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Schräges Casting für Monty-Python-Porträt

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Die Ritter der Kokosnuß Poster
© Filmwelt

Das hätte Graham Chapman mit Sicherheit gefallen: Über 1000 Ritter mit Kokosnüssen, Jesus-Lookalikes und kanadische Holzfäller nebst Mounty-Chor stehen am New Yorker Times Square Schlange. Und etwa die zehnfache Anzahl an Passanten kratzt sich ratlos am Kopf.

Chapman in seiner Paraderolle als König Arthur in "Die Ritter der Kokosnuss" Bild: Filmwelt

Der Grund für die komische Aufmachung der Menschen jedoch war ein ganz plausibler: Regisseur David Eric Brenner lud zum Casting für seinen Film „Gin And Tonic“. Und dabei handelt es sich um die Verfilmung Lebens von Graham Chapman, des legendären Monty-Python-Gründungsmitgliedes. Vorraussetzung für die Teilnahme am Casting war, dass sich die Schauspieler mit einem Pythons-Sketch aus „Die Ritter der Kokosnuss„, „Das Leben des Brian“ oder „Monty Python’s Flying Circus“ bewarben.

Der Film konzentriert sich jedoch nicht auf Chapmans Zeit bei der weltweit vergötterten Comedy-Truppe, sondern beleuchtet auch seine Studium in Cambridge, die kurze Phase, in der er als Arzt praktizierte, und seine Anfänge als Komiker zusammen mit John Cleese.Dazu kann Brenner auf Tagebücher, die unveröffentlichten Memoiren und persönliche Papiere Chapmans zurückgreifen.

US-Schauspieler als Pythons?

Im Zentrum des Films sollen Graham Chapmans ganz spezieller und für die Pythons richtungsweisender Humor, sein jahrelanger Kampf gegen den Alkohol und schließlich sein viel zu früher Tod stehen. Chapman erlag 1989 im Alter von nur 48 Jahren einem Krebsleiden.

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Nach „The Life and Death of Peter Sellers“ ist „Gin an Tonic“ bereits das zweite Biopic über einen legendären britischen Komiker in kurzer Zeit. Warum er jedoch seine Schauspieler in den USA castet, bleibt das Geheimnis des Regisseurs.

Denn Chapman, Cleese, Eric Idle, Terry Jones und Michael Palin stammen allesamt aus Großbritannien und werden dort als nationale Heiligtümer verehrt. Der sechste Ur-Python Terry Gilliam ist zwar Amerikaner, aber das wurde auf der Insel längst vergeben und vergessen. Kaum vorstellbar, dass die Briten in diesen Rollen Amerikaner akzeptieren…

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