Filmhandlung und Hintergrund

Ein Segeltörn in die Karibik soll helfen, eine neu zusammengewürfelte Patchwork-Familie harmonisch zu verbinden - ein Piratenangriff gibt dem Vorhaben ein ganz neue Dimension...

Eine Bremer Patchworkfamilie will während eines Karibikurlaubs endlich so richtig zusammenfinden. Doch als sie in St. Lucia ankommen, fehlt von ihrem gecharterten Schiff jede Spur. Stattdessen werden sie auf den alterschwachen Kahn von Captain Flynn verfrachtet, der Geld und Schiff in einer feucht-fröhlichen Nacht verzockt. Um sein Schiff nicht zu verlieren, setzt er heimlich mit der Familie an Bord die Segel, doch die Piraten stöbern sie auf und setzen die Familie samt Kapitän in einem Schlauchboot aus, das bald an eine einsame Insel gespült wird.

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Kritikerrezensionen

  • Die Pirateninsel - Familie über Bord: Ein Segeltörn in die Karibik soll helfen, eine neu zusammengewürfelte Patchwork-Familie harmonisch zu verbinden - ein Piratenangriff gibt dem Vorhaben ein ganz neue Dimension...

    Ah, die Karibik: kristallklare Wellen, gleißend helle Strände, endloser Horizont. Mit einem Wort: das Paradies. Hier will Versicherungsstatistiker Christian (Christoph M. Ohrt) endlich um die Hand seiner Freundin Billy (Ann-Kathrin Kramer) anhalten, ganz stilecht unter Palmen. Bloß Billys Tochter Insa (Vijnessa Ferkic) findet die Idee doof, denn sie hatte sich schon aufs Sommercamp gefreut und trauert ohnehin ihrem eigenen Vater nach.

    Und dann kommt alles ganz anders, und das auch noch in jeder Hinsicht: Erst ist die gebuchte Segelyacht schon anderweitig unterwegs, dann entpuppt sich der Ersatz als heruntergekommener Kahn, der ebenso wie Skipper Flynn (Max Tidof) schon bessere Tage gesehen hat. Zu allem Überfluss hat der Käpt’n sein Boot beim Pokern verzockt. Er ist zwar betrogen worden, aber die neuen Besitzer klauen ihm den Kahn trotzdem unterm Hintern weg; die deutschen Urlauber werden kurzerhand auf einer einsamen Insel ausgesetzt. Dort lässt die halbwüchsige Insa ihren ganzen Frust am armen Christian aus, und als gnädige Winde auch noch Flynn anspülen, der einen unübersehbaren Schlag bei den beiden Frauen hat, platzt Christian endgültig der Kragen.

    „Die Pirateninsel“ ist eine muntere Mixtur aus diversen bekannten Zutaten: ein bisschen „Fluch der Karibik“, ganz viele Robinson-Elemente, etwas Dschungelcamp-Stimmung und ein gehöriges Maß an Beziehungskomödie. Richtig Spaß macht aber allein Max Tidof als Johnny-Depp-Hommage mit Goldzahn und langen Zotteln: Das liebenswerte Schlitzohr Flynn ist eine fast schon märchenhafte Figur. Der Rest hingegen ist Fernsehen von der Stange: ziemlich vorhersehbar (Buch: Hennink Stöve) und angesichts des potenziell packenden Plots überraschend spannungs- und tempoarm inszeniert; dabei hat Regisseurin Franziska Meyer Price mit Ohrt einige Folgen von der turbulenten Anwaltsserie „Edel & Starck“ gedreht. tpg.

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