Die Krähen

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   2006
Die Krähen Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Krähen: TV-Psychothriller à la Hitchcocks "Die Vögel".

Ein Wissenschaftler hat einem Krähenschwarm zu Intelligenz verholfen. Allerdings sind die Tiere dadurch auch aggressiv geworden. Als sie entkommen, mehren sich die Schreckensmeldungen. Einzig eine schwangere Tierärztin erkennt die Gefahr. Obwohl die Vögel sogar ein Kalb reißen, werden ihre Warnungen nicht ernst genommen. Also stellt sie sich der Gefahr auf eigene Faust, selbst wenn sie damit ihre Ehe aufs Spiel setzt.

Einem Wissenschaftler ist es im Labor gelungen, die Intelligenz von normalen Krähen erheblich zu verbessern. Nebenwirkung: eine übersteigerte Aggressivität. Nachdem die Vögel während eines Transports entkommen sind, dauert es nicht lange, bis die ersten Horrormeldungen über Angriffe eintreffen. Die schwangere Veterinärmedizinerin Alexandra Werner warnt vergeblich vor der Gefahr. Weil ihr niemand Glauben schenken will, nimmt sie die Konfrontation mit den gefährlichen Tieren allein auf sich.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Remakes fallen in der Regel in die Rubrik „Filme, die die Welt nicht braucht“: weil die Neuauflagen nur selten die Qualität der Originale erreichen. Selbst wenn „Die Krähen“ nicht direkt auf dem Gruselklassiker „Die Vögel“ beruht, die Parallelen liegen auf der Hand: Eine Filmhandlung, in der Vögel Raubtierallüren und intelligentes Schwarmverhalten entwickeln, assoziiert man automatisch mit Alfred Hitchcocks Film, (der wiederum auf einer Novelle von Daphne du Maurier basierte).

    Anders als in der ohnehin von Paranoia geprägten Ära des „Kalten Kriegs“ dürfen sich die Viecher heute natürlich nicht mehr scheinbar grundlos auf unbescholtene Menschen stürzen. Deshalb handelt es sich bei den Titeltieren um einen Krähenschwarm, dem ein Wissenschaftler zu mehr Intelligenz verholfen hat. Damit ist allerdings auch ihre Aggressivität gewachsen. Als die Vögel entkommen, wimmeln die Zeitungen alsbald von Schreckensmeldungen, weil sich die Krähen in Ausflugslokalen auf die Teller stürzen und sogar ein Kalb reißen.

    Obwohl theoretisch also eine Menge passiert, gelingt Regisseur Edzard Onneken das Kunststück, die erste halbe Stunde komplett spannungsfrei zu halten. Die Familienfreundlichkeit des Films erhöht das enorm. Warum man dem handlungsarmen Geschehen folgen soll, bleibt allerdings ein Rätsel. Das liegt auch an der insgesamt recht uncharismatischen Hauptfigur, einer schwangeren Tierärztin (Susanna Simon). Wie stets in Filmen dieser Art werden ihre Warnungen nicht ernst genommen, auch wenn das angesichts der diversen Schlagzeilen einigermaßen unlogisch ist; also muss sie auf eigene Faust recherchieren. Nur kurz wird das Bedrohungspotenzial angedeutet, wenn sich beispielsweise eine Krähe auf einem Kinderwagen niederlässt.

    Richtig gut sind hingegen die Vögel. 75 Krähen wurden dressiert, der Rest stammt aus dem Computer. Wie gelungen die Spezialeffekte sind, zeigt die optisch eindrucksvollste Einstellung des Films, in der sich ganze Heerscharen rund um den Lieferwagen des Wissenschaftlers versammeln. Den Gesetzen des Genres entsprechend lässt das Ende sogar die Möglichkeit einer Fortsetzung offen, aber das muss wirklich nicht sein. tpg.

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