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Fakten und Hintergründe zum Film "Die nackte Wahrheit"

Kino.de Redaktion |

Die nackte Wahrheit Poster

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Über die Produktion

Jahrhundertelang haben sich große Denker den Kopf zerbrochen über die unendlichen Weiten, die die männliche Weltsicht von der weiblichen trennen. Sie waren sich nicht sicher, ob wir jemals in der Lage sein würden, uns richtig zu verständigen. Für Mike Chadway, früher erfolgreich im Privatfernsehen und jetzt der neue Gastmoderator beim Morgenmagazin auf „A.M. Sacramento“, liegt die Antwort auf der Hand: Sei kein Idiot. Natürlich können sich Männer und Frauen verständigen … allerdings hauptsächlich zwischen den Zeilen und auch nur dann, wenn Frauen endlich anfangen zu kapieren, dass Männer primitive, körperfixierte und simpel gestrickte Wesen sind, die sich nach einem permanenten Erregungszustand sehnen.

Mikes polarisierende Meinung hat die Quoten in die Höhe schnellen und gleichzeitig die Alarmglocken schrillen lassen – bei seiner Produzentin Abby Richter, die genau die entgegengesetzte Meinung vertritt. In Abbys Welt läuft alles auf die wahre Liebe hinaus. Es geht darum, einen Mann zu finden, der sein Herz auf der Zunge trägt. Abby ist bereit, gegen Mike anzutreten, um zu beweisen, dass ein solch romantisch geneigter, edler Ritter auf dem weißen Pferd wirklich existiert.

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Aber könnte es sein, dass die echte Wahrheit darin liegt, Abbys und Mikes widerstreitende Meinungen zu kombinieren? Diese Frage wird in der Komödie DIE NACKTE WAHRHEIT spielerisch provozierend aufgeworfen und sie garantiert spannungsgeladene Ergebnisse. Der Regisseur ist Robert Luketic (21, Das Schwiegermonster, Natürlich blond), das komische Paar geben Katherine Heigl und Gerard Butler nach dem Prinzip: „Wie du mir, so ich dir.“

Robert Luketic erzählt: „Ich glaube, wir beginnen alle zu verstehen, dass Männer und Frauen unterschiedlich gepolt sind. Es ist befreiend, damit in einem Film zu spielen, der offen und ehrlich ist, aber gleichzeitig unerhört respektlos darüber spricht, was uns unterscheidet und was uns verbindet. Wir sind mit Sicherheit alle gleich, aber es ist die nackte Wahrheit, dass es Dinge gibt, die Männer brauchen, und solche, die Frauen brauchen. Die kollidieren dann eben manchmal – und trotzdem … genau dieser Unterschied macht die Liebe so aufregend und so wundervoll.

Luketic fährt fort: „Mir gefällt es, dass dieser Film die Chance bietet, über all das zu lachen. Denn wenn man von den Mythen, dem ganzen Getue mal absieht, das Männer und Frauen so wichtig nehmen, verliebt man sich am Ende doch gerade deshalb.“

„Abby und Mike sind keine Figuren von der Stange.“ – Nicole Eastman, Drehbuchautorin

Am Anfang von DIE NACKTE WAHRHEIT waren drei Drehbuchautorinnen: Nicole Eastman und das energiegeladene Team Karen McCullah Lutz & Kirsten Smith. Eastman gibt mit dem Film ihr Drehbuch-Debüt. Inspiriert worden sei sie von der Idee, über zwei Menschen zu schreiben, die im festen Glauben sind, dass sie einander verachten – und die dann im Verlauf ihres Schlagabtausches entsetzt feststellen müssen, dass sie sich vielleicht sogar magisch anziehen.

„Es geht tatsächlich um den unwahrscheinlichen Fall, dass zwei komplett verschiedene Menschen sich verlieben – und was danach passiert“, erläutert Eastman. „Abby und Mike sind wie Feuer und Wasser: Sie ist das Gegenteil der hirnlosen Mäuschen, die Männer sich laut Mike erträumen, er ist nicht im Ansatz der Romantiker, wie sie sich ihren Traummann vorstellt. Trotzdem wünscht man sich, dass die beiden zusammenkommen, weil unter der Oberfläche sichtbar wird, dass sie ähnliche Empfindungen haben. Ich liebe es, dass Abby und Mike definitiv keine Figuren von der Stange sind, wie aus Komödien gewohnt. Dass die Hindernisse, die beide zu überwinden haben, nicht äußerlich, sondern innerlich sind, unterscheidet diese Geschichte von der typischen romantischen Komödie. Die Wahrheit ist einfach ein bisschen vielschichtiger.“

Diese Vielschichtigkeit ist wirklichen Männern und Frauen zu verdanken, deren Aktionen und Interaktionen Eastman beobachtet hat. „Das Vorbild für Abby war eine Bekannte, die großartig in ihrem Job ist, aber eine totale Niete bei Verabredungen“, erzählt die Autorin. „Mike ist ein vollkommen fiktionaler Charakter, ich wollte, dass er so unausstehlich und grob wie möglich wird. Ich kann kaum glauben, dass Männer behaupten, er sei ihnen ähnlich!“

Eastmans erstes Skript stieß bei Lakeshore Entertainment gleich auf reges Interesse. „Seit Run Away Bride (Die Braut, die sich nicht traut, 1999) haben wir nach einer Komödie mit romantischen Elementen gesucht“, erzählt Tom Rosenberg, „und wir hatten gleich das Gefühl, dass wir hier genau das gefunden haben.“

Gary Lucchesi ergänzt: „Das Konzept war wahnsinnig komisch und aktuell und wir hatten den Eindruck, dass dem Publikum der Kampf zwischen den beiden Figuren wirklich gefallen würde. Es ist witzig, wie die Geschichte mit der gegenseitigen Wahrnehmung von Männern und Frauen spielt und wie entgeistert dann jeweils das Gegenüber auf diese Wahrnehmung reagiert. Daraus setzt sich ein tolles Bild zusammen, wie Verabredungen funktionieren. Wir hatten den Eindruck, das könnte ein echtes Update der klassischen Komödie werden, in der sich zwei charismatische Stars einen witzigen Schlagabtausch liefern – so wie Katharine Hepburn und Spencer Tracy, Clark Gable und Carole Lombard oder Lucy & Ricky.“

„Wir konnten uns mit Abby identifizieren.“ – Karen McCullah Lutz, Drehbuchautorin

Das Lakeshore-Team schlug dann das Autorenduo Karen McCullah Lutz & Kirsten Smith vor, das mit Legally Blonde (Natürlich blond, 2001) einen Hit gelandet hatte. Die beiden sollten das Drehbuch um ihre offene und kokett-komische Handschrift erweitern. „Lakeshore hat uns das Buch geschickt und wir fanden die Vorlage sofort so lustig, dass wir daran arbeiten wollten“, berichtet Lutz. Smith fügt hinzu: „Sie haben mit uns über eine Komödie gesprochen als eine Art bissigem Hepburn-und-Tracy-Schlagabtausch, nur wilder und dreckiger. Außerdem sollten Abby und Mike bis zum Schluss auf Augenhöhe bleiben. Das hat uns wirklich gefallen.“

Bei der Arbeit hat sich das Duo auf seine eigenen Erfahrungen auf dem Schlachtfeld männlicher und weiblicher Absichten gestützt. Es machte den beiden insbesondere Spaß, die „dunkle“ Seite der männlichen Psyche zu erkunden, während sie Mikes libidinöses Machogerede entwickelten.

„Wir beide kennen eine Menge Männer – wir hatten also einen Vorteil“, lacht Lutz. „Kirsten ist Single und ich bin verheiratet, wir haben also zwei unterschiedliche Perspektiven auf Männer. Wir waren uns einig, dass wir Mike so überzeugend, dreist und lustig wie möglich gestalten wollten – aber gleichzeitig wollten wir aus ihm einen Typen machen, den man gern um sich hat, auch wenn er einen ärgert.“

Smith fügt hinzu: „Es war sehr wichtig zu zeigen, dass Mike auch eine andere Seite hat als nur die des harten Kerls und Frauenheld. In der Beziehung zu seinem Neffen wird sie deutlich. Was seine Show betrifft, so hatten wir echt Spaß, sie ganz extrem zu gestalten. Ich stimme überhaupt nicht mit seinen verrückten, gestörten Ansichten überein – aber trotzdem amüsiert mich Mike total.“

Bei der Figur der Abby hat sich das Duo auch auf seine persönliche Kenntnis von ehrgeizigen und klugen, aber verklemmten und zwanghaften Karrierefrauen verlassen. „Wir konnten uns beide mit Abby identifizieren, weil wir gern alles unter Kontrolle haben“, gibt Lutz zu, der verheiratete Part des Duos. Smith, die Single ist, ergänzt: „Mir gefiel besonders die Vorstellung von Abby als einer Frau, die im Job wirklich alles hinbekommt, im Privatleben aber eine komplette Katastrophe ist. Ich glaube, das ist ein ziemlich verbreitetes Phänomen heutzutage.“

Die größte Herausforderung allerdings war, die richtige Chemie zwischen Abby und Mike zu entwickeln – eine Chemie, die zwischen streitlustig und sexy schwankt, bis klar wird, dass die Reiberei zwischen beiden heißer läuft, als sie erwartet haben …

„Wir beginnen da, wo sie alles verachtet, was er tut und er denkt, dass sie viel zu verklemmt ist. Aber wir haben versucht subtil einzuflechten, dass sie sich langsam verlieben, ohne sich dessen bewusst zu sein“, fasst Lutz zusammen. „Die wirklich „nackte Wahrheit“ am Ende ist nicht, dass Männer und Frauen unterschiedliche Dinge wollen. Die Wahrheit ist, dass wir alle Fehler haben, Männer wie Frauen. Aber das hindert uns nicht, uns zu lieben.“

Das fertige Drehbuch begeisterte die Produzenten von Lakeshore und erregte schnell das Interesse von Robert Luketic. „Mein allererster Spielfilm war Legally Blonde (Natürlich blond, 2001) und es war großartig, mit denselben Drehbuchautoren zusammenzukommen und wieder diesen Spaß zu haben“, berichtet der Regisseur. „Als ich dann hörte, dass Lakeshore mit Katherine Heigl sprach, sagte ich sofort: ‚Wenn sie dabei ist, bin ich auch dabei.‘“

Produktion: Die Besetzung

Im Mittelpunkt von DIE NACKTE WAHRHEIT steht eine Frau, die nicht glauben will, dass ihr Traummann Schattenseiten haben könnte: Abby Richter, eine toughe, intelligente Karrierefrau, die Verabredungen lange als Job verstanden hat. Ein Job, von dem sie bedauerlicherweise annimmt, dass er Checklisten erfordert, hartnäckige Nachforschungen und eine Reihe so unerbittlicher Maßstäbe, dass ihnen bisher niemand gerecht werden konnte. Sie würde sagen, dass sie hohe Ansprüche hat – Mike Chadway würde sagen, dass sie ein Kontrollfreak ist – aber sie glaubt fest daran, dass es irgendwo da draußen einen Mann gibt, der sie einfach umhaut. Wer dieser Mann tatsächlich ist, hätte sie jedoch niemals ahnen können…

Für die Rolle der Abby suchten die Filmemacher lange nach einer Hauptdarstellerin mit der vornehmen Albernheit eines Stars der klassischen Screwball-Komödie, einer Art Carole Lombard oder Lucille Ball des 21. Jahrhunderts. Sie sollte in der Lage sein, einen knackigen Spruch zu bringen und gleichzeitig eine verletzliche Sinnlichkeit und einen Sinn für Slapstick haben. Solche Schauspielerinnen gibt es nicht wie Sand am Meer. Die Liste der Kandidatinnen war also kurz und schrumpfte schnell auf den einen Namen zusammen. „Eines Tages fragte eine der Autorinnen: ‚Habt ihr an Katherine Heigl gedacht?‘“, erinnert sich Gary Lucchesi. „Als ich das hörte, war es um mich geschehen. Es war eine großartige Idee. Wir wussten, dass sie die Richtige war und versuchten hartnäckig, sie zu gewinnen.“

Heigl, die für ihre Rolle im Serien-Dauerbrenner „Grey’s Anatomy“ („Grey’s Anatomy – Die jungen Ärzte“) mit einem Emmy Award ausgezeichnet wurde, ist in letzter Zeit durch eine Reihe von Kinokomödien aufgefallen, vor allem als Hauptdarstellerin in Judd Apatows von der Kritik gefeiertem Film Knocked Up (Beim ersten Mal, 2007), in dem sie eine Schwangere spielt. Das gesamte Kreativteam war überzeugt, dass sie genau die richtigen Fähigkeiten mitbringt, um die verblendete Abby glaubwürdig zu spielen.

„Es hat einfach funktioniert, das Drehbuch zu lesen und dabei Katherines Stimme im Kopf zu haben“, erzählt Karen McCullah Lutz. „Als wir erfahren haben, dass die Entscheidung für sie gefallen ist, mussten keinerlei Änderungen mehr vorgenommen werden.“

„Gleich nachdem wir begonnen hatten, mit Katherine zu arbeiten, fand sie die Idee toll, die Figur der Abby noch zwanghafter zu gestalten“, ergänzt Kirsten Smith. „Sie hat die Komik von Abbys Obsessionen und Neurosen komplett erfasst.“

„Sie ist ein ziemlich verklemmtes Mädchen.“ – Katherine Heigl über Abby Richter

Für Heigl war das Angebot, in den Krieg der Geschlechter zu ziehen, unwiderstehlich. „Ich mochte am Drehbuch sehr, dass es Einblick ins männliche Denken gewährt und zeigt, warum Frauen dieses Denken dann wieder in den falschen Hals bekommen und umgekehrt“, lacht sie. „Wir haben alle die üblichen romantischen Komödien gesehen und ich denke, es wird auch immer einen Platz für sie geben, denn ich bin ein großer Fan. Aber ich mag es, dass DIE NACKTE WAHRHEIT genau das nimmt und etwas Neues hinzufügt. In der Geschichte schwingt jede Menge unverblümte Ehrlichkeit mit, aber anstatt alles zu ernst zu nehmen, lässt sie einen lachen über die absurde Dynamik zwischen Männern und Frauen.“

Heigl hält sich nicht zurück, wenn sie Abby beschreibt: „Sie ist ein ziemlich verklemmtes Mädchen. Sie ist durchorganisiert, hat alles im Griff, jeden einzelnen Aspekt ihres Lebens unter Kontrolle und das macht sie, ehrlich gesagt, ein bisschen furchteinflößend. Als Verabredung ist sie ein Albtraum, weil sie überschwänglich und rechthaberisch ist und außerdem zu viel redet. Aber, ganz ehrlich, es hat riesigen Spaß gemacht, sie zu spielen!“

Trotzdem hat Heigl viel Verständnis für Abbys Nöte, insbesondere, wenn es um Mike Chadway geht. „Das Schöne an der Geschichte ist, dass sie beide Seiten berücksichtigt“, kommentiert sie. „Abby ist mit Recht von ihren Beziehungen frustriert und sie ist mit Recht verwirrt und überrascht, dass sie sich in einen Typen wie Mike verliebt, der scheinbar so gar keine romantische Ader hat.“

Die Konfusion und das Chaos nehmen noch zu, als Abby Mike engagiert, um ihr zu helfen, bei dem Mann zu landen, von dem sie felsenfest überzeugt ist, dass er ihr Traummann wird: bei ihrem attraktiven neuen Nachbarn Colin. Mike wird auf diese Weise ihr moderner Cyrano von Bergerac, was Abby in einige ziemlich absonderliche Situationen bringt. Er berät sie in allem, von der anregenden Rocksaumlänge bis zum erotisch einladenden Hotdog-Essen. Das alles lässt allerdings auch die magische Anziehung zwischen beiden wachsen.

„Auf seine eigene Art und Weise bringt Mike Abbys Leben ordentlich durcheinander“, erklärt Heigl. „Ihre Ordnungsliebe, die friedvolle Ruhe, ihren perfekten Überblick, all das wirft er einfach aus dem Fenster. Sie kann nicht vorhersagen, was er als Nächstes sagen oder tun wird. Und weil sie gewohnt ist, den Ereignissen immer einen Schritt voraus zu sein, bringt er sie schließlich an einen Punkt, an dem sie nur noch die Hände in den Schoß sinken lassen kann, um sich mitreißen zu lassen. Insgeheim ist das für sie berauschend.“

„Sie wird immer einen Platz in meinem Herzen haben.“

– Robert Luketic über Katherine Heigl

Am meisten Spaß hat Heigl der verbale Zweikampf mit Gerard Butler gemacht. „Ich liebe diesen alten Hollywood-Schlagabtausch, den man nicht mehr wirklich zu sehen bekommt“, erzählt sie. „Gerry und ich fanden den rasanten Dialog, in dem ein Wort das andere gibt, so lustig! Wenn man im wirklichen Leben mit einem anderen Paar ausgeht, das diese witzige Art hat miteinander umzugehen, ist es das Größte, ein Teil davon zu sein. Und genau das ist irgendwie nahtlos zwischen uns passiert.“

Jenseits von all dessen hatte Heigl eine besondere komödiantische Mission: den Regisseur zum Lachen zu bringen. „Für mich war es das beste Gefühl, mitten in einem Take zu sehen, dass Robert sich sehr anstrengen muss zu kichern, ohne dabei zu laut zu werden. Ich wollte ihn unbedingt zum Lachen bringen“, berichtet sie.

Luketic meint, dass ihr das gelungen sei und noch viel mehr: „Katherine hat frischen Wind hereingebracht. Sie kann ernst sein, sie kann lustig sein und sie ist jederzeit sehr, sehr attraktiv. Sie ist eine großartige Schauspielerin und sie wird immer einen Platz in meinem Herzen haben.“

Tom Rosenberg ergänzt: „So gut das Drehbuch auch geschrieben war, wusste Katherine dem doch immer etwas Neues hinzuzufügen. Sie hat wirklich ein besonderes Talent.“

Gibt es denn wirklich eine „nackte Wahrheit“ zwischen Männern und Frauen? „Oh, ich glaube, dass Mike glaubt, dass es eine Wahrheit über Männer gibt, die Frauen nicht wahrhaben wollen“, grübelt Heigl. „Aber er denkt eben, wie viele Männer denken, die ihre Ansichten für Tatsachen halten!“

Katherine Heigls Gegenpart im Kampf der Geschlechter ist Mike Chadway, gespielt von Gerard Butler, der als unbeugsamer Krieger im Action-Erfolg 300 (300, 2006) das Publikum für sich gewinnen konnte, an der Seite von Hilary Swank in P.S. I Love You (P.S. Ich liebe dich, 2007) einen romantischen Haken schlug und im Familienfilm Nim’s Island (Die Insel der Abenteuer – Nim’s Island, 2008) einen Abenteurer spielte. Hier übernimmt der schottische Star eine Rolle, die er noch nie zuvor gespielt hat – einen Beziehungsexperten ohne Gewissen mit messerscharfer Zunge.

„Gerry war schon immer ein außergewöhnlicher Typ“, meint Gary Lucchesi. „Und er ist sehr witzig. Aber wirklich überzeugt hat uns das Aufeinandertreffen von ihm und Katherine Heigl. Dass die Chemie zwischen beiden stimmt, war offensichtlich.“

Butler war vom Drehbuch sofort sehr angetan. „Die Dynamik zwischen Männern und Frauen geht ein bisschen weiter, als wir es gewohnt sind, das zu sehen. Wirklich beeindruckend ist, wie wahrheitsgetreu das Drehbuch ist“, erzählt er. „Auf eine unkonventionelle Weise spricht er sehr ehrlich darüber, was in Beziehungen zwischen Männern und Frauen passiert. Das hat mir so daran gefallen. Es erlaubt den Figuren Dinge zu sagen, die einen denken lassen ‚Ich kann nicht glauben, dass er das gerade gesagt hat‘, gefolgt von ‚aber es ist so wahr‘.“

Butler war auch fasziniert von Mike Chadway, nicht nur, weil er ein so witziger Kontrast zu Katherine Heigls Figur ist, sondern weil er unter seiner abgeschmackten Oberfläche tatsächlich recht komplex ist – auch wenn er das selbst nie zugeben würde. „Man kann behaupten, dass Mike Chadway sexistisch, frauenfeindlich oder Ähnliches ist, aber er ist auch ziemlich smart, sehr lustig und hat etwas sehr Echtes und Authentisches“, kommentiert Butler. „Sicherlich ist er recht egozentrisch. Aber er wandelt sich im Verlauf des Films und ich glaube, man versteht, dass er nicht ganz der Typ ist, den man erwartet hat.“

Einige dieser Wandlungen finden nur wegen Abby statt. „Dass niemand Mike so den Kopf waschen kann wie Abby, ist eines der wichtigen Themen im Film. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum er beginnt, sich in sie zu verlieben“, erklärt Butler. „Sie ist verklemmt, sie ist zimperlich, sie ist sein Erzfeind und trotzdem … da ist dieser Moment, in dem man kapiert, dass sie einfach füreinander geschaffen sind. Katherine macht es einem leicht, weil sie so witzig und gleichzeitig glaubwürdig ist.“

„Ich ließ mich inspirieren von Spencer Tracy und Cary Grant.“ – Gerard Butler

Die Herausforderung an der Rolle war, Chadway offen, dreist und derb zu belassen, ohne je diesen unterschwelligen Charme aus den Augen zu verlieren, der Abby immer wieder Ratschläge zu ihrem Liebesleben einholen lässt. „Der Trick, Mike Chadway zu porträtieren hatte damit zu tun, Wert auf seine Menschlichkeit zu legen. Denn es geht auch um die Liebesgeschichte in der Komödie“, erklärt Gerard Butler. „Mike hat eine Menge Text, wahrscheinlich zehnmal mehr Text, als ich je in einem Film hatte, weil er zu allem eine Meinung oder einen schlauen Spruch hat. Das war auch eine interessante Erfahrung. Ich ließ mich inspirieren von Spencer Tracy und Cary Grant, von der Art und Weise, wie in ihren Filmen die Worte fliegen. Hoffentlich kommt etwas von diesem Eindruck im Film rüber.“

Beim Dreh hatte Butler eine Menge Spaß, mit so vielen komödiantisch begabten Schauspielern zusammenzuarbeiten und Robert Luketic dabei zu beobachten, wie er das ausufernde Chaos im Zaum hielt. „Robert kultiviert eine sehr lockere und lustige Atmosphäre am Set, aber er kann auch sehr streng sein“, bemerkt Butler. „Er hat Sinn für Tempo und er kann aus einer lustigen Idee etwas noch viel Komischeres machen.“

Luketic’ Lob für Butler fällt ähnlich euphorisch aus: „Diese Figur könnte einfach ein unflätiger, unverschämter Moderator mit zu großer Klappe sein, aber Gerry hat einen Weg gefunden, ihn nicht nur sympathisch, sondern sogar einnehmend, gutmütig und attraktiv zu gestalten“, merkt der Regisseur an. „Es gelingt ihm wirklich, diese unleugbare Verbindung zwischen schlimmem Jungen und dem Typ Mann einzufangen, auf den Frauen einfach stehen müssen.“

An der Seite von Katherine Heigl und Gerard Butler spielen in DIE NACKTE WAHRHEIT versierte Nebendarsteller. Den bekannten Komödienschauspielern gelingt es, die komische Spannung im Krieg der Geschlechter noch zu verstärken. Am wichtigsten sind Cheryl Hines und John Michael Higgins. Sie spielen Georgia und Larry, ein unglücklich verheiratetes Paar und konkurrierende Komoderatoren auf „A.M. Sacramento“, deren Liebesleben dank Mike Chadways Einschreiten urplötzlich wieder einen Schub bekommt.

Hines ist vor allem bekannt für ihre Rolle als Larry Davids Frau in der HBO-Serie „Curb Your Entusiasm“ („Lass es, Larry!“). Auf der Leinwand war sie etwa in RV (Die Chaoscamper, 2006) mit Robin Williams oder in der von der Kritik bejubelten Indie-Komödie Waitress (Jennas Kuchen – Für Liebe gibt es kein Rezept, 2007) zu sehen. Dass ihr der Part von Georgia angeboten wurden, sah sie sofort ironisch: „Aus irgendeinem Grund werde ich immer besetzt als jemand, der mit einem Larry verheiratet ist“, lacht sie. „Aber ich mochte Georgia; und ich mochte es, dass Georgia und Larry als Paar amüsant und albern sind, aber trotzdem nicht allzu weit entfernt von wirklichen Nachrichtensprechern. Alles an dem Film versprach, dass es viel Spaß machen würde.“

Wie Hines kennt man auch John Michael Higgins aus Film- und Fernsehkomödien. Er war in vielen von Christopher Guests populären Mockumentaries zu sehen, ebenso wie in einigen Kinokomödien der jüngsten Vergangenheit, von Evan Almighty (Evan Allmächtig, 2007) bis zu Walk Hard: The Dewey Cox Story (Walk Hard – Die Dewey Cox Story, 2007).

Higgins war begeistert, dass Hines und er die Gelegenheit hatten, ein bisschen Improvisationschaos in den Handlungsverlauf zu bringen. „Robert hat uns absichtlich ausgewählt, weil er die Dinge auflockern wollte“, verrät Higgins.

„Nach Cheryls Arbeit in „Lass es, Larry!“ und meiner in Christopher Guests Filmen war es eine logische Folge, dass wir die Grenzen des Drehbuchs voll ausreizen wollten. Wir hatten einen Riesenspaß dabei und entdeckten, dass wir, was die Arbeit betrifft, auf derselben Wellenlänge liegen.“

„Ich lag meist vor Lachen auf dem Boden.“

– Gerard Butler über Cheryl Hines und Michael Higgins

Das kompromisslose Spiel des Duos steckte auch das übrige Ensemble an. „Die beiden sind Komödiengenies, die eine bessere Idee nach der anderen produzieren“, meint Heigl. „Das macht es für mich so erfrischend, Komödien zu spielen: Wenn die Leute in Hochstimmung selbst schon so lustig sind, dass ihnen die Figuren noch witziger gelingen.“

Butler stimmt ihr zu: „Ich bin noch nie zwei Menschen begegnet, die eine Menge Menschen so zum Lachen bringen konnten – und garantiert nicht an einem Filmset“, erzählt er über Hines und Higgins. „Ihre Fantasie und wohin sie in den Szenen drifteten, war so unterhaltsam, obwohl sie immer im Rahmen der Geschichte blieben. Ich lag meist vor Lachen auf dem Boden, wenn ich ihnen zusah.“

Der Darsteller der wohlgeratenen männlichen Rolle - Abbys rosiger Liebeszukunft - kurz: des kultivierten Prachtexemplars Colin ist Newcomer Eric Winter, bekannt für seine Rolle in der TV-Serie „Brothers & Sisters“ („Brothers & Sisters“). Wie seinen Schauspielerkollegen fiel es Winter schwer, dem Drehbuch zu widerstehen: „Es ist eine romantische, ausgefallene, direkte Komödie, die ein ziemlich realistisches Bild von Dates und Liebe wiedergibt. Dabei ist es keine Mädchengeschichte, das Buch spricht definitiv auch Männer an.“

Als ehemaligem Medizinstudenten hat es Winter gefallen, einen Chirurgen zu spielen. Aber er hat auch die spannende Herausforderung angenommen, die Vorstellung vom „perfekten Mann“ zu perfektionieren: „Colin lebt in einer idealen Welt“, merkt er an. „Er hat einen tollen Job, er ist sehr stabil, selbstsicher und ruht in sich; er ist ein netter Kerl, der mit beiden Beinen auf dem Boden steht. Er ist das Gegenteil von Mike Chadway. Einige würden sagen, er ist zu perfekt, andere fänden ihn langweilig. Ich glaube, dass Abby einfach versucht, seinen vermeintlichen Erwartungen gerecht zu werden.“

Aber indem sie Mike Chadways Ratschlägen folgt und nicht ihrer Intuition, beginnt Abby, einige recht mehrdeutige Signale zu senden. „Ich finde es lustig, dass Mike und Colin einfach sind, wer sie sind, während Abby nicht sie selbst ist“, meint Winter. „Colin und Mike setzen alles auf eine Karte. Abby muss sich schließlich entscheiden und herausbekommen, was in ihrem Herzen los ist.“

Vervollständigt wird das Ensemble durch weitere Schauspieler und ihre schwungvoll-komische Präsenz: Etwa Kevin Connolly, bekannt als Eric Murphy in der Serie „Entourage“ („Entourage“), als eines von Abbys bemitleidenswerten, peinlich genau überprüften Dates, oder Bree Turner aus The Wedding Planer (Wedding Planner – verliebt, verlobt, verplant, 2001) als Abbys Assistentin Joy mit dem unmöglichen Job, ihr Leben so perfekt ordentlich zu organisieren, wie Abby es sich wünscht.

Turner fasst zusammen: „Es war ein großartiges Team und ich war froh, ein Teil davon zu sein. Michael und Cheryl brillieren mit improvisierten Spontaneinlagen, Katherines komisches Talent wirkt so mühelos, es ist eine Inspiration, ihr zuzusehen und Gerry ist sowieso ein Witzbold. Aus all dem setzt sich die „nackte Wahrheit“ zusammen, was für mich bedeutet: Ganz egal, was man glaubt, man kann die Liebe nicht kontrollieren, sondern muss sich einfach mitreißen lassen.“

Produktion: Die Dreharbeiten

Für Robert Luketic spielt der Look von DIE NACKTE WAHRHEIT eine mindestens ebenso wichtige Rolle für die spielerische, sexy Atmosphäre des Films, wie die ungebremst witzigen Schauspielleistungen. „Die visuelle Oberfläche eines Films war mir immer wichtig“, sagt Luketic. „Wir alle schätzen Schönheit. Ich wollte, dass dieser Film richtig gut aussieht und ich hatte dabei einige großartige Mitstreiter.“

Dieses Team schließt den Kamermann Russell Carpenter, ASC (The American Society of Cinematographers) ein, der für seine Arbeit in Titanic (Titanic, 1997) mit dem Academy Award® ausgezeichnet wurde und zuvor mit Luketic an Filmen wie Monster-In-Law (Das Schwiegermonster, 2007) und 21 (21, 2008) zusammengearbeitet hat.

„Es macht mir Freude, mit Robert zu arbeiten. Wegen der Atmosphäre, die er am Set schafft und dem Maß an Vertrauen, das er mir entgegenbringt. Das gibt mir die Freiheit, mich einzubringen und auszudrücken“, erzählt Carpenter. „Wir haben eine Art unterbewusste Kommunikation entwickelt; einige wenige Worte von Robert genügen und ich kann mich an die Arbeit machen. Seine dezenten Hinweise beflügeln sowohl die Schauspieler als auch die Crew. Ein Wort oder eine kleine Anmerkung von Robert – und die Kommunikation passiert.“

Er fährt fort: „Tatsächlich geht es in diesem Film um den heftigen Kampf zwischen den beiden Persönlichkeiten, um die Art und Weise, wie sie einander necken und gegeneinander sticheln. Deshalb wollten wir, was die Farben oder das Licht angeht, nicht allzu extrem werden, sondern die Gesichter in den Fokus rücken. Katherine ist so wunderschön und Gerry hat eine so fabelhafte Mimik – daher habe ich bei diesem Film meine visuelle Freude gehabt.“

„Wir haben auch mit Farbe gespielt.“ – Szenenbildnerin Missy Stewart

Sowohl Carpenter als auch die Szenenbildnerin Missy Stewart – eine weitere langjährige Mitarbeiterin von Luketic, die mit ihm seit Legally Blonde (Natürlich blond, 2001) zusammenarbeitet – haben sich darauf konzentriert, die Welt von „A.M. Sacramento“ anschaulich und realistisch zum Leben zu erwecken. Carpenter hat anamorphe Linsen verwendet, um die gewaltigen, horizontalen Räume der Nachrichtenwelt zu betonen und er hat mit dem Licht gespielt, um den Glanz von „A.M Sacramento“ dem armseligen Video-Stil von Mike Chadways Kabelfernsehshow gegenüberzustellen – die Abbys Aufmerksamkeit erregt, sogar bevor sie ihn persönlich kennenlernt.

Stewart hat eine Bühne in Los Angeles’ Fernsehsender KCET in ein typisches lichtes und fröhliches Morgennachrichten-Studio verwandelt und ein ehemaliges Polizeirevier in Glendale genutzt, um dort die Büros der Verwaltung des Senders zu entwerfen.

„Mit Robert haben wir immer das Design aus der Atmosphäre entwickelt, anstatt nur auf den Gag aus zu sein“, sagt Stewart, „ich glaube, das macht die Komödie viel witziger. Wir haben zum Beispiel für die A.M. Sacramento-Büros dieses Gebäude aus den Sixties gefunden, das sich wie eine klassische, professionelle Nachrichtenredaktion anfühlt – allerdings mit dem gewissen Etwas.“

Luketic ergänzt: „In einer Nachrichtenredaktion herrscht eine vibrierende, aufgeladene Atmosphäre, als Ort ist sie ein echter Beschleuniger für sexuelle Spannungen, Rivalitäten und Komik. „Dieser flirrende Hintergrund hat uns erlaubt, viel frecher zu sein.“

Viel Spaß hatte Stewart auch dabei, Abbys und Mikes Wohnungen einander gegenüberzustellen – sein Apartment ist ein chaotisches Reich, vollgestopft mit Spielzeug und allen möglichen Apparaturen, während ihr Apartment natürlich komplett durchorganisiert ist. „Wir haben auch mit Farbe gespielt“, erklärt Stewart. „Ihre Umgebung ist in blau und blau-grau gehalten, sehr kalte Farben, vor denen Katherine wunderschön aussieht; wohingegen wir bei Gerry warme Waldtöne verwendet haben, die seine Männlichkeit betonen und seine innere Wärme andeuten. Das Schönste an diesem Projekt war die Möglichkeit, mit dem Krieg der Geschlechter zu spielen und zu zeigen, wie zwei Menschen, die so echt und so unterschiedlich wirken, am Ende doch einen gemeinsamen Nenner finden.“

Mit am spannendsten war es für Stewart, den La Noche Cubana Nightclub zu entwerfen, wo Abby und Mike zum ersten Mal merken – und vielleicht auch fürchten –, dass sie möglicherweise wesentlich kompatibler sind, als sie beide zunächst angenommen hätten. Als Stewart den prachtvollen, romantischen Ort nirgends finden konnte, den sie sich vorgestellt hatte, empfand sie das Restaurant dem Eingang von Los Angeles’ historischem Bahnhof, der Union Station, nach.

„Ich liebe das historische Los Angeles und habe schon einige Zeit darauf gewartet, die Union Station in einem Film zu sehen“, erzählt Stewart. „Das Restaurant dort ist dieser weite, gigantische Raum mit riesigen Rundbögen und einer Tanzfläche, von der ich wusste, dass sie einfach toll aussehen würde bei einer Kranfahrt. Tatsächlich habe ich diesen Drehort als einen der ersten ausgewählt, alles andere kam danach.“

Dieser Drehort wurde zum perfekten Hintergrund für Abbys und Mikes unerwartet intimen Tanz. Butler erinnert sich: „Es war eine von diesen Szenen, in der einfach alles zusammenkommt, man konnte die Magie am Set spüren. Es war wirklich abgefahren.“ Katherine Heigl fügt hinzu: „Für mich war es, als würde ich einen Tag an der Tanzshow ‚Dancing With The Stars‘ teilnehmen, es hat großen Spaß gemacht!“

„Ich liebe physische Komödienarbeit.“ – Katherine Heigl

Eine weitere Szene, die dem ganzen Team alles abverlangt und die Komödie endgültig in riskante Gefilde katapultiert hat, ist diejenige, in der Abby während eines Business-Dinners in einen ekstatischen Zustand gerät. Luketic erläutert: „Dinner-Szenen sind ohnehin schwierig beim Dreh, weil man es mit einer Menge Perspektiven zu tun hat – und jetzt haben wir zusätzlich noch eine Frau, die sich am Tisch in Ekstase windet! Alle waren um den Monitor versammelt, um das zu koordinieren und ich dachte einen Moment lang: ‚Wow, machen wir das wirklich? Das ist ganz schön cool. ‘“

Heigl fand die Szene lustig, aber auch anstrengend: „Ich liebe physische Komödienarbeit und ich hatte noch nie die Gelegenheit, eine Szene physisch so bis ins letzte Detail auszukosten wie diese“, bemerkt sie. „Wir haben die Szene 37 Mal gedreht und ich habe das Set sehr müde verlassen.“

Logistik war auch der Schlüssel zur Sequenz, in der Abby bei ihrem ersten Date mit Colin auf einem Baseballspiel von Mike Chadway über ein verstecktes Head-Set mit Ratschlägen à la Cyrano versorgt wird. „Es war sehr schwierig, die Szene zu drehen“, sagt Luketic. „Es gab in der Stadt kein echtes Baseballspiel, das wir hätten filmen können. Also haben wir ein örtliches Spielfeld in Long Beach benutzt und unser eigenes Team gebildet. Dann mussten wir all das mit der Menschenmenge koordinieren und mit dem, was Katherine und Gerry da machten. Es war so anstrengend, dass ich wirklich kaum zum Lachen kam währenddessen. Später allerdings war das eine der Szenen, die die Leute am meisten amüsierte.“

Für Tom Rosenberg addiert sich jede dieser komischen Szenen in DIE NACKTE WAHRHEIT zu einer Summe, die größer ist als ihre Einzelteile. „Was diesen Film so besonders macht ist, dass es nicht nur um ein paar lustige Momente in einer Romanze, einer typischen romantischen Komödie geht, sondern eine witzige Szene folgt auf die nächste und dazu kommen noch zwei Hauptdarsteller, zwischen denen die Chemie stimmt“, fasst er zusammen.

Gary Lucchesi bringt es auf den Punkt: „Eine Komödie zu machen ist eine tolle Sache. Die Leute kommen zur Arbeit, sind bereit zu spielen und hart zu arbeiten, in der Hoffnung, dass sie Menschen zum Lachen bringen können – und in diesem Fall, glaube ich, ist uns das gelungen.“

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