„Ich liebe Filme. Ich liebe Filmsets. Und das ist es eben, was ich mache.“

Joseph Gordon-Levitt ist demnächst in "Don Jon" zu sehen Bild: Kurt Krieger

Der Preis, den man für enorme Berühmtheit zu zahlen hat, ist hoch. Immer wieder gibt es Stars, die mit dem Druck nicht zurechtkommen - und ihre Konsequenzen ziehen, indem sie einfach aus dem Rummel abtauchen.

Auch „Inception„-Star Joseph Gordon-Levitt gehört dazu: Er will von dem Wirbel, den man in Hollywood um berühmte Persönlichkeiten macht, am liebsten gar nichts mehr mitbekommen: „Vieles von dem ist echt ungesund und ich möchte nicht Teil davon sein“, so der Schauspieler gegenüber dem Washington City Paper. „Auf der anderen Seite verkauft man in Hollywood schon seit über hundert Jahren auf diese Art Filme und daran fühle ich mich irgendwie auch mitschuldig.“

Gewöhnt habe er sich daran aber immer noch nicht. „Immerhin ist es nun schon besser, als zu früheren Zeiten. Ich erinnere mich an das erste Mal, als ich einen Pressetermin zu einem Film hatte, es war ‚Angels - Engel gibt es wirklich!‚ - und ich hasste es, ich hasste es wirklich.“

Das Kino ist sein Leben

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Richtig klar sei ihm das geworden, als ihn auch seine Mutter darauf angesprochen hat. „Sie fragte mich: ‚Brauchst du das wirklich? Ich weiß, dass du gern schauspielerst, aber musst du das im Film machen? Würden nicht Theater oder Fernsehen für dich auch funktionieren?'“

Abbringen ließ sich Joseph Gordon-Levitt aber von seiner Passion nicht: „Ich liebe Filme. Ich liebe Filmsets. Und das ist es eben, was ich mache.“

So bleibt uns der Star im Kino zum Glück erhalten: Am 14. November startet Joseph Gordon-Levitts Regiedebüt „Don Jon„, in dem er selbst die Hauptrolle eines modernen Frauenhelden übernommen hat.

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