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Kult-Regisseur Quentin Tarantino wird wegen "Django Unchained" verklagt

Kult-Regisseur Quentin Tarantino wird wegen "Django Unchained" verklagt
© Sony Pictures

Wie es aussieht, kann Quentin Tarantino den Kinostart seines neusten Werks, „The Hateful Eight“, nicht in Ruhe genießen und auch das Weihnachtsfest dürfte ihm etwas vermiest worden sein. Denn der Regisseur wird wegen seines letzten Films, „Django Unchained“, verklagt, da er sich angeblich unerlaubt bei der Arbeit eines anderen bedient hat.

Einen Tag vor dem begrenzten Kinostart von „The Hateful Eight“ in den USA am 25. Dezember 2015 wurde in Washington D.C. Klage gegen Quentin Tarantino eingereicht. Die Kläger hören auf die Namen Oscar Colvin Jr. und Torrance J. Colvin, bei denen es sich um Vater und Sohn handelt und die nicht weniger als „hunderte von Millionen Dollar“ fordern. Die Klage bezog sich allerdings nicht auf Tarantinos neustes Werk, sondern seine vorherige Arbeit, denn angeblich soll Tarantino bei „Django Unchained“ gegen das Urheberrecht verstoßen haben.

So lautet zumindest die Version der beiden Kläger, die neben Tarantino ebenfalls Columbia Pictures und The Weinstein Company verklagen. Oscar Colvin Jr. und Torrance J. Colvin haben nach eigenem Bekunden „eine Fülle von Gemeinsamkeiten“ zwischen „Django Unchained“ und ihrem Script namens Freedom gefunden. Dies haben sie bereits 2004 bei der Writers Guilde of America registrieren lassen, legten es in der Folge einigen Studios vor und posteten es auch online. Tarantino könnte also theoretisch Zugang zu dem Script von Freedom gehabt haben.

Übereinstimmungen zwischen „Django Unchained“ und Freedom sind vorhanden

Die Klage bezieht sich auf Parallelen zwischen den beiden Geschichten. Freedom handelt von dem entflohenen Sklaven Jackson Freeman, der mit der Hilfe eines Weißen in den Süden gelangen muss, um dort geliebte Menschen aus der Sklaverei zu retten. Dies erinnert definitiv an die Handlung von „Django Unchained“, wo der ehemalige Sklave Django Freeman (Jamie Foxx) mit der Hilfe von Dr. King Schultz (Christoph Waltz) seine Ehefrau Broomhilda (Kerry Washington) befreien muss.

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Allerdings wirkt die Ausgangsgeschichte nicht derart originell, dass nicht zwei Parteien separat voneinander den Einfall gehabt haben könnten. Ob dem Gericht die Gemeinsamkeiten als Beweis für einen Verstoß gegen das Urheberrecht ausreichen werden, wird die Zukunft zeigen, jedoch scheint die Forderung der beiden Kläger durchaus etwas hoch angesetzt.

Quentin Tarantinos neustes Werk, „The Hateful Eight“, startet in Deutschland am 28. Januar 2016 und wir haben zur Einstimmung hier einen Trailer für euch bereitgestellt.

The Hateful Eight - Trailer 2 Englisch

 

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