Filmhandlung und Hintergrund

Jacques Rivettes düsteres Drama, in dem Anna Karina gegen ihren Willen hinter Klostermauern landet.

Im Frankreich des 18. Jahrhunderts wird die junge Suzanne gegen ihren Willen in ein Kloster gesteckt. Erweist sich die erste Oberin Mme. de Moni noch als fürsorglich und mitfühlend, wird Suzanne nach deren Tod von der sadistischen Sainte-Christine drangsaliert. Schließlich gelingt es Suzanne, in ein anderes Kloster versetzt zu werden. Die scheinbare Idylle dort findet ein Ende, als die dortige Oberin Mme. de Chelles ihr sexuelles Interesse an Suzanne mit Nachdruck zum Ausdruck bringt.

Eine adelige Tochter wird gezwungen, ins Kloster einzutreten und muß sich dort gegen die Quälereien und Zudringlichkeiten der Oberschwestern zur Wehr setzen. Jacques Rivettes Verfilmung einer Novelle von Denis Diderot rief in Frankreich 1965 Proteststürme hervor.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Nonne: Jacques Rivettes düsteres Drama, in dem Anna Karina gegen ihren Willen hinter Klostermauern landet.

    Verfilmung von Denis Diderots gleichnamigem Roman, die schon in der Produktionsphase in gewissen konservativen Kreisen Frankreichs für Unmut sorgte und nach der Fertigstellung zunächst verboten wurde. Dabei verzichtet Regisseur Jacques Rivette („Die schöne Querulantin“) für seine düstere Adaption auf kirchenkritische Rundumschläge und stellt stattdessen die einzelnen Individuen in den Vordergrund. Anna Karina („Eine Frau ist eine Frau“), die die Rolle bereits in einer Bühnenadaption ihres zeitweiligen Ehemanns Jean-Luc Godard gespielt hatte, begeistert in der Titelrolle.

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