Filmhandlung und Hintergrund

Regisseur Ken Olins („Ruhe sanft“, „Der Polizisten-Mörder“) sehr sorgfältig inszeniertes TV-Drama besticht durch die Sensibilität und Offenheit, mit der hier familiäre Entfremdung und das für Hollywood noch recht ungewohnte Thema Homosexualität abgehandelt werden. Die hervorragenden Darsteller, allen voran William McNamara („Texasville“) als Matt und James B. Sikking („Narrow Margin“) als despotischer Vater, können...

Nach außen scheinen die Carters eine Bilderbuchfamilie zu sein. Der älteste Sohn, Tim, lebt bei den Eltern, die Tochter ist verheiratet und der jüngste, Matt, brilliert an der Uni. Matts Verlobte Allison muß jedoch erkennen, daß die offenkundige Harmonie nur eine Tarndecke ist. Probleme werden in dieser Familie totgeschwiegen. So ist der alkoholabhängie Tim nur geduldet. Schwester Karen will heimlich ihre Schwangerschaft unterbrechen, weil ihr Vater glaubt, sie und ihr Mann seien noch nicht in der Lage, ein Kind zu ernähren. Mit der größten Lüge lebt aber Lieblingssohn Matt: Er ist schwul und wagt nicht, seinen Eltern die Wahrheit zu sagen. Als Allison ihn verläßt, scheint sein einziger Ausweg der Tod. zu sein.

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Kritikerrezensionen

  • Regisseur Ken Olins („Ruhe sanft“, „Der Polizisten-Mörder“) sehr sorgfältig inszeniertes TV-Drama besticht durch die Sensibilität und Offenheit, mit der hier familiäre Entfremdung und das für Hollywood noch recht ungewohnte Thema Homosexualität abgehandelt werden. Die hervorragenden Darsteller, allen voran William McNamara („Texasville“) als Matt und James B. Sikking („Narrow Margin“) als despotischer Vater, können sich auf ein vielleicht etwas zu dialoglastiges, aber wohldurchdachtes Drehbuch mit überzeugenden Charakteren stützen. Die empfehlenswerte Videopremiere ist unterhaltsam trotz ernster Thematik und sollte mit etwas Händlerengagement vor allem in Familienvideotheken auf breites Interesse stoßen.

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