„Die Maske": Schöpfer wünscht sich Neuauflage mit weiblichem Star

Mariana Jentsch |

Fast genau 25 Jahre ist es her, dass „Die Maske“ über die Leinwände tanzte und Jim Carrey und Cameron Diaz in den Star-Himmel katapultierte. Der Schöpfer der Comics, Mike Richardson, äußerte sich nun über einen möglichen neuen Film und hat wohl auch schon einen weiblichen Star im Sinn.

Im Sommer 1994 begeisterte Jim Carrey Kinogänger mit seiner bombastischen Interpretation von Stanley Ipkiss, dem unscheinbaren Bankangestellten, der mithilfe einer mysteriösen nordischen Maske zur wandelnden Cartoon-Figur wird und mit seinen neuen Superkräften das Herz der attraktiven Blondine Tina (Cameron Diaz) erobert.

Trotz des massiven Erfolgs von „Die Maske“ – die Komödie spielte immerhin über 351 Millionen US-Dollar ein – floppte der späte Nachfolger „Die Maske 2: Die nächste Generation“ von 2005 bei den Zuschauern und Kritikern. Seitdem schienen neue Film-Pläne für das Franchise auf Eis gelegt. Nun äußerte sich aber der Schöpfer des Original-Comics vom Dark-Horse-Verlag Mike Richardson in einem Interview mit Forbes zu möglichen Plänen für einen neuen Film. Demnach könnte als nächstes eine weibliche Heldin die Maske tragen.

„Ich würde gerne einen richtig guten physischen Comedian [in der Rolle] sehen. Mir schwebt jemand vor, aber ich werde ihren Namen nicht sagen. Wir müssen für diese spezielle Schauspielerin viel Überzeugung leisten, aber wir werden sehen… Man weiß nie, was in der Zukunft kommen wird. Wir haben einige Ideen.“

Was aus dem Original-Star von „Die Maske“ wurde, zeigen wir euch hier:

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Was wurde aus… Jim Carrey? Darum wurde es ruhig um den Star

Neuauflage würde ähnliche Geschichte verfolgen wie „Die Maske“

Richardsons Aussagen stehen im Zusammenhang mit einer Neuauflage des Comics, welche Dark Horse bald herausbringen wird. Seine Ideen für die Figur sind also derzeit eher als Wünsche zu verstehen statt als handfeste Pläne. Abwegig sind sie hingegen nicht: In den Original-Comics, welche Anfang der 90er erschienen sind, gab es durchaus Episoden, in denen eine weibliche Figur die Maske aufgesetzt hat und damit persönliche Ziele verfolgte.

Zeitgemäß wäre eine Neuverfilmung mit einer weiblichen Hauptfigur allemal. Nicht nur, dass Reboots mit weiblicher Besetzung wie „Ghostbusters“ oder „Ocean’s 8“ derzeit im Kommen sind – die Prämisse von „Die Maske“ trifft auf Frauen natürlich genauso zu wie auf Männer und könnte damit wunderbar mit einer weiblichen Hauptrolle aufgelegt werden. Mike Richardson äußerte sich zum Thema des Films weiterhin:

Ich möchte, dass es ein weiterer Charakter-Film über eine Person ist, die es mit absoluter Macht zu tun hat. Das ganze Thema von „Die Maske“ war, wir alle sagen, was wir tun würden, wenn wir absolute Macht hätten, wie Stanley Ipkiss. Wenn wir absolute Macht bekommen, greifen wir oftmals auf die kleinlichsten Bemühungen zurück und das überwältigt unsere menschliche Natur und dass wir die Macht für Gutes nutzen. Stan Lee hat gesagt: ‚mit großer Macht kommt große Verantwortung‘, aber meine Sache ist eine ältere Maxime, die lautet ‚absolute Macht zerstört absolut‘.“

Die Comics zeigten diese düstere Seite der Menschen noch stärker, indem sie den Träger der Maske als Antihelden und manchmal sogar regelrechten Kriminellen porträtierten. Dabei griff der Comic auf wesentlich mehr Gewalt und Boshaftigkeit zurück als es die Verfilmungen taten. Jim Carreys Charakter zeigte eher einen Ansatz zur Schalkhaftigkeit und Unruhestiftung, wenn er die an den nordischen Gott Loki angelehnte Holzmaske aufsetzte – Eigenschaften, die Marvel-Fans seit 2011 durch Tom Hiddlestons Darstellung von Thors Bruder zu schätzen und lieben gelernt haben.

Neubesetzung könnte berühmter weiblicher Comedian sein

Diese Schalkhaftigkeit wurde natürlich mit Jim Carrey, der berühmt für seine körperliche Ausdrucksstärke und Komik ist, perfekt verkörpert. Daher auch Richardsons Wunsch nach einem guten weiblichen physischen Comedian, denn sie muss in die übergroßen Fußstapfen des „Ace Ventura“- und „Dummschwätzer“-Stars treten. Dabei sollten sich Zuschauer gleichzeitig in die Hauptfigur hineinversetzen können, denn sie wird vermutlich wieder ein Otto-Normalverbraucher wie Stanley Ipkiss sein. Die Kollegen von ScreenRant vermuten deshalb, dass Comedy-Größen wie Melissa McCarthy oder Kristen Wiig, die schon im „Ghostbusters“-Reboot in männliche Fußstapfen traten, im Gespräch sein könnten. Wir bleiben gespannt und informieren euch natürlich, sobald es handfeste Informationen gibt.

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