Die Monster AG (2001)

Originaltitel: Monsters, Inc.
Die Monster AG Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Monster AG: Amüsante, gutmütige (Kuschel)Monstergeschichte mit spritzigen Dialogen aus den bewährten Pixar Studios.

Die Großstadt Monstropolis wird von Monstern der unterschiedlichsten Art bewohnt. Ihre benötigte Energie bezieht die Metropole aus den Schreien von Kindern. Dafür zuständig ist die Monster AG, eine Fabrik, die Türen zu den Zimmern von Kindern öffnet, wo die schlafenden Kleinen von Monstern erschreckt werden. Dies gilt bei den Kreaturen von Monstropolis jedoch als gefährliches Unterfangen, da die Berührung durch ein Kind angeblich tödlich enden kann. Der erfolgreichste Erschrecker der Monster AG ist da blauhaarige Ungetüm James „Sulley“ Sullivan, der zusammen mit seinem Freund und Assistenten Mike Glotzkowski, einem grünen Wesen mit einem riesigen Auge, lebt. Sulley pflegt eine unentwegte Rivalität mit Randall Boggs, einer chamäleon-artigen Kreatur. Eines Nachts entdeckt Sulley, dass Randall eine Tür nicht deaktiviert hat und ein kleines Mädchen in ihre Welt gelangt ist. In seiner anfänglichen Panik versucht das blauhaarige Monster das Mädchen zurück durch die Tür zu drängen, was ihm jedoch nicht gelingt. Nach einigen Zwischenfällen, die für reichlich Trubel in der Stadt gesorgt haben, versteckt Sulley das Mädchen bei sich und Mike. Gemeinsam entdecken die beiden, dass das Kind überhaupt nicht gefährlich ist. Sulley baut sogar eine stärker werdende Verbindung zu ihr auf und tauft sie auf den Namen „Boo“. Trotz ihrer aufgebauten Beziehung muss er Boo zurückbringen, da sie in Monstropolis Panik auslöst, wohin sie auch geht. Bei einem Versuch, sie durch ihre Tür zu schicken, wird das Trio jedoch von Randall überrascht. Es beginnt eine turbulente Verfolgungsjagd, die sie zu einem grausigen Geheimnis der Monster AG führt. „Die Monster AG“ ist eine US-amerikanische, computeranimierte Komödie von Pixar Animation Studios, die vier Oscar-Nominierungen erhielt und die Auszeichnung für Bester Song gewinnen konnte. 2013 erschien das Prequel „Die Monster Uni“.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Diese AG schmiert garantiert nicht ab! Zeitgleich mit dem 15-jährigen Jubiläum seines Bestehens kommt nach “Toy Story”, “Das große Krabbeln” und “Toy Story 2″ nun ein weiterer Monsterhit aus der innovativen Schmiede des technologisch Bahn brechenden Pixar Animation Studios. Die putzige Geschichte kreist mit seinen in Kinderzimmerschränken hausenden Nachtmonstern um eine klassische Kindheitsphobie und bietet – nach dem Vorbild der “Toy Story”-Heroen Woody und Buzz – für das Zielpublikum weltweit einen universellen Anknüpfungspunkt. In den USA strategisch zwei Wochen vor dem Start von “Harry Potter und der Stein der Weisen” ins Rennen geschickt, konnte Disneys bestes Stück im Jahr 2001 mit 63,5 Mio. Dollar das beste Drei-Tages-Ergebnis eines Animationfilms (er entthronte “Toy Story 2″) und das sechstbeste überhaupt erzielen.

    Wie “Harry Potter” ist auch “Die Monster AG” in einem parallelen Universum angesiedelt, das für Kinder und Erwachsene seine liebevoll detaillierten Reize parat hält. Das kreative Team unter der Leitung von Regisseur Peter Docter (Autor von “Toy Story”) entwarf mit Hilfe fortgeschrittenster Animationstechnik, die die Figuren jetzt noch um 30 bis 40 Prozent beweglicher erscheinen lässt als noch vor zwei Jahren in “Toy Story 2″, den fantasievollen Kosmos von Monstropolis und seinen monströsen Bewohnern. Die Energie dieser Schreck gepowerten Stadt wird mit den in speziellen Behältern aufgefangenen Angstschreien von menschlichen Kindern geliefert. Um für den nötigen Furchtfaktor zu sorgen, gehen die bunt zusammengewürfelten Monster, deren Spektrum von niedlich über bizarr zu ein bisschen eklig reicht, in der florierenden Monster-AG-Fabrik ihrer Angst erregenden Arbeit nach. Dort werden Millionen von Schranktüren aufbewahrt, die den Monstern Zugang zu Kinderzimmern rund um die Welt geben. Star unter den Schreckeinjagern ist Sulley (im Original stoisch-gutmütig von John Goodman gesprochen), ein zumeist knuffelig anzusehendes grün-blaues Monster (“Shrek” mit gefärbten Haaren?), dem sein quirlig-neurotischer Assistent Mike Wazowski (Billy Crystal in komödiantischer Höchstform) – ein giftgrünes Augenmännchen – treu zur massigen Seite steht. Gefahr für Sulleys Karriere und allgemeines Chaos bricht aus, als sich das kleine Mädchen Boo an Sulleys Rücken heftet und er sie so unwissentlich mit nach Monstropolis bringt. Denn Kinder gelten in der Kreaturenwelt als hoch giftig und jagen den Monstern umgekehrt panische Furcht ein. Sie schützen sich vor “Kinder-Kontamination” mit der CDA (Child Detection Agency), die beim kleinsten Verdacht sofort drastische Quarantänemaßnahmen in die Wege leitet. Der weitere Verlauf der Handlung konzentriert sich publikumsgerecht auf die fürsorgliche Freundschaft, die Sulley zu der quengeligen Boo entwickelt und ihr Katz- und Maus(versteck)spiel, das sie mit seinem ekelhaften Rivalen Randall (von Steve Buscemi gesprochen), einer schleimig-fiesen Salamanderkreatur, austragen müssen. Das große Finale und gleichzeitig temporeiche Highlight ist eine furiose Verfolgungsjagd über das gigantische Türenfließband, die einer nervenaufreibenden Achterbahnfahrt gleicht.

    Entsprechend der Tradition erfolgreicher Familienunterhaltung wird große Sorgfalt darauf verwendet, eine ausgewogene Balance zwischen Humor und Emotion herzustellen. Eine lehrreiche Kernbotschaft von Furchtlosigkeit vor dem Unbekannten darf natürlich auch nicht fehlen. Wie bei allen anderen Pixar-Projekten steuerte Randy Newman den Score bei, der sich perfekt in das mit herausragenden Dialogen, pfiffigen Ideen und zahllosen Querverweisen vollgepackte Geschehen fügt. Angesichts der Bauchlandung von “Atlantis” in den USA und dem Erfolg von “Shrek” – aus dem Dreamworks-Konkurrenzbetrieb – und nun dem kreativen Triumph von “Die Monster AG” werden gewisse Fragen über die Zukunft des Animationsfilms wieder laut werden. Zumindest aber darf man sich jetzt schon auf “Route 66″, das nächste Pixar-Projekt, freuen, mit dem John Lasseter und Co. wohl wieder beweisen, dass es nichts menschlicheres als CGI gibt. ara.

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