Die Schutzengel

  1. Ø 0
   1995
Die Schutzengel Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Schutzengel: Französischer Komödienerfolg mit Gerard Depardieu.

Computer-Crack Dade zieht mit seiner Mutter nach New York City und findet an der Highschool rasch Anschluß an eine Gang von gleichgesinnten Hackern. Als die Gang zufällig dem raffinierten Unterschlagungscoup des teuflischen Hacker Plague auf die Spur kommt, schiebt dieser ihnen die Schuld für eine Erpressung – computergesteuerte Öltanker sollen zum Kentern gebracht werden – in die Schuhe und damit das FBI auf den Hals.

Der Pariser Nachtclubbesitzer Antoine Carco fährt nach Hongkong, um seinem früheren Kumpan La Pince aus der Patsche zu helfen. Während seiner Anreise wird der Freund jedoch ermordet. Nun muß Carco sich um dessen fünfjährigen Sohn Bao und 40 Millionen Dollar kümmern, die La Pince der chinesischen Mafia gestohlen hatte. Auf der Flucht vor den Killern der Triaden erhält Carco von dem schusseligen Priester Hervé Tarain unerwartete Hilfe. Zudem tauchen plötzlich zwei mysteriöse Doppelgänger auf.

Französischer Komödienerfolg mit Gerard Depardieu.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Nach seinem nationalen Triumphzug mit der Zeitreise-Komödie „Die Besucher“ (1992) hat der französische Regie-Veteran Jean-Marie Poiré auch mit seinem neuesten Slapstick-Spaß voll ins Schwarze getroffen und binnen sechs Wochen bereits mehr als fünf Millionen Besucher in Frankreichs Kinos gelockt. Während „Die Besucher“ ihren Erfolg auf internationaler Ebene jedoch nicht wiederholen konnten, sehen die Aussichten für „Die Schutzengel“ weitaus besser aus. Die mit einem großzügigen Budget von 130 Mio. Francs (rund 40 Mio. Mark) ausgestattete Produktion besitzt nicht nur in den aufwendigen Spezialeffekten und spektakulären Stunt-Sequenzen ihr Zugpferd, sondern vor allem in dem Hauptdarsteller Gérard Depardieu, der sich mit seinem Partner Christian Clavier eine Reihe von sketchartig aufgebauten Dialoggefechten liefert. Im Mittelpunkt dieses mit unzähligen Verfolgungsjagden, Schießereien und Explosionen angereicherten Buddy Movies steht der schmierige Pariser Nachtclubbesitzer Carco (Depardieu), der nach Hongkong reisen muß, um einem Freund aus alten Gaunerzeiten aus der Patsche zu helfen. In der Asien-Metropole angekommen erfährt Carco, daß sein Kumpel ermordet wurde und er sich um dessen kleinen Sohn Bao sowie um 40 Mio. Dollar kümmern muß, die dieser der chinesischen Mafia abgejagt hatte. Die Triaden heften sich sogleich an die Fersen von Carco. Um mehr Bewegungsfreiheit bemüht, zwingt dieser seinen auf der Rückreise befindlichen Landsmann, den Priester Tarain (Christian Clavier), Bao unter seine geistlichen Fittiche zu nehmen und wohlbehalten nach Frankreich zu bringen. Aber auch in Paris läßt die Mafia nicht locker und macht dem ungleichen Duo das Leben schwer. Regisseur Jean-Marie Poiré und Hauptdarsteller Christian Clavier, die auch gemeinsam für das Drehbuch verantwortlich zeichnen, haben ihren Krimi-Plot um eine ganze Reihe von Nebenhandlungen und Episoden erweitert. So muß sich etwa Depardieu mit seinen hochgradig eifersüchtigen Nachtclub-Girls herumärgern, während Clavier seiner skurrilen Familie Herr zu werden versucht. Etwa bei Halbzeit der ohnehin schon temporeichen Action-Komödie gesellt sich auch noch das titelgebende Fantasy-Element hinzu. Dann nämlich tauchen zwei nur für die Protagonisten sichtbare Schutzengel auf – Doppelgänger, die als das zweite Gesicht des Duos fungieren und bei denen die Spezialeffekteabteilung Gelegenheit hat, einige aufwendige technische Kabinettstückchen auf die Leinwand zu zaubern. Trotz Genre-Potpourri und Story-Wirrwarr gelingt es den „Schutzengeln“ dank gelungener Gags und deftiger, manchmal ein wenig überzogener Action, ein hohes Unterhaltungs-Niveau zu halten. Dadurch erinnert der Film eher an eine US-Mainstream-Produktion als an europäisches Kino. Maßgeblichen Anteil daran hat die perfekt funktionierende Chemie zwischen Depardieu und Clavier, die ihre Witze im Akkord reißen und die bei den Dreharbeiten auch selbst ihren Spaß gehabt haben, was die im Abspann gezeigte Fülle der mißlungenen Szenen auf köstliche Art und Weise beweist. lasso.

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