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Wie in „Hunger Games“: Millionär will Battle Royale mit echten Menschen veranstalten

Author: Andreas EngelhardtAndreas Engelhardt |

Die Tribute von Panem - The Hunger Games Poster
© Studiocanal

„The Hunger Games“ lässt grüßen: Auf einer Privatinsel sollen sich bald echte Menschen bekämpfen – bis nur noch einer übrig ist!

Es klingt wie eine dystopische Zukunftsvision, ist aber tatsächlich kein Scherz: Ein anonymer Millionär will ein echtes Battle-Royale-Event veranstalten, wie IGN berichtet. Auf einer Privatinsel sollen sich 100 Teilnehmer über drei Tage hinweg gegenseitig bekämpften, bis nur noch einer von ihnen übrig ist und das Preisgeld von über 100.000 Euro mit nach Hause nimmt.

Die Luxus-Shopping-Seite Hush Hush sucht deswegen derzeit nach einem Spielmacher. Der soll in bester „Hunger Games“-Manier eine Privatinsel in eine Arena verwandeln, in der sich die Spieler bekämpfen können. Die Privatinsel selbst werde derzeit noch vom Millionär gesucht, heißt es dort.

Gelegentlich lassen sich auch Filme vom echten Leben inspirieren:

Die echten „Hunger Games“ sind zum Glück nicht tödlich

Was diese Meldung letztlich von einer dystopischen Zukunftsvision unterscheidet, ist folgendes Detail: Die Teilnehmer töten sich zum Glück nicht wirklich. Vielmehr werden sie mit Airsoft-Guns und einer Rüstung ausgestattet, die auf den an sich harmlosen Beschuss reagiert. Entsprechend können sich die Spieler gefahrenlos gegenseitig ausschalten. Gekämpft wird wiederum jeweils zwölf Stunden pro Tag über drei Tage verteilt. Nachts dürfen sich die Teilnehmer erholen, Essen und Verpflegung wird bereitgestellt.

So etwas bleibt den Battle-Royale-Teilnehmern zum Glück erspart:

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Wer sich an dem Projekt doch lieber auf der sicheren Seite beteiligen möchte, kann dies ja immer noch als Spielmacher tun. Da winken über 1.700 Euro pro Tag an Gehalt, da der Auftrag sechs Wochen andauern soll, könntet ihr letztlich auf über 50.000 Euro kommen.

Warum will jemand ein echtes Battle-Royale-Event veranstalten?

Der Wettbewerb selbst wird wohl kein Privatvergnügen des Millionärs, sondern dürfte vermutlich als Sportevent übertragen werden und entsprechend Gewinn abwerfen. Das Battle-Royale-Prinzip ist schließlich seit einiger Zeit im kulturellen Gedächtnis verankert. Man denke nur an Stephen Kings Roman Menschenjagd und den darauf basierenden Film „Running Man“, in dem sich Arnold Schwarzenegger als Sträfling in einem tödlichen Spiel gegen andere Menschen seine Freiheit erkämpfen muss.

Der japanische Film „Battle Royale“ folgt ebenfalls diesem Muster, wie der Name vermuten lässt. Hier muss sich eine Schulklasse auf einer Insel jedoch gegenseitig töten, bis nur noch ein Überlebender übrig ist, der die Insel verlassen darf. Den meisten Kinogängern dürfte solch ein Wettbewerb zudem durch „Die Tribute von Panem – The Hunger Games“ bekannt sein, wo Kinder aus ärmeren Distrikten zur Unterhaltung der reichen Hauptstadt in einer Arena gegeneinander kämpfen. Auch dieser Wettbewerb geht – in der Regel – so lang, bis nur noch einer lebt.

Dank Videospielen erlebt das Battle-Royale-Prinzip aktuell wohl seine Blütezeit. Beliebte Games wie „Fortnite“ und „Playerunknown’s Battlegrounds“ (oder abgekürzt: PUBG) sind seit einiger Zeit in aller Munde. Hier nehmen zahlreiche Spieler an einer Runde teil und müssen sich gegenseitig ausschalten. Wer zuletzt steht, gewinnt. Aufgrund der Popularität der Spiele hat ein Battle-Royale-Wettbewerb mit echten Menschen gute Karten, ebenfalls ein vielgesehenes Event zu werden. Hoffentlich bleibt es aber bei nicht-tödlichen Waffen, sonst wären wir doch noch über Umwege in der dystopischen Zukunftsvision gelandet.

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