Die Kühe sind los

  1. Ø 3
   2004
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Kühe sind los: Traditionell animiertes, amüsantes Zeichentrickfilmabenteuer aus dem Hause Disney, in dem drei Kühe eine Farm im wilden Westen retten.

Frisch auf der idyllischen Patch of Heaven Farm angekommen, muss sich die glücklich dem Viehdieb Alameda Slim entkommene Kuh Maggie der Intrigen alteingesessener Platzkühe erwehren. Doch dann schweißt die drohende Zwangsversteigerung ihrer neuen Heimat alle Tiere des Hofes in Widerstand zusammen. Da trifft es sich gut, dass das Kopfgeld für Alameda Slim genau jenem Betrag entspricht, den die Banken von der Farmerin verlangen. Zu dritt machen sich die Kühe auf, Slim dingfest zu machen, ihre entführten Freunde zu befreien und dabei vor allem einem geheimnisvollen Kopfgeldjäger zuvorzukommen.

Im vorläufig letzten traditionell zweidimensional per Zeichnerhand animierten Disney-Sommerspaß geht’s mit Filmzitaten und den Klängen zahlreicher Musicalnummern zurück in den Wilden Westen.

Auf der Patch-of-Heaven-Farm ist die Welt noch in Ordnung. Bis den Bewohnern ein Räumungsbefehl zugestellt wird. Outlaw Alameda Slim will sich den Besitz unter den Nagel reißen. Aber da hat er die Rechung ohne die drei Kühe, den in Martial Arts bewanderten Hengst Buck und einige auf der Farm lebende Nagetiere gemacht: Die liefern sich mit Kopfgeldjäger Rico einen Wettstreit um den Kopf von Alameda Slim.

Im Wilden Westen, genauer gesagt auf der idyllischen Patch-of-Heaven-Farm, scheint die Welt noch in Ordnung. Das ändert sich jedoch, als deren Bewohnern, unter anderen der herzensguten Farmerin Pearl, der naiven Kuh Grace und dem streitsüchtigen Ziegenbock Jeb, ein Räumungsbefehl zugestellt wird. Dahinter steckt der Outlaw Alameda Slim, der es auf den Besitz abgesehen hat. Doch der hat nicht mit dem Widerstand der vornehmen Kuh Mrs. Caloway, dem Martial-Arts-erfahrenen Hengst Buck sowie diverser Nager gerechnet.

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Kritikerrezensionen

  • Der 42. abendfüllende Zeichentrickfilm aus dem Hause Disney läutet das Ende einer Ära ein – justament zu einem Zeitpunkt, da der Vorgänger „Bärenbrüder“ in Deutschland als erster Film des Jahres auf die Drei-Mio.-Besucher-Marke zusteuert. Das vorerst letzte handgezeichnete Animationsabenteuer des Traditionsstudios wurde auf eine Farm im Wilden Westen verlegt, wo ein Trio sprechender Kühe beherzt-couragiert für die Rettung ihres kleinen Stückchens Himmel auf Erden kämpfen muss. Während die vertraute „Tiere in Gefahr wachsen über sich selbst hinaus“-Story ansprechend ist, wirkt die künstlerische Umsetzung in ihrer doch eher flachen Zweidimensionalität im Vergleich zum superben Pixar-Standard lediglich durchschnittlich, gleichzeitig aber auch auf charmanteste Weise altmodisch.

    Interessanterweise erinnert nicht nur der kantig-eckige Zeichenstil, sondern auch manche der Figuren (die Cowboys) an die „Looney Tunes“-Cartoons aus dem Konkurrenzhaus Warner. Drehbuch sowie Inszenierung wurden in Teamarbeit von Will Finn („Der Weg nach El Dorado“) und John Sanford (Debüt) beigesteuert. Sie sind dabei bemüht, nicht nur Unterhaltung für die Kiddies zu liefern, sondern auch Erwachsenen ihren Spaß zu bereiten. Dies soll wie üblich mit Hilfe von Insiderwitzen, jeder Menge (Western-)Filmreferenzen und doppeldeutigem Humor erzielt werden. Losgelegt wird denn auch gleich mit einem (Running) Gag über die „übergroßen Euter“ der Kuh Maggie. Nachdem ihr Besitzer seinen Hof verliert, landet Maggie auf der Milchfarm Patch of Heaven. Für die Tiere ist es ein Paradies, da grundsätzlich niemand zum Hamburger oder Hot Dog verarbeitet wird. Doch dann hat auch Besitzerin Pearl finanzielle Probleme. Sofern sie nicht ihre Darlehenszahlung von 750 Dollar leistet, wird die Farm versteigert. Maggie und ihre beiden Artgenossinnen, die britisch-versnobte Mrs. Calloway (im Original von Judi Dench gesprochen) und die New-Age-Vertreterin Grace, hecken einen Plan aus. Sie wollen den gefährlichen Outlaw Alameda Slim (Randy Quaid amüsiert als jodelnder Viehdieb) dingfest machen, auf den ein hohes Kopfgeld ausgesetzt ist. Gleichzeitig ist ihm auch der mysteriöse Kopfgeldjäger Rico auf den Fersen. Und so beginnt ein spannendes Duell.

    Eine Farm beherbergt natürlich jede Menge Vierbeiner und Federvieh, die zusammen einen tierisch lustigen Verein abgeben. Besonders stechen drei quirlige Ferkel, ein kauziger Ziegenbock und eine betuliche Glucke hervor. Weitere erinnernswerte Mitspieler sind der Kung-Fu-ambitionierte Hengst Buck (Cuba Gooding Jr.) und der hinkende Schamanen-Hase Lucky Jack. Was natürlich nicht fehlen darf, sind ins Ohr gehende Musicalnummern, die von Alan Menken komponiert und unter anderem von Bonnie Raitt und k.d. lang gesungen werden. Insgesamt drängt sich der Eindruck auf, dass streng der vor langer Zeit von Disney perfektionierten Erfolgsformel treu geblieben wird, Raum für kreativ-originelle Abstecher wie man sie zuletzt beispielsweise in „Lilo & Stitch“ oder aber auch „Tarzan“ finden konnte, bleibt da nur bedingt. Aber auch im Rahmen der altbekannten Formel sitzen so manche augenzwinkernde Anspielungen an das Western-Genre und offensichtliche Verweise auf Filme wie „Drei Amigos“. Das macht diese „Farm der Tiere“ sehr unterhaltsam, auch wenn „Die Kühe sind los!“ im Vergleich zu den Klassikern Disneys blass bleiben muss. ara.

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