacker-Hymne um eine lange Nacht im titelgebenden Diner Don’s Plum hat nichts Sensationelles, Anstößiges oder skandalös Bedeutungsvolles, sondern ist als grobkörnige Independent-Arbeit einer jener Filme, wie sie für das Sundance Film Festival gleich dutzendweise entstehen und als Hollywood-Ticket für junge Regisseure dienen.

    In diesem Fall heißt der Mann RD Robb, dem die damals noch unbekannten Schauspieler DiCaprio und Tobey Maguire einen inzwischen zurückgenommenen Freundschaftsdienst auf dem Weg zum Ruhm lieferten. Vier Freunde treffen sich jeden Samstag in Don’s Plum. Diesmal soll jeder eine Freundin mitbringen, was bis auf DiCaprio allen gelingt. In der Sitznische führen sie über Sex in allen Spielarten die endlosen Gespräche jener, die das echte Sexleben noch vor sich haben. DiCaprio als Derek wird im Lauf der Nacht alle beleidigen, sich als Rüpel aufführen, in der Nase popeln und sich halbherzig auf der Hinterbank an ein Mädchen heranmachen.

    Maguire ist der Schüchterne, der sich ständig durchs Haar fährt und kryptisch grinst, während am Tisch über kalten Pommes und Kaffee die Nacht vergeht und eine Frau davonläuft. Ein Film also ähnlich wie Richard Linklaters „Suburbia“, gutes Schauspielerkino, aber bei weitem nicht fesselnd, auch wenn sich die Kamera bemüht, durch ungewöhnliche Perspektiven das Kammerspiel aufzulockern. Das Verbot kann sich nur auf DiCaprios Image als romantischer Held beziehen, das er womöglich beschädigt glaubt. Doch schon Woody Allens „Celebrity“, wo er Hotelzimmeraktionismus zeigte, bewies, dass die weiblichen Teens erst gar nicht in Schwarzweißfilme gehen, auch wenn Leo mitspielt. Viel Lärm um Nichts, der nur dem Film an sich schadet, den Arthouse-Kinos als Kuriosität fürs Spätprogramm unbesorgt buchen können. ger.

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