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Die Parallelstraße

  

Filmhandlung und Hintergrund

Essayistischer Dokumentarfilm mit Weltreise-Flair.

Rahmenhandlung in Schwarzweiß: In einem dunklen Raum sind fünf Männer um einen Tisch versammelt und müssen von einem Protokollführer präsentierte Dokumente kommentieren. Von den 308 Dokumenten werden 16 in fragmentarischer Form vorgeführt. Sie zeigen in Farbe Bilder aus dem brasilianischen Dschungel und von der seit 1962 neuen Hauptstadt Brasilia, von Reis in Asien, Inseln in den Tropen, Vulkanen, dem Krater des Kilimandscharo, durch Wasser ausgelöste Erosionen, Friedhöfe in aller Welt, Aufnahmen aus Australien, Thailand, die Nationalstraße Nr. 1 in den USA, die Börse von New York. Die Männer scheitern bei der Entschlüsselung der Bilder.

Darsteller und Crew

  • Friedrich Joloff
    Friedrich Joloff
  • Ernst Marbeck
    Ernst Marbeck
  • Henry van Lyck
    Henry van Lyck
  • Wilfried Schröpfer
    Wilfried Schröpfer
  • Herbert Tiede
    Herbert Tiede
  • Werner Uschkurat
    Werner Uschkurat
  • Ferdinand Khittl
    Ferdinand Khittl
  • Bodo Blüthner
    Bodo Blüthner
  • Otto Martini
    Otto Martini
  • Ronald Martini
    Ronald Martini
  • Hans Posegga
    Hans Posegga

Kritiken und Bewertungen

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1 Bewertung
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Kritikerrezensionen

  • Die Parallelstraße: Essayistischer Dokumentarfilm mit Weltreise-Flair.

    Der erste große internationale Erfolg des Jungen Deutschen Films, in Cannes gezeigt und auf dem Experimentalfilm-Festival Knokke 1964 mit dem Großen Preis ausgezeichnet. Der Film von Industrie- und Dokumentarfilm-Regisseur Ferdinand Khittl (1924-1978) ist Ergebnis dreier Weltreisen, die er 1959-62 mit Kameramann Ronald Martini unternommen hatte. Er kam heraus während des Oberhausener Manifests, das Khittl als Mitautor verlas. Der von der französischen Kritik als surreales Meisterwerk gefeierte Film beeinflusste Arbeiten von Werner Herzog wie „Fata Morgana“ (1971). Die DVD enthält Kurzfilme von Khittl über München und das Oktoberfest.

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