Filmhandlung und Hintergrund

Von den Kritikern seiner Zeit als übler Trash bestenfalls belächelt, geriet dieser in grobkörnigen Schwarzweißbildern gehaltene, äußerst effektive Horroralptraum nur wenige Jahre später zu einem weltweit anerkannten Kultfilm, der von Einigen als Vietnam-Allegorie gelesen wird und seinen festen Platz im New Yorker Museum of Modern Art gefunden hat. George A. Romero, der das Meisterwerk mit befreundeten Amateurdarstellern...

In der Provinz von Pennsylvania steigen Tote aus ihren Gräbern und machen sich mit kannibalistischen Motiven über die Landbevölkerung her. Eine Handvoll Durchreisender flüchtet in das abgelegene Haus einer höchst nervösen Kleinfamilie, wo man sich alsbald einer massiven Belagerung ausgesetzt sieht. Im Laufe einer turbulenten Nacht segnen sämtliche Eingeschlossenen das Zeitliche, wobei der letzte Überlebende als der einzige rational agierende Charakter bezeichnenderweise einer Kugel aus Polizeigewehren zum Opfer fällt.

Eine Handvoll Menschen können sich vor einer Gruppe Zombies in ein abgelegenes Haus retten. Bald sehen sie sich einer massiven Belagerung ausgesetzt. Seiner Zeit als Trash beschimpft, erlangte der Film Kultstatus und hat heute seinen festen Platz im New Yorker Museum of Modern Art gefunden.

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Darsteller und Crew

  • George A. Romero
    George A. Romero
    Infos zum Star
  • Judith O'Dea
    Judith O'Dea
  • Russell Steiner
    Russell Steiner
  • Duane Jones
    Duane Jones
  • Karl Hardman
    Karl Hardman
  • Keith Wayne
    Keith Wayne
  • Judith Ridley
    Judith Ridley
  • Marilyn Eastman
    Marilyn Eastman
  • Kyra Schon
    Kyra Schon
  • John A. Russo
    John A. Russo
  • Scott Vladimir Licina
    Scott Vladimir Licina

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Romeros Film zog eine ganze Lawine von Zombiefilmen hinter sich her. Er selber drehte 1978 mit "Dawn of the Dead" (auch bekannt als "Zombie") und 1985 mit "Day of the Dead" zwei Sequels, die allerdings teilweise launisch aufgenommen wurden. Dass jedoch die Nachahmer und somit die Erben George Romeros seinen Film nicht so ganz verstanden haben, sieht man an den Resultaten. Denn fast alle diese Werke sind anspruchslos, blutgetränkt und kommen ohne Sinn und Aussage daher.

      Romeros Film kann man auf vielerlei Ebenen interpretieren: Als Anklage gegen den Staat, als Parabel auf Vietnam oder auch als Plädoyer für mehr Menschlichkeit und Zusammenhalt. Romero selber sagt jedoch, dass er nichts davon geplant hatte, er wollte eigentlich nur einen Film drehen, der Geld einspielen sollte. Und das hat er auch. Bis heute gehört "Night of the living Dead" zum festen Bestandteil des New Yorker Programmkinos, wird immer wieder gern in der Filmgeschichte zitiert, eine Kopie liegt sogar im New Yorker Museum of Modern Art.

      Neben Romeros Fortsetzungen existiert noch die Trilogie "Return of living Dead", die eher als Parodie gedacht ist, sich aber auf "Night" stützt, sowie ein Remake des Films von 1990, gedreht von Make-Up Meister Tom Savini, der am zweiten und dritten Teil beteiligt war. Das sein Film wohl kaum gegen die Brillianz des Originals anzukommen vermag, dürfte eigentlich klar sein.

      Fazit: Ein sozialkritisches und anklagendes Drama und ganz nebenbei einer der besten Horrorfilme aller Zeiten.
    2. Von den Kritikern seiner Zeit als übler Trash bestenfalls belächelt, geriet dieser in grobkörnigen Schwarzweißbildern gehaltene, äußerst effektive Horroralptraum nur wenige Jahre später zu einem weltweit anerkannten Kultfilm, der von Einigen als Vietnam-Allegorie gelesen wird und seinen festen Platz im New Yorker Museum of Modern Art gefunden hat. George A. Romero, der das Meisterwerk mit befreundeten Amateurdarstellern für das Budget eines Kleinwagens realisierte, genehmigte sich 1978 ein aufwendiges „Remake“, das unter dem Titel „Dawn of the Dead“ (dt. „Zombie“) ein internationaler Kassenschlager wurde.

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