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Die Poesie des Unendlichen

   Kinostart: 12.05.2016

The Man Who Knew Infinity: Drama um einen jungen Inder, der im Ersten Weltkrieg in Cambridge studierte und zu einem herausragenden Mathematiker wurde.

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Filmhandlung und Hintergrund

Drama um einen jungen Inder, der im Ersten Weltkrieg in Cambridge studierte und zu einem herausragenden Mathematiker wurde.

Indien um die Wende zum 20. Jahrhundert: Srinivasa Ramanujan (Dev Patel) gilt als mathematischer Wunderknabe. Der junge Inder aus ärmlichen Verhältnissen genießt trotz der schlechten Umstände eine gute Schulausbildung, in welcher er bereits im Alter von 10 Jahren der Beste seines Distrikts ist. In den Folgejahren erlernt er autodidaktisch Kenntnisse in fortgeschrittener Mathematik und kann bereits mit 13 Jahren erste mathematische Formeln aufstellen. Doch sein ausschließliches Interesse an der Mathematik hindern ihn daran, auch in anderen Schulfächern zu bestehen und so nimmt er ohne Universitätsabschluss einen Job als einfacher Büroangestellter an. Sein intuitives Genie wird in der neuen Umgebung jedoch übersehen und so wendet sich Ramanujan an die führenden Mathematiker der Welt, welche am Trinity College in Cambridge, England unterrichten.

Ramanujan schreibt einen an den renommierten Professor G.H. Hardy (Jeremy Irons). Dieser ist von Ramanujans Formeln und Theorien fasziniert, kann es jedoch ohne direkten Beweis zuerst nicht glauben. Der Brite lädt den Inder in den akademischen Kreis nach England ein, wo er unter Leitung seiner Kollegen um Mathematiker wie John Edensor Littlewood (Toby Jones), Sir Francis Spring (Stephen Fry) und Bertrand Russell (Jeremy Northam) seine bisherigen, fortschrittlichen Theorien mit Beweisen belegen soll. Doch Ramanujan trifft in der ungewohnten Umgebung eher auf Unverständnis und Missfallen als Anerkennung und Ruhm. Als auch noch der Erste Weltkrieg im Jahr 1914 ausbricht, fühlt sich Ramanujan in seinem neuen Leben zusehends unwohl.

Das Biopic über den genialen, indischen Mathematiker wurde von Matt Brown inszeniert. Der Film feierte auf dem Toronto Film Festival 2015 seine Weltpremiere. Srinivasa Ramanujan war trotz seiner fehlenden akademischen Ausbildung seiner Zeit voraus. Seine mathematischen Theorien blieben zunächst ohne jegliche Beweise, wodurch ihm Chancen auf Veröffentlichungen verwehrt wurden. In seinem kurzen Leben, er wurde nur 32 Jahre alt, ist seine Arbeit jedoch durch die Einladung nach England für die Nachwelt erhalten geblieben und so erstellte er in seiner Zeit in Cambridge einige bahnbrechende Theorien.

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