Die letzten Männer von Aleppo (2017)

Originaltitel: Last Men in Aleppo
Die letzten Männer von Aleppo: Der "Beste Dokumentarfilm" auf dem Sundance Festival begleitet Rettungshelfer in Aleppo über zwei Jahre.
Kinostart: 16.03.2017
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Filmhandlung und Hintergrund

Die letzten Männer von Aleppo: Der "Beste Dokumentarfilm" auf dem Sundance Festival begleitet Rettungshelfer in Aleppo über zwei Jahre.

Khaled, Mahmoud und Subhi gehören zu den Gründungsmitgliedern der syrischen “Weißhelme”, die als Zivilschutz vor Ort sind, wo andere längst die Flucht ergriffen haben. In Aleppo versuchen sie, überlebende Zivilisten nach Bombenanschlägen zu bergen. Meist sind es tote Körper, die unter den Trümmern zum Vorschein kommen, doch jedes gerettete Leben gibt ihnen Kraft, Mut, Sinn und Hoffnung, um die zehrende Arbeit weiter zu machen. Zwei Jahre lang wurden die freiwilligen Helfer dabei von Filmemacher Feras Fayyas begleitet. Die daraus entstandene syrisch-dänische Koproduktion ist ein Schlag in die Magengrube, setzt aber ein notwendiges Zeichen, obwohl die Dokumentation es nicht auf Sensation und Schock anlegt, sondern die emotionalen Belastungen der Rettungskräfte und ihrer Familien einzufangen versucht. Die Bilder des Kriegsalltags sprechen eine eigene und eindeutige Sprache, die keiner Stilisierung benötigt, um zu schockieren und nach keiner Deutung fragt, um augenblicklich als Grauen verstanden zu werden. Demgegenüber stehen Aufnahmen von privaten Gedanken, die die Helfer mit uns teilen, und von intimen Momenten, die sie mit ihren Kindern verbringen. Diese Momente der Entspannung sind die schmerzhafte Bestätigung dessen, wofür sich ihre lebensgefährliche Arbeit lohnt: Kinder, Zukunft, Liebe, Frieden. Bis der nächste Einsatz ruft.

Hintergründe

Auch nach fünf Jahren Bürgerkrieg könnte der Dokumentarfilm an Aktualität kaum überboten werden – ein trauriger Fakt, den die Filmemacher am Anfang ihrer zweijährigen Drehzeit vielleicht auch nicht erwartet, oder zumindest nicht gewünscht hätten. Ihre Kriegsdokumentation erhielt Anfang 2017 eine Auszeichnung als “Bester Dokumentarfilm” auf dem US-amerikanischen Independent-Filmfestival Sundance. Die Arbeit von Feras Fayyas ist ein Statut für die Menschlichkeit in einem von Unmenschlichkeit geprägtem Umfeld und ein Film über das “Gehen oder Bleiben”, wie Fayyad selbst sagt. In einer unbewohnbaren und ständig umkämpften Stadt wie Aleppo sei die Flucht der Zwang und das Bleiben die Entscheidung.

 

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