Die Verschwörung im Schatten

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   1996
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Verschwörung im Schatten: "Hot Shot" Charlie Sheen kommt in diesem spektakulären Hightech-Thriller einer mächtigen Politverschwörung auf die Spur.

Bobby Bishop, junger Assistent des amtierenden US-Präsidenten, kommt durch Zufall einer großangelegten Verschwörung in allerhöchsten Regierungskreisen auf die Spur. Von nun an ist sein Leben keinen Pfifferling mehr wert, verfügen doch seine Gegner über sämtliche Netz- und Satellitenwege der USA, mit denen sie zu einer erbarmungslosen Menschenjagd blasen.

Bobby Bishop, ein enger Vertrauter des US-Präsidenten, kommt eines Tages durch Zufall einer großangelegten Verschwörung auf die Spur. Erste Spuren führen in allerhöchste Regierungskreise. Kurz darauf wird Bishop zum Spielball eines Gegners, der über sämtliche Instrumente der Macht zu verfügen scheint. Trotzdem setzt er gemeinsam mit der Journalistin Amanda Givens, seiner einzigen Vertrauten, alles daran, die Drahtzieher des Komplotts zu entlarven und den Präsidenten vor dem drohenden Attentat zu schützen.

Durch Zufall erhält der Assistent des US-Präsidenten Einblick in Informationen zu einer groß angelegten Verschwörungsaktion. Dadurch gerät er zwischen die Fronten und wird von beiden Seiten fortan gejagt. Actionreiche Verfolgungsjagd mit Charles Sheen.

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Kritikerrezensionen

  • Nachdem Kommunisten und Kalter Krieg lange passé sind, werden nunmehr verstärkt Kommunikationssysteme als gefragte Hollywood-Objekte kollektiver Paranoia auserkoren. Bisher zeigte sich das Kinopublikum von der Prämisse nur bedingt begeistert, einzig ein Star wie Sandra Bullock konnte mit der Computermär „Das Netz“ einen ordentlichen Erfolg verbuchen. Jetzt ist Charlie Sheen, der sich zuletzt in „The Arrival“ mit Außerirdischen auseinandersetzte, an der Reihe, mit dem von George P. Cosmatos („Rambo II“ und „Tombstone“) solide inszenierten Verschwörungskrimi eine Umstimmung herbeizuführen.

    Sheen spielt den Präsidenten-Assistenten Bobby Bishop, der auf dem Basketballplatz mit den „Homeboys“ ebenso gewandt ist wie bei Sitzungen im Weißen Haus mit den Regierungsmitgliedern. Ein mit Bobby befreundeter Professor kommt einer Schattenregierung auf die Spur. Doch bevor er Namen nennen kann, sinkt er von einer Kugel getroffen in Bobbys Arme. Fortan wird er von dem unerbittlichen Killer (Stephen Lang bleibt wortlos und gleicht einem Tötungsroboter) und dessen Auftraggebern gejagt, die sämtliche Telefonnetze kontrollieren und per Satellit Autonummernschilder identifizieren können. Hilfe wird dem gehetzten Bobby von seiner Exfreundin, einer resoluten Journalistin (Linda Hamilton, bei der man diesmal den amazonenhaften Kampfgeist aus „T2“ vermißt), zuteil. Zu zweit geht alles besser.

    Donald Sutherland spielt Bobbys väterlichen Freund und Mentor, der sich jedoch als ein wenig zu offensichtlich erweist. Umgehend ahnt man, daß er nicht gegen den Strich besetzt wurde, sondern seine archetypische Rolle als hinterhältiger Bösewicht einnimmt. Somit trägt dieses Überraschungselement nicht weiter zur Spannung bei der munteren Hatz durch die US-Hauptstadt bei. Die Handlung mit ihrer Variation von George Orwells Konzept vom alles überwachenden Big Brother, einer Regierung, die ihre Bürger selbst im trauten Heim beobachtet, wirkt extrem durchschaubar. Die Verfolgungsjagden per Auto, zu Fuß, durch Kanalisations- und Aufzugsschächte gehören ebenso zum Programm aller kompetenten Spionagethriller wie die Tatsache, daß der Protagonist gegen tödliche Widersacher aus der eigenen Organisation antreten muß. Aus dem Schatten seiner zuletzt eher mäßigen Erfolge wird Charlie Sheen hiermit wohl nur dann treten können, wenn sich das Publikum mittlerweile bereit zeigt, sich auf bedrohliche „Technology“-Thriller einzulassen und nicht, wie zuletzt bei „Vernetzt“ oder „Virtuosity“, die kalte Schulter zeigt.

    ara.

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