Filmhandlung und Hintergrund

TV-Thriller um einen Mord in der Nähe von Husum.

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Kritikerrezensionen

  • Die Tote vom Deich: TV-Thriller um einen Mord in der Nähe von Husum.

    In Matti Geschonnecks Nordsee-Krimi schlüpft Christiane Paul erstmals in die Rolle einer Kommissarin. Die Fallstricke der Story kann jedoch auch sie nicht umgehen.

    Die Erwartungen an „Die Tote vom Deich“ sind hoch, schließlich ist Matti Geschonneck („Die Nachrichten“) einer der am höchsten dekorierten Regisseure der letzten Jahre und Hauptdarstellerin Christiane Paul („Neues vom Wixxer“) kann eher selten für Fernsehauftritte gewonnen werden; zum Team gehören außerdem der „Sophie Scholl“-Kameramann Martin Langer und Schauspieler wie Martin Wuttke, Marcus Mittermeier, Devid Striesow, Elisabeth Trissenaar und Katharina Abt. Dass diese erneute Kooperation von Reinhold Elschot (Network Movie) und Daniel Blum (ZDF) die hohen Erwartungen nicht erfüllt, liegt jedoch in erster Linie am Drehbuch. Hatte der erfahrene Krimi-Autor Sönke Lars Neuwöhner in seinem Drehbuch zu „Der Staatsanwalt - Glückskinder“ zuletzt noch überzeugt, leidet „Die Tote vom Deich“ paradoxerweise darunter, dass die Story einerseits überfrachtet ist und andererseits zu wenige Informationen liefert. Der Film beginnt damit, dass die BKA-Zielfahnderin Lona Vogt (Christiane Paul) den Hinweis erhält, dass der Waffenschieber und mehrfache Mörder Bove (Martin Wuttke), den sie schon seit einem Jahr verfolgt, erneut zugeschlagen hat. Sie macht sich auf den Weg nach Husum, wo Bove eine junge Frau ermordet haben soll. Bei ihren Ermittlungen stellt sie fest, dass die Tote nach einer Schülerin suchte, die in den Achtzigerjahren aus Husum verschwand. Ist schon damals ein Verbrechen geschehen? Hat Bove doch nichts mit dem jüngsten Tod zu tun? Lona beginnt zu zweifeln. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse …

    Je weiter „Die Tote vom Deich“ voranschreitet, umso mehr klaffen die beiden Fälle auseinander, wirken letztlich wie Stückwerk, und am Ende bleiben wichtige Fragen offen. Das ist schade, denn gerade der titelgebende Fall hätte viele Möglichkeiten geboten, die Psychologie der Beteiligten zu erkunden und das zart anklingende Motiv um den Husum-Dichter Theodor Storm stärker mitschwingen zu lassen. sw.

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