Disneys Dinosaurier

  1. Ø 5
   2000
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Disneys Dinosaurier Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Disneys Dinosaurier: Actionreiches Dinoabenteuer über einen jungen Saurier, der nach einem Kometeneinschlag ums Überleben kämpft.

Der verwaiste Saurier Aladar wird von den Lemuren adoptiert und verlebt eine glückliche Kindheit, bis Meteoritenschläge ihre Insel zerstört. Mit den Überlebenden schließt er sich einer Dinosaurierherde an, die ausziehen, um neuen Lebensraum zu erkunden. Dabei legt sich Aladar mit dem harten Anführer an. Und zu allem Überfluss haben zwei Carnosaurier die Witterung der Herde aufgenommen.

Die Erde, 65 Millionen Jahre vor unserer Zeit. Der verwaiste Saurier Aladar wird von einem Trupp Lemuren adoptiert und verlebt auf einer idyllischen Insel eine glückliche Kindheit. Als ein gewaltiger Meteoritenschauer das Eiland zerstört, schließen sich Aladar und seine „Familie“ einer Dinosaurier-Herde an und machen sich gemeinsam auf, um neuen Lebensraum zu finden. Doch erst wird die Reise getrübt, weil sich Aladar mit dem Anführer der Dinos anlegt, und dann lebensbedrohlich, als die Herde von zwei blutrünstigen Carnosauriern verfolgt wird.

Als ein Meteoritenschauer das Eiland zerstört, müssen Saurier Aladar und seine Familie neuen Lebensraum erkunden. Filmtechnisch eine brillante Pionierleistung.

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Kritikerrezensionen

  • Dinosaurier mögen lange ausgestorben sein, doch dank ausgefeilter Computertechnik erfreuen sie sich auf der Leinwand mittlerweile einer geradezu fotorealistischen Existenz. Waren die prähistorischen Kreaturen erstmals atemberaubend lebensecht in „Jurassic Park“ und seinem Sequel zu sehen, stampften sie in Disneys ambitioniertem Dino-Animationsabenteuer vergangenes Wochenende in die US-Kinos und konnten mit 38.6 Mio. Dollar den besten Start des Jahres und gleichzeitig den drittbesten eines Animationsfilms überhaupt erzielen.

    Das filmtechnische Pionierprojekt wurde in Disneys neuem Digitalstudio mit einem Budget zwischen 150 und 200 Mio. Dollar realisiert. Zweifelsohne ein Projekt der Superlative, doch die Investition in das visuelle Wunderwerk wird sich auszahlen. Es finden sich über 1300 Effekteaufnahme, die die sprechenden Dinosaurier überzeugend zum Leben erwecken. Der beeindruckende Realismus wird dadurch erzeugt, dass die Saurier digital in pittoreske Landschaftsaufnahmen von Hawaii, Australien, Kalifornien, Venezuela und Samoa eingefügt wurden. Dann legte man besonderes Augenmerk darauf, Schatten und Spuren, die die Kreaturen im Sand und Wasser hinterlassen, darzustellen. Auch das detaillierte Muskelspiel bei den fliessenden Bewegungsabläufen war in dieser ausgefeilten Form bisher noch nicht zu sehen. Die Opening-Sequenz allein bietet spannende Nonstop-Action, die die Zuschauer in Erstaunen versetzt. Das Ei vom Protogonisten-Dino Aladar (im Original von D.B. Sweeney gesprochen) entgeht um Haaresbreite dem zerquetscht werden, als ein blutrünstiger Carnotaur (vom Tyrannosaurus Rex evolviert) eine Herde von pflanzenfressenden Dinosaurier angreift und einem der Tiere den Garaus macht (einer der Gründe für das PG-Rating). Anschließend macht der ungeschlüpfte Alador eine Zitterpartie durch die Hände von Raptoren, treibt durch reissende Gewässer und wird von einem gefrässigen Flugsaurier durch die Lüfte getragen, um schließlich auf einer idyllischen Insel und in den Armen einer liebevollen Affenmutter zu landen („Tarzan“ lässt grüssen), die ihn mit ihrer Familie großzieht. Jahre später werden sie von einem apokalyptischen Meteoritenschauer (spektakulär, nicht zuletzt durch die wummernden Soundeffekte) aufs Festland getrieben und schliessen sich einer friedvollen Saurierherde unter der Führung des unnachgiebigen Iguanador Kron an, die sich auf dem beschwerlichen Weg zu ihrem Nistplatz befindet. Sie müssen einen langen Trek durch die Wüste bestehen – ohne Wasser und lauernde Raubsaurier im Nacken. Während Kron das darwinistische Prinzip von „Fressen und gefressen werden“ akzeptiert, vertritt Aladar edle Tugenden wie Hilfsbereitschaft und Selbstlosigkeit. Damit macht er Krons Schwester auf sich aufmerksam, gleichzeitig ist eine Konfrontation mit Kron vorprogrammiert. Kurz vor ihrem Ziel kommt es zum dramatischen Showdown.

    Im Gegensatz zur üblichen Animationsformel wurde auf Gesangsnummern verzichtet und stattdessen ein unaufdringlicher Orchester-Score eingesetzt. Die Gefühlsskala schlägt hingegen recht sentimentale Töne an, doch tut dies dem exzellenten Unterhaltungswert keinen nennenswerten Abbruch. ara.

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