Die Zeitritter - Auf der Suche nach dem heiligen Zahn

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   1998
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Zeitritter - Auf der Suche nach dem heiligen Zahn: Klamaukige Fortsetzung des französischen Kassenschlagers "Die Besucher" nach der bekannten Erfolgsrezeptur.

Ritter Godefroy, froh wieder unter den Seinen im Mittelalter zu weilen, fiebert seiner Hochzeit entgegen. Doch der Schwiegervater will erst den heiligen Zahn aus dem Brautschmuck wiederhaben, bevor er ihm sein Töchterlein überläßt. Den hat Godefroys gar nicht treuer Knecht Jacquouille im 20. Jahrhundert zurückbehalten und lieber seinen Doppelgänger, einen tuntigen Hotelbesitzer, in die Vergangenheit geschickt.

Frankreich im tiefsten Mittelalter. Der tapfere Ritter Godefroy de Montmirail will endlich seine Verlobte Frénégonde de Pouille heiraten. Dafür muß er jedoch erst den heiligen Fruchtbarkeitszahn der Rolande herbeischaffen. So will es die Familientradition. Diesen hat aber Godefroys Diener Jacquouille geklaut und der ist nach seiner Zeitreise immer noch nicht aus dem 20. Jahrhundert zurückgekehrt. Also bemüht Godefroy den Hexenmeister Eusaebius und läßt sich auf die Spur seines diebischen Domestiken setzen…

Ritter Godefroy, froh wieder im Mittelalter zu weilen, fiebert seiner Hochzeit entgegen. Doch der Schwiegervater will erst den heiligen Zahn aus dem Brautschmuck wiederhaben – und der ist im 20. Jahrhundert. Klamaukige Fortsetzung des französischen Kassenschlagers „Die Besucher“.

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Kritikerrezensionen

  • Fünf Jahre nach dem – zumindest auf nationaler Ebene – äußerst erfolgreichen Zeitreise-Abenteuer „Die Besucher“ hat der französische Filmemacher Jean-Marie Poiré erneut sein erprobtes Star-Duo Jean Reno und Christian Clavier engagiert und mit dem dreifachen Budget – rund 140 Mio. Francs – eine Fortsetzung seines Komödien-Blockbusters inszeniert. „Die Zeitritter“, der seinen Witz erneut vom Zusammenprall mittelalterlicher Sitten auf zeitgenössische Zivilisation bezieht, konnte in seinem Entstehungsland bereits rund acht Mio. Besucher in die Kinos locken – mehr schaffte in diesem Jahr nur „Titanic“.

    Poiré, der zwischenzeitlich mit „Die Schutzengel„, einer weiteren Fantasy-Komödie, bei der statt Reno Gérard Depardieu als Claviers „Buddy“ fungierte, ebenfalls an Frankreichs Kinokassen reüssieren konnte, hält sich auch beim Sequel an das Erfolgsrezept des Originals. Das heißt, ein Gag jagt den anderen, kein Fettnäpfchen wird ausgespart und Grimassen werden auf Teufel komm‘ raus geschnitten – so viele wie seit der Ära des seligen Louis de Funès nicht mehr. Trotzdem hat sich inhaltlich einiges getan, was dem Regisseur noch mehr Möglichkeiten gab, mit den verschiedenen Zeitebenen zu spielen und das Tempo auf Lichtgeschwindigkeit zu erhöhen. Denn statt einer einzigen, überschaubaren Reise in die Zukunft, wie es bei „Die Besucher“ noch der Fall war, gibt es bei der Fortsetzung ein ständiges Hin und Her zwischen den Jahrhunderten.

    Jean Reno – dank Auftritten in „Mission: Impossible“ und „Godzilla“ inzwischen auch ein Star internationalen Formats – spielt den tapferen Ritter Godefroy de Montmirail, der seine Verlobte Frénégonde de Pouille (Muriel Robin) nicht ehelichen kann, weil sein Diener Jacquouille (Christian Clavier) den heiligen Fruchtbarkeitszahn der Rolande gestohlen hat. Auf der Suche nach dem ominösen Zahn verschlägt es Godefroy ins 20. Jahrhundert, während umgekehrt ein bedauernswerter Yuppie (Clavier in einer Doppelrolle) unserer Tage durch die Machenschaften Jacquouilles ins 12. Jahrhundert katapultiert wird, wo er sich umgehend auf dem Scheiterhaufen wiederfindet.

    Durchschaubar ist der chaotische Zeithickhack schon nach den ersten zehn Minuten nicht mehr. Doch darauf kommt es Poiré und seinem Ideengeber Clavier – er fungiert auch diesmal wieder gemeinsam mit dem Regisseur als Autor – nicht an. Wichtiger ist ihnen die kaskadenartige Abfolge von Sketchen – bei einer Bandbreite, die von mittelalterlichem Mundgeruch bis zum hypermodernen Handy reicht, was in der jeweils „falschen“ Epoche bei den Beteiligten für heillose Aufregung und beim Publikum für die entsprechenden Lacher sorgt. Spürbar ist, daß Poiré für seine Fortsetzung mehr Geld zu Verfügung hatte. Die Spezialeffekte sind für europäische Verhältnisse makellos und das Produktionsdesign läßt – insbesondere bei den historischen Bauten – keine Wünsche offen. Trotzdem wird es eine Herausforderung sein, diesen typisch gallischen Humor, der obendrein durch die Synchronisation an Schärfe verliert, dem deutschen Publikum schmackhaft zu machen. Denn schon „Die Besucher“ mußten sich hierzulande mit 200.000 Zuschauern zufriedengeben. Ein Ergebnis, das allerdings dank Jean Renos gestiegener Popularität zu überbieten sein dürfte. lasso.

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