Filmhandlung und Hintergrund

Drama über einen todkranken Vater, der sich mit seiner entfremdeten Tochter versöhnen will.

Bevor der todkranke Iraner Parvis Karimpour (Ramin Yazdani) stirbt, will er noch ein mal seine Tochter Nasrin sehen, mit der er sich einst zerstritten hat. Er reist illegal mit einer Gruppe von Flüchtlingen nach Spanien und schlägt sich nach Madrid durch, wo er seine Tochter vermutet. Obwohl die angeschlagenen Metropole sich mitten in der Wirtschaftskrise steckt, kann Parvis bald Anschluss finden. Hier begegnet er zwei Migranten, die ebenfalls in Schwierigkeiten stecken. Der Italiener Fabrizio (Christian Concilio), ein gescheiterter Pianist, hält sich mit Putzjobs über Wasser. Almut (Pheline Roggan), eine verwöhnte junge Deutsche, ist wiederum ihrem Freund nach Madrid gefolgt. Sie träumt davon, einen Schmuckladen aufzumachen, und endlich einen Platz im Leben zu finden. Obwohl die drei sehr unterschiedlich sind, werden sie durch ihren Wunsch nach einem besseren Leben vereint. Auf der Suche nach der verlorenen Tochter finden die Drei eine gemeinsame Aufgabe. Parvis schöpft wieder Hoffnung und mit seinem Optimismus reißt er Fabrizio und Almut aus ihrer Lethargie.

Si-o-se Pol: Die letzten Tage des Parvis K. – Hintergrund

Der deutsche Filmemacher Henrik Peschel, Montblanc-Drehbuchpreisträger beim Filmfest Hamburg, drehte an Originalschauplätzen in Spanien und Frankreich. Dabei thematisiert er die Freundschaft im Migrantenmilieu und zeigt wie das Leben von Einwanderern aktuell in Europa aussieht.

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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