Die Jönsson Bande: Charles Ingvars neuer Plan

  1. Ø 0
   1997
Die Jönsson Bande: Charles Ingvars neuer Plan Poster

Filmhandlung und Hintergrund

Die Jönsson Bande: Charles Ingvars neuer Plan: Zweites Spielfilmabenteuer der jungen Jönsson-Bande, die einer Kunsträuber-Bande auf die Schliche kommt.

Charles Ingvar und seine Freunde Harry und Ragnar versuchen sich ihre Karten für den Zirkus zurückzuerobern, die ihnen Junior und Biffen abgejagt haben. Mit ihren Fallen, die sie in der Villa eines Kunstmäzens auslegen, schnappen sie jedoch nicht Junior und Biffen, sondern drei Zirkus-Akrobaten auf Beute-Tour. Doch die Polizei hält Charles für den Dieb!

Nach „Die Jönsson-Bande & der Cornflakes-Raub“ der zweite Streich der schwedischen Kindergang: Nachdem ihnen Junior und Biffen ihre Zirkuskarten abgenommen haben, werden der erfindungsreiche Charles Ingvar und seine Freunde beim Versuch, sich zu rächen, in einen Kunstraub verwickelt.

Darsteller und Crew

Bilder

Kritiken und Bewertungen

So werten die User (0)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme
So werten die Kritiker (1 Stimmen)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Als 1996 Regisseur Christjan Wegner Schwedens populärste Verbrecher-Gang, die Jönsson-Bande, zu neuem Leben erweckte („Die Jönsson-Bande & der Cornflakes-Raub“), löste er eine so große Erfolgswelle aus, dass er bereits ein Jahr später ein weiteres Abenteuer der drei Mini-Ganoven auf das spaßgierige junge Publikum losschicken konnte. „Charles Ingvars neuer Plan“ ist ebenso unterhaltsam und spannend wie der Vorgänger und bietet ein Feuerwerk an neuen Ideen.

    Die unnachahmliche und unaufhaltsame Jönsson-Bande besteht aus zwei „gewöhnlichen“ Cousins mit schwedischem Schuljungen-Charme und dem um so außergewöhnlicheren Charles-Ingvar Sickan Jönsson, der – wie jedes anständige Genie – anstatt mit optischen Reizen mit perfekten kriminellen Plänen, einem unberechenbaren Gemüt und mitunter entwürdigender Tollpatschigkeit aufwartet. (Die spätere verbrecherische Karriere von ihm und seinen beiden Komplizen wurde in früheren Filmen verewigt, zu denen die beiden neuen Jönsson-Episoden die Prequels bilden.) In den Ferien langweilt sich die Bande bis der Wanderzirkus „Tivoli“ in Wall-Entuna Einzug hält und mit seinen Vorstellungen und seinem Aufruf zum Talentwettbewerb das ganze Dorf auf den Kopf stellt. Ohne eine Öre, aber mit einer atemberaubenden, kriminellen Aktion ergattern Harry, Ragnan und Charles-Ingvar Unmengen der wertvollen Eintrittskarten, doch die werden ihnen wiederum von ihren Erzfeinden, dem dicken Wall-Enberg jun. und seinem noch dickeren Butler, geraubt. Als die Bande sich an den beiden rächen will, wird sie in einen Kunstraub verwickelt, der von drei skrupellosen Zirkuskünstlern wenig fachmännisch ausgeführt wird. Der per Steckbrief gesuchte Charles-Ingvar tüftelt neue Pläne aus, bis die Kunstwerke und (zumindest, was diese Episode anbelangt) seine Ehre gerettet sind. Ganz nebenbei findet die spröde Romanze von Gang-Beau Harry mit seiner sommersproßigen Gangsterbraut ein vorsichtiges Happy End und alle Feinde der Jönnsons ereilt die gerechte Strafe.

    Nach diesem intelligenten und rasanten Kinospaß in halb realistischen, halb märchenhaften Kulissen und mit tollen Kinderdarstellern, die mit ihrem Understatement die meisten ihrer erwachsenen Kollegen an die (Lein-)Wand spielen, werden viele Zuschauer auf baldigen Nachschub aus Schweden warten. Hoffentlich nicht vergeblich. csz.

News und Stories

Kommentare