Die Reise zur geheimnisvollen Insel

  1. Ø 2.4
   2012
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Reise zur geheimnisvollen Insel: Die Fortsetzung zu "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" ist erneut Abenteuerkino für die ganze Familie in 3D - dieses Mal mit Dwayne Johnson in der Hauptrolle.

Der junge Sean Anderson erhält ein Funksignal von einem mysteriösen Eiland, das auf keiner Karte verzeichnet ist – eine Welt voll seltsamer Lebewesen und gefährlicher Vulkane. Mit seinem Stiefvater Hank, der ihn vergeblich versucht zu erziehen, entschlüsselt er den Code. Sie fliegen mit dem Hubschrauberpiloten Gabato und dessen selbstbewusster Tochter Kailani in den Südpazifik, wo sie nach einem heftigen Unwetter über einer einsamen Insel abstürzen. Die entpuppt sich nicht nur als verlorenes Atlantis, sondern auch als Unterschlupf von Seans Großvater.

Ein Funksignal führt den Jungen Sean mit seinen Mitstreitern auf ein mysteriöses Eiland voller Kreaturen und gefährlicher Vulkane. Fortsetzung von „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“, die gut gelaunt Abenteuer, Action, Fantasy und Humor vermischt.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Sean Andersons "Die Reise zur geheimnisvollen Insel" ist nicht das erste Abenteuer, auf das sich der Teenager begibt. 2008 lernte das Kinopublikum den jungen Entdecker bereits bei seiner "Reise zum Mittelpunkt der Erde" kennen. Damals übernahm Spezial-Effekt-Künstler Eric Brevig die Regie ("Xena", "Yogi Bär"). Das Ergebnis war ein Abenteuerfilm, der wenig mit Jules Vernes Buchvorlage zu tun hatte und auch keine wirklich einfallsreiche Story aufwies, dafür aber mit coolen 3D-Effekten sein Kinopublikum bespaßte. Dem Sequel nahm sich nun Regisseur Brad Peyton ("Cats & Dogs - Die Rache der Kitty Kahlohr") an.

    Einzig aus dem Vorgängerfilm gebliebener Schauspieler ist Josh Hutcherson. Damals noch ein Kind, ist er mittlerweile zu einem selbstständigen jungen Erwachsenen geworden, der - ganz wie der Opa - von unentdeckten Winkeln der Welt träumt. In der Rolle der Mutter sehen wir "Sex and the City"-Star Kristin Davis, Dwayne "The Rock" Johnson spielt den anfangs noch ungeliebten Stiefvater Hank, der Sean auf seinem Abenteuer begleitet. Und auch ein Oscar-Preisträger ist mit von der Partie: Michael Caine. Als Seans Großvater Alexander Anderson geht er vom ersten Filmauftritt an auf recht unterhaltsamen Konfrontationskurs mit Dwayne Johnsons Figur Hank.

    Dieses verbale Kräftemessen hält bis zum Ende des Films an und ist eine willkommene Abwechslung und vor allem Verschnaufpause zu den vielen actionreichen Verfolgungsszenen. Diese machen tatsächlich siebzig Prozent des Films aus. In allen Ecken des phantastischen Dschungels lauern überdimensionale Tierchen, die es auf die Expeditions-Gruppe abgesehen haben und sowohl die Abenteurer als auch das Publikum auf Trab halten. Das kann sich auf wilde Verfolgungsjagden an Land, in der Luft und unter Wasser freuen.

    Durch aufwendige Trickaufnahmen und atemberaubende 3D-Effekte, kann Brad Peyton seinem Vorgänger nicht nur locker das Wasser reichen, er übertrifft Brevig sogar und erschafft eine noch eindrucksvollere Welt, die den Zuschauer durch klug eingesetzte 3D-Effekte in ihren Bann zieht.

    Auch wenn der Titel des Films eine Jules-Vernes-Verfilmung vermuten lässt, trifft das nur bedingt zu. Zwar kommen einzelne Elemente des Abenteuer-Romans auch in der Geschichte des Films vor, diese werden allerdings bunt durchmischt mit den Stoffen anderer Klassiker, wie Jonathan Swifts "Gullivers Reisen" oder Robert Louis Stevensons "Die Schatzinsel". Deshalb muss man hier eher von einer sehr freien Adaption von Jules Vernes gleichnamigen Roman sprechen.

    Die Komik des Films unterhält zwar bestens die Kids, Erwachsene bringt sie leider höchstens zum Schmunzeln, etwa wenn "The Rock" mit seinen stählernen Brustmuskeln Beeren ins Publikum schießt (Was für seine Figur Hank übrigens die beste Methode ist, um Frauen zu beeindrucken). Das ist zwar eine ganz witzige Idee, vor allem mit dem 3D-Effekt gepaart, alle anderen Gags fallen allerdings eher in die Slapstick-Schiene. Ausrutschen, dagegen laufen, angekackt werden. Ein Brüller für das kindliche Publikum, schon tausend Mal gesehen von der erwachsenen Begleitung.

    Fazit: "Die Reise zur geheimnisvollen Insel" ist ein familientauglicher Actionspaß, der mit wirkungsvollen 3D-Effekten besticht, inhaltlich jedoch eher dürftig ausfällt.
  • Die zweite familientaugliche Reise ins Jules-Verne-Territorium bestreitet Dwayne Johnson in einem prominent bestückten, erstaunlich lustigen Fantasy-Abenteuer.

    Der Nachfolger zu „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ lässt die Abenteuerfantasy von 2008 qualitativ weit hinter sich und kann als familienfreundlicher Spaß mit einer namhaften Garde Stars punkten, die die sympathisch Feel Good in 3D abrunden. Auch, wenn Jules Verne weiterhin nur motivisch als Funpark-Ride herhält: Seine Ideenwelt erweist sich als ergiebig und stellt weitere Fortsetzungen in Aussicht.

    Dwayne „The Rock“ Johnson ersetzt Brendan Fraser mehr als gleichwertig in einem Werk, das seine wesentlich verbesserten 3D-Effekte deutlich unaufdringlicher als der Vorgänger einsetzt und damit nicht nur mehr zum Staunen bietet, sondern auch das Tempo entschärft und damit den Figuren die Zeit lässt, sich zu entfalten. Denn das herzerfüllende Zentrum des attraktiven Familienfilms bildet das Darsteller-Quintett und seine amüsante Sitcom-Gruppendynamik. Muskelberg Johnson läuft als verständnisvoller Stiefpapi zu großer Comedy-Form auf, wenn er seine Brustmuskeln als Trampolin nutzt oder eine grandiose A-Capella-Einlage auf der Ukulele bringt – sofern er sich nicht mit Sir Michael Caine kabbelt, der seine unverfroren-britische Lache aufbietet wie selten. Dazwischen ist Luis Guzmán als hasenfüßiger Helikopter-Bruchpilot für den Slapstick zuständig, bis er als neuer Nautilus-Kapitän zum Retter reift. Für das junge Publikum parat stehen der einzig verbliebene Vorgänger-Darsteller Josh Hutcherson (demnächst in „Die Tribute von Panem“) als leicht unreifer Schutzbefohlener Sean, der Hauptmotor der Story und erfolgloser Angräber von „HSM“-Latina Vanessa Hudgens, die ihm gehörig selbstbewusst den Kopf verdreht.

    Damit ist für gute Laune gesorgt, während der unkomplizierte Plot um ein entziffertes Radiosignal, das auf eine verschollene Insel weist, wo Seans Großvater lebt, zum Genießen der wundersamen exotischen Flora und Fauna einläd, wo Handtaschen-Elefanten und Insekten im Formicula-Format leben. Neben der Landschaftspracht bietet die Actionachterbahn zu Lande, zu Wasser und in der Luft Kurzweil, ebenso ein enges Zeitfenster von wenigen Tagen, in dem die als Atlantis identifizierte Insel wieder im Meer versinkt. Das Abenteuer nimmt sich nie allzu ernst und gelangt auf seiner Reise durch Dschungel und Ruinenstädte zu einem tieferen Verständnis für Eltern und Kinder – was die gelungene emotionale Klammer eines gut austarierten All-Age-Movies ist, das mit Herz, verschmitzten Humor und einem gut harmonierenden Ensemble vergnügt.

    tk.
  • Überladenes Familienabenteuer mit Freizeitpark-Niveau, das auf eine wilde 3-D-Reise einlädt.
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