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Fakten und Hintergründe zum Film "Die kommenden Tage"

Kino.de Redaktion |

Die kommenden Tage Poster

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Über die Produktion

Für Autor und Regisseur Lars Kraume („Keine Lieder über Liebe“) ist DIE KOMMENDEN TAGE sein bisher persönlichstes und gleichzeitig aufwändigstes Projekt. Vor kurzem hat er eine Familie gegründet, und wie alle jungen Eltern stellt er sich die bange Frage: „Wie sieht die Welt aus, wenn meine Kinder erwachsen sind?“

Die Zukunft unserer Gesellschaft, unseres mitteleuropäischen Lebensstils in einer Epoche allgemeiner Verunsicherung und düsterer Prognosen brachte Lars Kraume auf die Idee, vom Schicksal einer Gruppe von 20- bis 30-Jährigen zu erzählen. Denn in dieser Lebensphase stellen sie die Weichen für ihre persönliche Zukunft – aber die jungen Menschen empfinden auch das starke Bedürfnis, die Gesellschaft mit ihren gravierenden Unzulänglichkeiten maßgeblich zu verändern.

Dazu Kraume: „Ich will zeigen, wie diese Generation eine ganz nahe Zukunft erlebt und auch versucht, sie mitzugestalten.“ DIE KOMMENDEN TAGE ist eine Zeitreise in die Zukunft, vor allem aber auch ein brillant gespieltes, intensives Bild eines Lebensgefühls vor dem Hintergrund einer sich wandelnden Gesellschaft und radikaler politischer Verwerfungen. Zu seinen filmischen Vorbildern zählt Lars Kraume vor allem Luchino Viscontis „Rocco und seine Brüder“ und Ridley Scotts „Der Blade Runner“.

Viscontis Klassiker ist nach wie vor als epische, unerbittlich mitreißende Analyse einer Familie in widrigen Lebensumständen unübertroffen. Ridley Scotts Meilenstein des modernen Science-Fiction-Films beeindruckt Lars Kraume aus einem ganz speziellen Grund: „Als einer der ersten Filme stellt Scotts Meisterwerk die Frage: Wie entwickelt sich unsere Welt in den kommenden Jahrzehnten weiter?“

Kraume begann die Arbeit am Drehbuch zu DIE KOMMENDEN TAGE im Sommer 2007. Im Zentrum steht eine bürgerliche Anwaltsfamilie, die an inneren Spannungen zu zerbrechen droht. Der Vater stützt die herrschende Ordnung zu einer Zeit, in der die Probleme der Dritten Welt, die Verteilungskämpfe zwischen Arm und Reich unübersehbar auch in Deutschland gravierende Auswirkungen zeigen. Seine beiden erwachsenen Töchter Laura und Cecilia rebellieren deshalb gegen den Vater und das von ihm repräsentierte Establishment. Sie kritisieren die Verlogenheit der elterlichen Ehe und weigern sich, die Verschwendung der Bodenschätze und die wirtschaftliche Ausgrenzung der Dritten Welt noch länger zu tolerieren.

Während des Schreibens sah Lars Kraume Alfonso Cuaróns apokalyptische Vision „Children of Men“ im Kino und war begeistert. Trotzdem betont Kraume: „Ich mache keinen politischen Film. Krieg oder eine Pandemie sind nicht mein Thema.“ In DIE KOMMENDEN TAGE geht es ihm darum, die Komplexität und Verkettung verschiedener Aspekte aufzuzeigen. Im Mittelpunkt steht die traditionelle Familie, die durch den Makrokosmos der globalen Entwicklungen, durch bewaffnete Konflikte und klimatische Veränderungen massiv beeinflusst werden. So ergeben die individuellen, hautnah nachvollziehbaren Schicksale ein sehr persönliches Spiegelbild der drohenden epochalen Menschheitskatastrophe.

Kraumes Partner in der Produktionsfirma Badlands Film, Matthias Glasner und Jürgen Vogel, sowie die freie Produzentin Kathrin Schlösser, lasen bereits die frühen Drehbuchfassungen. Alle drei waren begeistert. Der Regisseur erinnert sich aber auch an weniger positive Reaktionen: „Ich fing schon vor Beginn der Wirtschaftskrise mit dem Schreiben an. Da kam dann oft die Frage: ‚Was soll dieser kritische Blick auf die Zukunft?‘“

Kraume hatte sich schon vor der Krise intensiv mit den aktuellen Entwicklungen auseinander gesetzt – durch diese Recherchen wurde sein Blick auf die Zukunft immer skeptischer. Die politischen Spannungen nehmen zu – nicht nur an den bekannten Brennpunkten in vielen Teilen der Welt. Nach dem Untergang des Sozialismus und dem Ende des Kalten Krieges hat das kapitalistische System global gesiegt und dabei die drohenden katastrophalen Folgen der Ressourcenverschwendung und Umweltzerstörung weitgehend ignoriert. Kraume interessiert sich vor allem für die herrschende Sehnsucht nach Gegenentwürfen und stellte sich beim Schreiben die Frage, wie sich junge Menschen heute radikalisieren könnten, wenn die vorherrschende Verdrängung ganz offensichtlicher Probleme den jugendlichen Idealismus in unkontrollierbare Wut umschlagen lässt. Solche Tendenzen zum Sturz der bestehenden Verhältnisse könnten auch aus Sorge um die Umwelt entstehen. Seit Beginn der weltweiten Finanzkrise sehen Kraumes ursprünglich zweifelnde Partner sein Drehbuch mit ganz neuen Augen: Das Thema ist in aller Munde. Augenzwinkernd bezeichnet Kraume sich heute als „Profiteur der Wirtschaftskrise“.

Mit den Partnern Medienboard Berlin, Filmstiftung NRW, dem WDR, UFA Cinema und Universal Pictures konnte im Sommer 2008 dieses große Projekt gestemmt werden. Besonders dankbar ist Lars Kraume UFA Cinema und Thomas Peter Friedl sowie dem Verleih-Partner Universal Pictures für ihren unbeirrbaren Glauben an sein Projekt. Der Regisseur brauchte trotz des aufwändigen Konzepts keine Kompromisse einzugehen und sicherte sich den entscheidenden „Final Cut“.

DIE KOMMENDEN TAGE ist eine der ambitioniertesten deutschen Produktionen der letzten Jahre und das Ergebnis einer außergewöhnlichen Zusammenarbeit der auf Autorenfilme spezialisierten Produktionsfirma Badlands Film mit UFA Cinema, dem WDR, Arte, ARD Degeto und Universal Pictures. UFA Cinema steht für publikumswirksame Filme und unterhält eine strategische Verleih-Partnerschaft mit Universal Pictures International (UPI) . Damit ist UFA Cinema zu einem neuen und wichtigen Player in der deutschen und internationalen Kinolandschaft geworden. Für Badlands Film (mit den Gesellschaftern Matthias Glasner, Lars Kraume, Jürgen Vogel und Frank Döhmann) ist DIE KOMMENDEN TAGE der zweite Kinospielfilm nach „This is Love“. Die junge Firma sieht sich so auf ihrem anspruchsvollen Weg bestätigt, außergewöhnlichen und risikofreudigen Filmemacher ein Forum zu bieten, mit dem sie das große Publikum erreichen. Gefördert wurde der Film von der Filmstiftung NRW, dem Medienboard Berlin- Brandenburg, der Filmförderungsanstalt, HessenInvestFilm, der Cine Tirol Filmförderung und dem Deutschen Filmförderfonds. Den Weltvertrieb hat die Telepool Munich übernommen.

Die Dreharbeiten begannen nach umfangreichen Vorbereitungen im August 2009. Bis November filmte das Team 55 Tage lang in Berlin, Frankfurt/Main, Düsseldorf, Wuppertal, Köln, im Taunus und in Tirol. Hauptschauplatz ist ein leicht futuristisches Berlin der Jahre 2012 bis 2020 – zu den bekannten Locations gehören die Staatsbibliothek und der Alexanderplatz. Hinzu kommen Aufnahmen aus Frankfurt/Main. Damit spielt der Regisseur auf Pläne an, die rund um den Alexanderplatz Hochhäuser vorsehen. Er verwendet aber keine klassischen Computereffekte – vielmehr werden reale Frankfurter Gebäude in der Postproduktion per „Composite“-Verfahren hinzugefügt. Dadurch wirkt der Berliner Zukunftslook äußerst realistisch.

Ganz bewusst vermeidet Kraume, eine völlig neue Welt zu erfinden, denn seine Zeitreise führt von der Gegenwart in eine nahe Zukunft: Die heutige Welt hinterlässt noch lange ihre Spuren – die Entwicklungen der kommenden Jahre bringen nur leichte Veränderungen. Kraume bezeichnet das als „naturalistische Science-Fiction“.

Interessanterweise wird er dabei manchmal von der Realität eingeholt: Im Film ist der Torso des noch nicht komplett neu errichteten Berliner Schlosses zu sehen. Inzwischen ist aber völlig unklar, ob das Stadtschloss überhaupt jemals wieder aufgebaut wird.

Außerdem kommen immer wieder iPad-ähnliche Lesegeräte ins Bild. Doch zu Beginn der Dreharbeiten gab es das iPad noch nicht. Bei den Recherchen zum Film erkundigten sich Kraume und seine Mitarbeiter auch bei bekannten Forschungsinstituten und bauten entsprechend denkbare technische Weiterentwicklungen in die Story mit ein. Von der Industrie durfte er allerdings keine Hilfe erwarten, wie Kraume schnell merkte: „Wenn man keinen Tom-Cruise-Film zu bieten hat, rücken die keine Informationen über Innovationen heraus.“

Zum Look des Films trägt entscheidend auch Kostümbildnerin Esther Waltz bei, die unter anderem die Entwürfe für „Die Päpstin“ lieferte. Zusammen mit dem Regisseur entwickelte die in Paris lebende Esther Waltz ein verblüffend einfaches Konzept: Die Kostüme der Hauptdarsteller dürfen nicht zu modernistisch wirken, weil das den Zuschauer irritiert und von den Figuren ablenkt. Aber in den wenigen Massenszenen lässt sie ihrer Fantasie freien Lauf: Die Statisten kleidete sie mit sehr ausgefallenen, futuristischen Kostümen ein. Die dadurch entstehende Unruhe beim Zuschauer ist durchaus beabsichtigt. Esther Waltz nutzte ihren Heimvorteil in Paris aus: Sie konsultierte in der Stadt der Mode die neuesten Fachzeitschriften und erkundigte sich auf Fashion-Shows nach innovativen Stoffen. Außerdem gelang es ihr, sich die Abschlussarbeiten von Studenten der Modeschulen zu sichern: Einige Statisten tragen Einzelstücke und die absonderlichsten und außergewöhnlichsten Kreationen der letzten Jahre.

Doch für Kraume stehen immer seine Hauptfiguren im Mittelpunkt – die ungleichen Schwestern Laura und Cecilia Kuper und ihre männlichen Partner: Daniel Brühl spielt Lauras Freund und Ex-Anwalt Hans als naturverbundenen, zurückhaltenden Aussteiger. August Diehl ist als Cecilias Liebhaber zu sehen: Der explosive und radikale Konstantin will die Welt mit Gewalt verändern. Brühl und Diehl sind seit ihrem ersten gemeinsamen Film „Was nützt die Liebe in Gedanken“ gute Freunde. Sie gehörten schon vor ihrem Auftritt in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ zu den auch international bekanntesten und gefragtesten deutschen Schauspielern.

Auch Lars Kraume ist seit Jahren mit Daniel Brühl befreundet und suchte lange ein geeignetes gemeinsames Projekt. Brühl las bereits die erste Drehbuchfassung. Schon nach den ersten 30 Seiten rief er Kraume an und begann ihn über Hans auszufragen. „Ich finde es sehr mutig, wie Lars sich mit den brennenden, aktuellen Problemen auseinandersetzt, dabei aber die Familie ins Zentrum stellt und die nahe Zukunft als Überbau benutzt“, sagt Brühl.

Auch August Diehl war sofort von der Idee und dem Skript begeistert. Für ihn ist Konstantin „eine Traumrolle“. Er erlebt DIE KOMMENDEN TAGE als einen wachen Blick auf die Gegenwart. Sich selbst stellt er die Frage: „Gibt es gute Gewalt?“ Konstantin plant den Sturz der Zivilgesellschaft, um die Umwelt für die nächsten Generationen zu erhalten. Als Vorbereitung auf die Rolle las Diehl zwei Bücher des amerikanischen Autors und ehemaligen Ökoaktivisten Derrick Jensen, der in „Endgame“ offen zur Gewalt aufruft.

Die Besetzung der beiden weiblichen Hauptrollen stand nicht von vornherein fest. Besonders komplex ist die Figur der Laura. Die junge Frau wünscht sich unbedingt ein Kind und ordnet alles diesem Ziel unter. Als sie mit ihrer großen Liebe Hans keine lebensfähigen Kinder bekommen kann, beendet sie die Beziehung. Lars Kraume wollte auf jeden Fall vermeiden, dass diese Figur altmodisch, hysterisch oder schwierig wirkt. Beim Casting überzeugte ihn Bernadette Heerwagen: „Sie hat ein großes Herz – ihr glaubt man einfach alles.“

Die Rolle der Cecila übernahm Johanna Wokalek, die sich mit vielen hochkarätigen Rollen („Die Päpstin“) profiliert hat. In der hervorragenden Zusammenarbeit der beiden Vollblut- Schauspielerinnen ergaben sich viel intensivere Momente, als Kraume je zu hoffen gewagt hatte. Lars Kraume liebt die Arbeit mit den Schauspielern und hat sich einen Regiestil angeeignet, bei dem die Technik immer den Darstellern untergeordnet wird. Seit seinem Spielfilm „Keine Lieder über Liebe“, bei dem die Schauspieler vor der Kamera weitgehend improvisierten, setzt Kraume am liebsten zwei Kameras gleichzeitig ein.

Bei DIE KOMMENDEN TAGE stand seine Kamerafrau hinter der ersten Kamera, die zweite führte Kraume selbst. Die Kameras wurden im 90°-Winkel angeordnet, sodass der Regisseur bei jeder Einstellung beide agierenden Darsteller im Bild hatte und entsprechend aus einer Fülle von Material auswählen konnte. Das Set ist grundsätzlich im 360°-Radius komplett ausgeleuchtet und bespielbar – deswegen dürfen sich die Schauspieler frei bewegen und müssen nicht auf Markierungen achten. Dazu Kraume: „Ich versuche den Schauspielern zu vermitteln, dass schon der erste Take gilt und wichtig ist. Beispielsweise haben wir selbst August Diehls großen Schlussmonolog nur ein oder zweimal gedreht.“

In den Proben wird zunächst abgesprochen, welche Varianten für eine Szene infrage kommen. Danach dürfen die Schauspieler die Szene durchspielen und gestalten – bei Bedarf verändern sie auch die Dialoge. Im Gegensatz zu „Keine Lieder über Liebe“ hatten die Schauspieler bei DIE KOMMENDEN TAGE aber kein Bedürfnis, ihren Text zu variieren. Die einzige Ausnahme bildete Ernst Stötzner als Vater Kuper – denn er hat bekanntermaßen eine Abneigung gegen festgelegte Dialoge.

Das Team verwendete die amerikanische Digitalkamera von Typ „Red“. Matthias Glasner hatte sie bereits bei „This is Love“ erfolgreich eingesetzt. Auch Steven Soderbergh, der stets sein eigener Kameramann ist, schwört auf die Red. Lars Kraume sieht in der neuen Technik nur Vorteile. Er ist kein Nostalgiker, der gern auf 35 mm drehen würde: „Man kann keinen Film über die Zukunft auf dem Material der Vergangenheit drehen.“ Unmittelbar nach Ende der Dreharbeiten begann er mit dem Schnitt seines sehr umfangreichen Materials – die erste Schnittfassung hatte eine Länge von vier Stunden.

Nach über drei Jahren Arbeit an DIE KOMMENDEN TAGE sagt Lars Kraume: „Dies ist die Zukunft, wie ich sie mir persönlich vorstelle.“ Bei aller Ernsthaftigkeit der Thematik will er vor allem auch ein jüngeres Publikum unterhalten. Seit den Testvorführungen weiß er, dass ihm das gelingt.

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