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Fakten und Hintergründe zum Film "Die Jagd zum magischen Berg"

Kino.de Redaktion |

Die Jagd zum magischen Berg Poster

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Produktionsnotizen

Seit Jahren zirkulieren Geschichten, dass es an einem geheimen Ort inmitten der Wüste von Nevada immer wieder zur Sichtung von merkwürdigen und unerklärlichen Phänomenen kommt. Witch Mountain heißt das mythenumrankte Gebiet, mit dem sich Jack Bruno (DWAYNE JOHNSON), Taxifahrer aus Las Vegas, eines Tages eingehender beschäftigen muss, als zwei Teenager mit übernatürlichen Kräften in seinem Auto Platz nehmen. Plötzlich stecken die drei mitten in einem höchst turbulentenund brandgefährlichen Abenteuer, dessen Ausgang das Schicksal der Welt bestimmt. Jack und seine jugendlichen Beifahrer setzen alles daran, das Geheimnis von Witch Mountain zu lösen – mit der Zeit als ihrem ärgsten Gegner …

Beim Walt-Disney-Film DIE JAGD ZUM MAGISCHEN BERG („Race to Witch Mountain“, 2009) arbeiten Regisseur Andy Fickman („Daddy ohne Plan“, „She’s the Man – Voll mein Typ“) und Hauptdarsteller Dwayne Johnson („Daddy ohne Plan“, „Get Smart“) erneut bei einer Disney-Produktion zusammen. Als Produzent firmiert Andrew Gunn („Ein ganz verrückter Freitag“, „Bedtime Stories“), die ausführende Produktion übernahmen Mario Iscovich („Plötzlich Prinzessin 2“) und Ann Marie Sanderlin („Ein ganz verrückter Freitag“). Das Drehbuch verfassten Matt Lopez („Bedtime Stories“) und Mark Bombach („Stirb langsam 4.0“) nach der Leinwandstory von Matt Lopez, die auf dem Buch „Escape to Witch Mountain“ von Alexander Key basiert. Der Film ist eine moderne Variation von Keys Vorlage, die bereits 1975 von John Hough für Disney als DIE FLUCHT ZUM HEXENBERG („Escape to Witch Mountain“) fürs Kino adaptiert wurde.

Die Figuren dieses Films inspirierten John Houghs Sequel DER SIEG DER STERNENKINDER („Return to Witch Mountain“, 1978). An der Seite von Johnson agieren einige viel versprechende Nachwuchstalente sowie altbekannte Veteranen der Filmindustrie, darunter AnnaSophia Robb („Brücke nach Terabithia“, „Charlie und die Schokoladenfabrik“), Carla Gugino („Nachts im Museum“, „Watchmen – Die Wächter“), Ciarán Hinds („There Will Be Blood“, „München“), Alexander Ludwig („Wintersonnenwende – Die Jagd nach den sechs Zeichen“), Tom Everett Scott („That Thing You Do!“, „ER – Emergency Room“), Christopher Marquette („Wild X-Mas“), Cheech Marin („Beverly Hills Chihuahua“, „Cars“), Garry Marshall („Die Simpsons – Der Film“, „Himmel und Huhn“) und Billy Brown („Lakeview Terrace“, „Cloverfield“). Zur Besetzung gehören zudem Kim Richards und Iake Eissinmann, die in den beiden ersten WITCH MOUNTAIN-Filmen die Alien-Kinder Tia und Tony spielten. Mitglieder der Crew waren auch der Chefkameramann Greg Gardiner („Daddy ohne Plan“), der Produktionsdesigner David J. Bomba („Walk the Line“) und der Cutter David Rennie („Das Vermächtnis des geheimen Buches“).

Produktion: Rückkehr zum „Witch Mountain

Für viele Kinogänger sind die Mitte der 70er Jahre entstandenen Science-Fiction-Abenteuer DIE FLUCHT ZUM HEXENBERG und DER SIEG DER STERNENKINDER absolute Kinohighlights ihrer Kindheit. Die zentralen Charaktere beider Filme, die Alien-Kinder Tony und Tia, sind in gewisser Weise zu Ikonen geworden, mit denen Eltern heute ihre Kinder via Fernsehen, Videokassette oder DVD bekannt machen.

Beim Produzenten Andrew Gunn, Gründer von Gunn Films, hinterließen die beiden Filme einen derart nachhaltigen Eindruck, dass er Walt Disney Studios Motion Pictures – von hier aus betreibt er seine Firma – vorschlug, ein Remake der WITCH MOUNTAIN- Klassiker zu drehen. Sein Disney-Remake EIN GANZ VERRÜCKTER FREITAG war 2003 ein großer Erfolg gewesen und so beschloss er, auch WITCH MOUNTAIN „aufzupeppen“. Er stellte sich eine Action-orientiertere Story vor – neue atemberaubende Sequenzen und modernste Spezialeffekte inklusive. „Es ist kein Zufall, dass unser Film DIE JAGD ZUM MAGISCHEN BERG heißt“, sagt Gunn, „denn vom ersten Moment an geht unser Film ab wie eine Rakete. Wir wollten, dass das Ganze ein einziger wilder Abenteuerritt wird – und genau das ist es auch geworden.“

Regisseur Andy Fickman, der gerade die Hitkomödie DADDY OHNE PLAN für Walt Disney Pictures abgedreht hatte, hörte, dass Gunn eine Neuauflage der WITCH MOUNTAIN -Franchise plante. „Ich liebte DIE FLUCHT ZUM HEXENBERG, er war einer der Lieblingsfilme meiner Jugend“, erzählt Fickman. „Ich war von dem Film wie von dem Buch begeistert. Und als ich nach dem Abschluss von DADDY OHNE PLAN von Disney das Angebot bekam erneut für das Studio zu arbeiten bat ich darum, DIE JAGD ZUM MAGISCHEN BERG machen zu dürfen – und zwar für das heutige Publikum genauso aufregend und spannend, wie das Original 1975 für mich gewesen war.“

Fickman ist seit seiner Geburt vom Unerklärlichen und Unerklärbaren fasziniert. Kein Wunder, wurde er doch in Roswell, New Mexico, geboren, jener kleinen Stadt, die durch einen angeblichen UFO-Absturz, den die US-Behörden zu verschleiern versuchten, nachhaltig in die Schlagzeilen geriet. In DIE JAGD ZUM MAGISCHEN BERG kommt diese Vorliebe Fickmans fürs Mysteriöse (neben dem Roswell- Thema zweier kollidierender Welten) zum Tragen und schlägt sich in einer Hochgeschwindigkeitsstory nebst vergnüglichem Plot nieder.

Das Normale trifft sich also mit dem Paranormalen in DIE JAGD ZUM MAGISCHEN BERG, und das, so Fickman, hat ihn auch an der Geschichte fasziniert. „Wir haben es hier mit einer tollen Action Abenteuer- Story zu tun. Es ist eine vergnügliche Reise, in deren Verlauf gänzlich untypische Helden nicht nur eine, sondern sogar zwei Welten retten.“

Produktion: Hauptdarsteller Dwayne Johnson

Nachdem er seinen Vertrag unterschrieben hatte, machte sich Fickman daran, Stunts und Action-Szenen auszuarbeiten, die seinen DADDY OHNE PLAN-Star Dwayne Johnson reizen könnten, an seinem aktuellen Projekt mitzuwirken.

„Dwayne Johnson für das Projekt zu interessieren, war für mich wirklich ein Wunschtraum“, erinnert sich Fickman. „Er hat in DADDY OHNE PLAN so viel Herz, Wärme und Charme versprüht und ich wollte diese Eigenschaften hier nun mit so viel Action wie möglich kombinieren. Ich wollte ihm ein Projekt vorschlagen, das über schwierigere Stunts, größere Herausforderungen, vielschichtigere Charaktere und mehr Abenteuer verfügte. Ich wollte, dass er erkennt, dass wir es hier mit einem noch spannenderen Film zu tun hatten.“ Alle Mühe hätte sich Fickman sparen können, denn Johnson war ohnehin ein großer Fan der beiden Vorgängerfilme aus den 70er Jahren.

„Andy rief mich an und lud mich zum Mittagessen ein. Er wollte ein neues Projekt mit mir besprechen“, sagt Johnson. „Wir setzten uns und er fragte mich, ob ich die beiden WITCH MOUNTAIN -Filme kannte. Ich kannte sie nicht nur, ich war als Kind ein großer Fan der Filme gewesen. Ich hatte sogar gerade DIE FLUCHT ZUM HEXENBERG mit meiner kleinen Tochter angesehen! Nachdem Andy seine Ideen zum Projekt kurz zusammengefasst und mir erklärt hatte, wie er alles zu einem modernen, temporeichen Abenteuer zu machen gedachte, stand mein Entschluss längst fest. Ich sagte nur: ‚Wo muss ich unterschreiben, Coach?‘“

Die Figur des Jack Bruno, Taxifahrer und Ex-Knacki, hatte es im Original und in der Fortsetzung nicht gegeben. „Jack ist Taxifahrer in Las Vegas und hat vom Leben bislang schlechte Karten zugeteilt bekommen“, weiß Gunn. „Er steckt in einem Hamster- Laufrad fest, fährt den Vegas Strip auf und ab und versucht, allem Ärger aus dem Weg zu gehen. Alles ändert sich schlagartig, als zwei Kids in sein Auto springen. Denn gleich darauf wird er von Männern in einem schwarzen SUV und einem Alien-Jäger von einem fernen Planeten verfolgt. Was er da noch nicht weiß: Diese Kinder sind wirklich etwas ganz Besonderes und werden sein Leben nachhaltig verändern.“

Was Johnson an der Rolle des Jack gefiel, war die Tatsache, dass er hier die Möglichkeit der Wiedergutmachung seiner Fehler bekam – und das in einer Stadt, die dafür bekannt ist, dass sich hier das Blatt von einem Augenblick zum anderen wenden kann. „Jack Bruno ist ein Kerl, der nun schon seit langer Zeit versucht, den geraden Weg zu gehen“, sagt Johnson. „Er meidet persönliche Kontakte, beschränkt sich darauf, Kunden in Las Vegas von A nach B zu transportieren. Und da springen diese beiden Kinder in seinen Wagen. Nun kann er wirklich etwas Besonderes tun: Er bekommt die Möglichkeit, die Welt zu retten!“

„Ich habe wirklich ein Faible für Disney“, fährt Johnson fort, „und war gleich von der Intensität des Stoffes angetan. Bereits die ersten zehn Minuten des Films sind eine einzige wüste Achterbahnfahrt – und die hört bis zum Schluss nicht auf. Aber dann ist da auch noch dieser Disney-Touch, diese Disney- Qualität, die Herz und Hirn anspricht und einen zum Schmunzeln bringt. Das Ganze hat wahrlich etwas Magisches.“

Produktion: Die weitere Besetzung

Die beiden Protagonisten, zwei Alien-Kinder, besuchen die Erde mit einer klaren Aufgabe und haben nur wenig Zeit, diese zu erledigen. Sie sollen einen Apparat in ihren Besitz bringen, den ihre Eltern auf dem Blauen Planeten zurückgelassen haben. Dieses Gerät birgt das Geheimnis, wie ihre Welt – und auch unsere! – gerettet werden kann. „Seth und Sara sind von einem fernen Planeten angereist und haben eine dringliche, einzigartige Mission zu erfüllen“, sagt Fickman. „Sie müssen nicht weniger als zwei Welten retten.“

Seth und Sara verfügen über einige sehr ungewöhnliche, paranormale Fähigkeiten. „Sara versteht sich sowohl auf Telepathie als auch auf Telekinese“, sagt Gunn. „Sie kann fremde Gedanken lesen und mit ihrem Willen Dinge bewegen. Ihr Bruder Seth wiederum kann seine Körperstruktur verändern. Er ist dazu imstande, sich in einen Geist zu verwandeln und kann so durch Mauern hindurchschlüpfen und er vermag auch, hart wie Metall zu werden. Dann kann man sogar in ihn hineinfahren, ohne dass ihm etwas passiert. Die beiden sind weder schwach noch ängstlich, sondern hoch konzentriert, stark und durchsetzungskräftig. Für sie steht viel auf dem Spiel, also überlegen sie es sich ganz genau, ehe sie Jack einweihen und ihmerklären, weshalb sie überhaupt auf der Erde sind.“

Für diese schwierigen, komplexen Parts brauchte man zwei begabte, belastungsfähige und glaubwürdige Schauspieler im Teenager-Alter. Sie mussten unbekannt und originell sein und sollten doch an ihre populären Vorgänger Tony und Tia erinnern. Ganz schnell fand Fickman in AnnaSophia Robb die perfekte Sara, eine begabte junge Darstellerin, die unter anderem schon in Disneys BRÜCKE NACH TERABITHIA, CHARLIE UND DIE SCHOKOLADENFABRIK und THE REAPING – DIE BOTEN DER APOKALYPSE („The Reaping“, 2006) im Kino zu sehen gewesen ist. „Ich konnte mir AnnaSophia, die in BRÜCKE NACH TERABITHIA Herzen gebrochen hatte, perfekt als Sara vorstellen“, erinnert sich Fickman. „Sie war die Erste, die ich nach Dwayne besetzte.“ Robb, 15 Jahre alt und in Colorado geboren, wollte die Sara von dem Moment an spielen, in dem sie Fickmans Büro betrat, um erstmals mit ihm über diesen Part zu sprechen.

„Andy hatte gerade DADDY OHNE PLAN abgedreht und Dutzende von Filmfotos mit Dwayne Johnson und Madison Pettis zierten die Wände seines Büros“, erzählt Robb. „Zu dem Zeitpunkt hatte er noch nicht einmal ein fertiges Drehbuch, das er mir zeigen konnte. Ich war total aufgeregt, dass man überhaupt an mich gedacht hatte. Und dann wurde mit der Besetzung begonnen. Ich spazierte also erneut in Andys Büro und sah wieder Fotos an den Wänden. Ich sah Fotos von Dwayne, Aliens, kleinem UFO-Spielzeug … und von mir! Da wusste ich, dass ich mit von der Partie sein würde. Es war eine Riesenehre, von Anfang an für die Rolle vorgesehen gewesen zu sein.“

Den richtigen Darsteller für die Rolle des rätselhaften Seth zu finden, erwies sich als eine schwierigere Herausforderung. Dutzende von viel versprechenden Talenten sprachen für den Part vor, aber niemand drängte sich für die Rolle wirklich auf. Da kam Fickman wieder ein 15-jähriger kanadischer Schauspieler namens Alexander Ludwig in den Sinn.

Ludwig, der aus West Vancouver, British Columbia, stammt, erinnert sich: „DADDY OHNE PLAN war gerade angelaufen und Andy wollte offensichtlich überprüfen, welche Filme in Konkurrenz zu seinem standen. So schaute er sich dann auch WINTERSONNENWENDE – DIE JAGD NACH DEN SECHS ZEICHEN an, den ich gerade in Osteuropa gedreht hatte und in dem ich meine erste Hauptrolle spielte. Als es dann um das Besetzen von DIE JAGD ZUM MAGISCHEN BERG ging, erinnerte er sich an mich und arrangierte einen Vorsprechtermin. Ich mochte die Zusammenarbeit mit ihm von Anfang an. Dann traf ich mich mit Dwayne und AnnaSophia zum letzten Vorsprechen und alles klappte wie am Schnürchen. Nicht nur die Chemie stimmte gleich, wir hatten alle auch viel Spaß miteinander.“

Was Ludwig an der Rolle des Seth am besten gefiel, war der Umstand, dass dieser jedem misstraut, den er und seine Schwester treffen – besonders aber Jack Bruno. „Meine Figur Seth und meine Filmschwester Sara kommen von einem anderen Planeten“, sagt Ludwig. „Wir sind auf der Erde, um unsere beiden, dem Untergang geweihten, Planeten zu retten. Wir haben es unglaublich eilig, weil wir am selben Tag zu unserem Planeten zurückmüssen, um unsere Aufgabe rechtzeitig zu erfüllen. Ich bin ein sehr ernsthafter Charakter und traue niemandem so richtig über den Weg. Das ändert sich erst ganz langsam im Verlauf der Handlung. Aber primär habe ich so meine Bedenken, mit Bruno zu kooperieren. Es gibt zwischen uns beiden jede Menge Spannungen.“

Robb erläutert: „Ich habe magische Fähigkeiten. Ich kann Gedanken lesen, bin telepathisch und telekinetisch begabt. Ich kann Dinge mit purer Willenskraft bewegen. Es macht viel Spaß, ein Mädchen mit derartigen Fähigkeiten zu spielen. Außerdem sage ich oft laut heraus, was Leute gerade denken. Noch bevor sie sich selbst äußern können. Das sorgt im Film für viel Heiterkeit. Mein Bruder, den Alex spielt, und ich sind ein Team. Wenn wir nicht zusammenarbeiten würden, könnten wir unsere Mission nicht erfüllen. Ich sorge mich um Menschen und lerne auch, jemanden zu lieben: Jack Bruno. Ihm kann ich vertrauen. Einen Menschen zu lieben, ist eine neue Erfahrung für mich.“

Produktion: Kleine Astrophysiker

Nachdem die beiden Schlüsselrollen, Seth und Sara, besetzt waren, machten sich Fickman und Gunn daran, für die weiteren Parts ihres Films die adäquaten Darsteller zu suchen. Zunächst beschäftigten sie sich damit, wer die gleichermaßen sexy wie kluge Astrophysikerin Dr. Alex Friedman spielen sollte. Sie hält einen Vortrag bei einer UFO-Konferenz, als sie Jack Bruno kennen lernt.

„Es war wirklich Glück, als eines Tages Carla Gugino in den Raum hineinspazierte“, erinnert sich Gunn. „Sie gleicht privat ganz ihrer Rolle. Sie ist klug, sexy und witzig. Sie musste eine starke Person spielen – darin ist sie perfekt. Von der ersten Szene, die Carla und Dwayne zusammen spielten, wussten wir, dass hier die Chemie stimmen würde.“ Carlas Figur wurde, laut Fickman, kreiert, um eine jener wissenschaftsgläubigen Personen darzustellen, die es heute in der boomenden UFO-Gemeinde zu Dutzenden gibt. „Dr. Alex Friedman setzt sich aus vielen Experten zusammen, die heute die UFO-Szene bevölkern“, sagt Fickman. „Im Zuge unserer Recherchen beschlossen wir, jemanden, der Wissenschaft und Wissen ins Thema einbringt, in unser Skript mit aufzunehmen. Sie ist ein wunderbarer Kontrast zum eher grobschlächtigen Jack Bruno und dient auch ein wenig als Mutterfigur für Seth und Sara.“

Schon nachdem Gugino sich mit Fickman das erste Mal getroffen hatte, war ihr Interesse am neuen WITCH MOUNTAIN-Film geweckt. „Ich war schon eingroßer Fan der beiden alten Filme“, erzählt Gugino. „Und als ich Andy traf, merkte ich, was für ein kreativer Typ, was für ein Teamspieler er ist. Er hatte sich schon bestens vorbereitet, war in Sachen UFO und paranormale Phänomene auf dem neuesten Stand. So konnte er mir helfen, meine Figur auf eine solide Basis zu stellen. Ich fand auch die Idee schön, diese diskreditierte Astrophysikerin und den Taxifahrer, der einmal einGanove gewesen war, zusammenzuspannen. So konnte man die Welt aus ihren beiden unterschiedlichen Perspektiven erforschen.“

Und doch brachte der Part der kopflastigenWissenschaftlerin Gugino auch ins Grübeln – sollte sie etwa in eine gewisse Schauspielschublade gesteckt werden? „Ich habe jetzt eine Astrophysikerin, eine Neurochirurgin, eine Raketenwissenschaftlerin und eine Wahrscheinlichkeitsanalytikerin gespielt …“, räsoniert Gugino. „Aber dennoch hat es mir gefallen, Alex zu sein, weil sie auch ein absoluter Dummkopf ist. Mir hat besonders der Umstand gefallen, dass wir sie kennen lernen, als sie auf diesem UFO-Kongress in Las Vegas spricht – und das, nachdem sie Lehraufträge in Harvard und Stanford hatte. Aber so ist sie, denn sie glaubt ihren Informationen und den Dingen, die sie herausgefunden hat. Sie glaubt, dass Leben auf anderen Planeten existiert – auch wenn sie das in gewissen Kreisen zu einem Paria macht.“

Für die Rolle des knorrigen, alten UFO-Spezialisten Dr. Donald Harlan konnten sich die Filmemacher nur eine Person vorstellen: Garry Marshall. „So wie Garry Dr. Harlan spielt, ist er die Antithese zu Alex“, weiß Gunn. „Während es Alex nur um Fakten geht, dreht sich bei Dr. Harlan alles um Science- Fiction. Er ist jedoch maßgeblich daran beteiligt, dass unsere Helden überhaupt in den geheimen WITCH MOUNTAIN-Regierungskomplex hineinkommen. Garry ist einer der witzigsten Männer, die ich je kennen gelernt habe und er erweckt diesen höchst exzentrischen Dr. Harlan wunderbar zum Leben.“

Obwohl er sich primär als Autor und Regisseur sowohl beim Fernsehen („Happy Days“, „Mork and Mindy“) als auch im Kino („Pretty Woman“, „Plötzlich Prinzessin“) einen Namen gemacht hat, ist Garry Marshall auch ein gefeierter Schauspieler. In DIE JAGD ZUM MAGISCHEN BERG ist er der Besitzer des unter Fans von DIE FLUCHT ZUM HEXENBERG so beliebten Winnebago-Wohnmobils, das ursprünglich Eddie Albert, dem Jason O’Day des ersten WITCH MOUNTAIN-Films, gehörte.

„Eddie Albert und meine Figur im neuen Film haben durchaus einiges gemeinsam – nämlich, dass wir beide im selben Winnebago wohnen“, sagt Marshall. „Nur habe ich im Gegensatz zu Eddie einen Bronx-Akzent. Mir gefällt, dass ich hier eine höchst exzentrische Figur spiele. Ein Grund dafür, dass ich die Rolle angenommen habe, war, dass meinen Kindern die beiden Originalfilme einst so gut gefielen. Und jetzt werden sich meine Enkelkinder bei dem neuen Film bestens unterhalten.“

Produktion: Starke Gegenspieler

Es war den Filmemachern von Anfang an sehr wichtig, starke Gegenspieler für ihre Helden zu haben. In den Originalfilmen wurden die Antagonisten von so berühmten Leuten wie Ray Milland, Donald Pleasance, Christopher Lee und Bette Davis verkörpert.

In DIE JAGD ZUM MAGISCHEN BERG spielt der Ire Ciarán Hinds den knallharten Regierungsbeamten Henry Burke, seines Zeichens Chef der UFO-Fahnder. Hinds ist im Kino („There will be Blood“), beim Fernsehen – er war der Julius Cäsar der HBO-Serie „Rom“ – und auf der Bühne – er wurde jüngst für seinen Broadway-Part in „The Seafarer“ für einen Tony nominiert – zu Hause. Er freute sich darauf, hier den finsteren, ernsthaften Burke zu spielen, der sein ganzes Leben darauf ausgerichtet hat, einmal ein Wesen aus einer anderen Welt zu fangen. „Er ist Mitglied einer höchst geheimen Truppe, die die Welt vor jeglicher Art von außerirdischer Bedrohung schützen soll“, erläutert Hinds. „Sie wissen zwar nicht, was da draußen ist, aber sie verfolgen höchst aufmerksam, ob von da was kommt. Seit langem ist er Chef dieser Gruppe und jetzt bekommt er endlich einmal die Chance, so eine außerirdische Kreatur zu fangen. Nun kann er herausfinden, ob diese Aliens eine Bedrohung darstellen oder nicht.“

Burkes Trumpf besteht darin, dass er Seth’ und Saras Raumschiff entdeckt und es in den Höhlen von „Witch Mountain“ versteckt hält. „Er interessiert sich besonders dafür, was er von dem Raumschiff und den Alien-Teenagern lernen kann. Ihn interessiert, was für die Regierung von Nutzen sein könnte“, formuliert Gunn. „Im Endeffekt sind die Kinder für ihn und sein Team nur Versuchsobjekte.“

Zu Burkes Team gehören der Mediziner Matheson (Tom Everett Scott), der Computerspezialist Pope (Christopher Marquette) und der Nahkampfprofi Carson (Billy Brown).

Produktion: Für die „Witch Mountains&quo

Um das Interesse der Fans der beiden ersten WITCH MOUNTAIN-Filme für seine Neuauflage DIE JAGD ZUM MAGISCHEN BERG zu wecken, schuf Fickman kleinere Parts, die eine Brücke zu DIE FLUCHT ZUM HEXENBERG bzw. DER SIEG DER STERNENKINDER schlagen sollte. So heißt etwa der Mechaniker, den der berühmte Komiker Cheech Marin spielt, Eddie. Eine Hommage an Eddie Albert, Star von DIE FLUCHT ZUM HEXENBERG.

Und dann sind da auch die beiden Darsteller, die in den Originalfilmen die Alien Kinder Tony und Tia verkörpert hatten: Iake Eissinmann, der sich ursprünglich Ike Eisenmann schrieb, und Kim Richards. „Die erste Frage, die ich mir stellte, lautete: ‚Werden Kim und Iake wieder mitmachen?‘“, erinnert sich Fickman. „Ich glaubte noch nicht so richtig an meinen Film, ehe ich am Telefon mit den beiden gesprochen hatte. Ich traf mich anschließend mit ihnen und bat sie, Teil von DIE JAGD ZUM MAGISCHEN BERG zu sein. Immerhin haben die beiden in zwei meiner absoluten Lieblingsfilme mitgespielt. Ich wollte schon immer so wie Tony und Tia sein.“

Der Regisseur ließ sich für die beiden Schlüsselrollen folgendes einfallen: Richards sollte die sympathische Kellnerin Tina in Rays Kneipe in der Kleinstadt Stony Creek spielen, Eissinmann den Sheriff des Orts, Anthony. Stony Creek ist im Übrigen dieselbe Stadt, die Tia und Tony 1975 in DIE FLUCHT ZUM HEXENBERG zu erreichen versuchten. Zudem war es für die beiden Schauspieler eine echte Freude, wieder in den Walt Disney Studios zu drehen, wo einst auch Szenen der Originalfilme entstanden waren. „Die ganze Sache war für mich wirklich eine traumhafte Erfahrung“, sagt Richards, die jüngst in BLACK SNAKE MOAN („Black Snake Moan“, 2006) mitgewirkt hat. „Jeden Tag, wenn ich zur Arbeit ging, fühlte ich mich toll. Jeden Tag erzählte ich dann abends meiner Familie, was für einen schönen Tagich in ‚Witch Mountain‘ gehabt hatte!“

Auch für Eissinmann war die Tatsache, wieder im Disney-Studio zu arbeiten, eine geradezu überwältigende Erfahrung. Der Schauspieler, der heute ein erfolgreicher Synchronsprecher ist und eine eigene Digital-Animationsfirma namens Mighty Mojo Studios in Florida gegründet hat, führt aus: „Ich spazierte herum, sah den Platz, wo früher mein Trailer stand, fand den Ort wieder, wo Kim und ich zur Schule gegangen waren, und auch den, wo wir beide während der Drehpausen gespielt hatten.

Die meisten Innen- und Spezialeffektszenen von DIE FLUCHT ZUM HEXENBERG entstanden genau in den Räumlichkeiten, die wir jetzt in DIE JAGD ZUM MAGISCHEN BERG nutzten. Es war heute wie damals für uns eine tolle, gewinnbringende Sache.“

Produktion: Die Dreharbeiten

In dem Moment, in dem die Besetzung stand, konnte mit den Dreharbeiten zu DIE JAGD ZUM MAGISCHEN BERG begonnen werden. Aus logistischen Gründen entschied man sich dafür, den größten Teil des Films in Kalifornien und zwei Wochen in Las Vegas, Nevada, zu drehen.

Fickman und sein Produktionsdesigner David J. Bomba, mit dem er schon bei SHE’S THE MAN – VOLL MEIN TYP („She’s the Man“, 2006) und DADDY OHNE PLAN (The Game Plan“, 2007) zusammengearbeitet hatte, planten riesige Sets, die sowohl in den Disney-Studios als auch vor Ort errichtet werden sollten. Genevieve Tyrrell, die mit den beiden Männern an DADDY OHNE PLAN gearbeitet hatte, war für die Kostüme zuständig, und der Berufsveteran Scott Rogers (SPIDER-MAN 3, „Spider-Man 3“, 2006) war für die Koordination der halsbrecherischen Stunts verantwortlich. Für DIE JAGD ZUM MAGISCHEN BERG wurde zudem ein neuer „Bösewicht“ geschaffen: Siphon, ein Humanoid von Seth’ und Saras Heimatplaneten, der extra dafür gezüchtet wurde, die Teenager um jeden Preis an der Erfüllung ihrer Mission zu hindern.

Für die Kreation dieses Alien-Monsters, das gleichzeitig originell und sinister sein sollte, wandte man sich an die berühmten Monster-Macher Alec Gillis und Tom Woodruff jr., Partner der Spezialeffektfirma Amalgamated Dynamics Incorporated (ADI). ADI hat schon zahlreiche unvergessliche Leinwandkreaturen entworfen und bedient, von den Urwald- Biestern in JUMANJI („Jumanji“, 1995) bis hin zu den Monstern in ALIENS VS. PREDATOR 2 („Aliens vs. Predator“, 2007). Siphon sollte ein taffer und gewandter Gegenspieler für Dwayne Johnson sein, der für seine höchst professionellen Stunts in Arbeiten wie THE SCORPION KING („The Scorpion King“, 2002) und WELCOME TO THE JUNGLE („The Rundown“, 2003) bekannt ist.

„Wir waren uns alle darüber einig, dass Siphon ein echtes Monster zu sein hatte, nicht nur ein GCIEffekt“, erinnert sich Johnson. „Also wandten wir uns an ADI, die schon eine ganze Reihe vorzüglicher Nicht-von-dieser-Welt-Monster kreiert hatten. Und sie haben wirklich tolle Arbeit geleistet mit dieser zwei Meter großen Jagdmaschine. Ich halte es als Schauspieler für wichtig, zu sehen, gegen was man kämpft. Ich mag es nicht, nur auf Punkte auf einer Greenscreen zu reagieren. Mir gefiel, dass Siphon so viele verschiedene Waffen zur Verfügung standen. Das machte ihn zu einem würdigen Gegner für Jack Bruno.“

Der Stuntkoordinator und Regisseur des zweiten Stabes, Scott Rogers, brauchte für Siphon einen äußerst beweglichen Anzug, so dass der Schauspieler, der in ihn hineinschlüpfte, sich den ganzen Tag lang so bequem und leicht wie möglich bewegen konnte.

In den Stuntsequenzen stülpte Stuntman Paul Darnell das Kostüm über, während in den übrigen Szenen Woodruff den Siphon spielte. „Da ich schon zahlreiche Stunts in ähnlichen Anzügen gemacht habe, wusste ich, was Paul erwartete“, sagt Rogers. „Man muss schon ganz besonders drauf sein, um mit der Hitze und derKlaustrophobie fertig zu werden. Obendrein soll man ja auch noch schauspielern. Wir hatten Glück, Darnell zu finden, der sich flüssig und katzengleich zu bewegen versteht und gleichzeitig auch ganz harte Stunts durchführen kann.“

Siphon wurde aus ganz leichtem Material gefertigt, aus Schwammgummi und Nylon-Elastan, was dem Schauspieler maximale Bewegungsfreiheit erlaubt und es zugleich den Technikern ermöglichte, ein ganzes Waffenarsenal zu verstauen. Zudem war der Anzug gerade wegen seiner Polsterung in jenen Szenen gut, in denen der Schauspieler im Wortsinn von den Füßen gehauen wurde.

Eine weitere Herausforderung, der sich Rogers stellen musste, waren die „hochoktanigen“ Autoverfolgungsjagden, die denen in DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG („The Bourne Supremacy“, 2004) in nichts nachstehen sollten. Warum „Bourne“? Ganz einfach: Rogers hatte in dem Film in einigen Szenen selbst am Steuer gesessen. In der Szene, in der Jack, Sara und Seth in der Wüste von drei SUVs verfolgt werden, saß wiederum Johnson selbst oft hinter dem Lenkrad. Er nahm dafür häufig in einem so genannten Go Mobile Platz, einem eigens entwickelten Kamerawagen, der den Schauspieler direkt in die Handlung mit einbezieht, anstatt ihn von einem eigenen, parallel mitfahrenden Wagen aus zu filmen. „Ich liebte es, in das Go Mobile geschnallt zu werden“, erzählt Johnson. „Scott Rogers hat sich all diese Action-Szenen ausgedacht und mich faktisch in ihr Zentrum gestellt. Besonders bei den Autoverfolgungsjagden war ich gefragt. Das war toll und etwas, was ich schon immer mal machen wollte.“

Mit einem Schauspieler zu arbeiten, der diese einzigartige Physiognomie besitzt, war für Rogers ein großes Plus. „Normalerweise arbeite ich mit Darstellern, die ich besser aussehen lassen muss, als sie in Wirklichkeit sind“, sagt Rogers. „Bei Dwayne war das ganz anders. Er ist ein durchtrainierter Athlet, ein geschickter, kräftiger Mann. Er hat uns die Arbeit leicht gemacht. Und das war ansteckend. Sogar Gugino kam und fragte, ob sie ein paar eigene Stunts mehr machen dürfte.“

Produktion: Das Design

Mit dem Raumschiff der Teenager wollte Produktionsdesigner David J. Bomba Neuland betreten, dabei jedoch mit seinem Entwurf innerhalb des Rahmens bleiben, was sich die Öffentlichkeit unter einem UFO vorstellt. „Unser Schiff sollte schon irgendwie wie eine typische fliegende Untertasse aussehen, dennoch wollte ich etwas Neues in seine Gestaltung einbringen“, sagt Bomba. „Andy wollte bestimmte Lichtmuster und gewisse Bewegungen, ich wollte keine klassischen Hebel und Schalter. Also entschlossen wir uns, es mit integrierten Berührfeldern und verschiedenartigen Bildschirmen zu versuchen – mit Dingen also, die von überlegener Intelligenz zeugten. Das Siphon-Schiff gestaltete ich eckiger, kantiger, funktionaler, als reines Kriegsschiff, wenn man so will.“

Eine weitere Herausforderung in Sachen Setdesign war das Untergrundlabor der Aliens, dieser futuristische Garten Eden, den Seth’ und Saras Eltern vor Jahren anlegten, um sauerstoffspendende Pflanzen zu züchten. Dies war nötig geworden, um das Überleben ihres Planeten zu ermöglichen, der wegen zunehmender Erwärmung zu sterben drohte. Das Labor betritt man durch eine Reihe langer,geheimer Gänge, deren Eingang gut getarnt ist: ein alter Kühlschrank in der Küche einer verlassenen Hütte mitten in der Wüste. „Das Untergrundlabor stellte die experimentelle Welt der Eltern der Alien-Kinder dar, die hier einst die Geheimnisse der Welt zu entschlüsseln versuchten“, sagt Bomba. „Sie wollten herausfinden, was es braucht, um Pflanzen wieder zum Wachsen zu bringen. Ihr Planet ist nämlich inzwischen unfruchtbar.

Wenn man aber das Wort ‚Laboratorium‘ hört, denkt man sofort an Bunsenbrenner und Reagenzgläser. Das wollte ich nicht. Ich wollte ein organischeres Gefühl evozieren, wobei die Aliens natürlich Alien-Methoden nutzen. Ihre Petrischalen sind fußballgroße Samen, die irgendwie an geschälte Lychees erinnern. Die Idee war, die vier Elemente – Wasser, Luft, Erde und Feuer – zu nutzen, um neues Leben zu erschaffen. Diese Elemente finden sich in einem ballonartigen Mechanismus, einem atmenden, leuchtenden Pflanzenkeim.“ Vor ähnliche Probleme stellte die Filmtechniker ein eher bekannter, wenn auch nicht weniger bizarrer Set: der, in dem die lebhafte UFO-Tagung stattfindet.

Obwohl diese Versammlung im Film in Las Vegas über die Bühne geht, wurden die Szenen in Pomona, Kalifornien, gedreht. Dabei legte der UFOEnthusiast Fickman viel Wert auf Authentizität und bevölkerte die Stände mit echten UFO-Berühmt heiten sowie Geschäftsleuten, die ihre Waren und Memorabilien weltweit auf entsprechenden Veranstaltungen verkaufen. „Wir haben auf vergangenen UFO-Tagungen ausgiebigst recherchiert“, sagt Fickman. „Sie sind wirklich fantastisch und es gibt eine Menge zu sehen. Sie sind teils ComicCon, teils SciFi-Messe und teils Spacecamp. Ich fand den Gedanken besonders reizvoll, unter all diesen verkleideten Außerirdischen zwei blonde Kinder unerkannt herumspazieren zu lassen, die wirklich Aliens sind.“

Das Produktionsteam, dem auch Artdirector John R. Jensen, Ausstatter Patrick Cassidy sowie die Kostümdesignerin Genevieve Tyrrell angehörten, ließ sich ausgiebig von den diversen UFO-Treffen inspirieren und setzte zudem eigene Akzente. Besonders schön ist die Szene, in der Siphon auf der Veranstaltung auftaucht. Wer würde ihn schon unter all den Hummer-Männern, E. T.s und Sturmtruppen- Soldaten als echten Alien erkennen? „Wir stellten sicher, dass in der Szene so viele Verrücktheiten und verschiedene Leute zu sehen sein würden, dass Siphon wirklich vollkommen untergeht“, sagt Bomba.

Fickman ließ es sich auch nicht nehmen, ein paar Elitemitglieder in Sachen UFO-Hierarchie für seinen Film zu verpflichten. So tauchen unter anderem Bill Birnes, Herausgeber des UFO Magazine und Gastgeber der beliebten TV-Serie „UFO-Hunters“, und dessen Frau Nancy, der Alien-Spezialist und Dozent Dr. Roger Leir, Giorgio Tsoukalos, Redakteur des Legendary Times Magazine und Paleo SETIForscher, sowie Whitley Strieber, Autor von Communion, Wolfen und The Hunger, im Film auf. Letztgenannter Schriftsteller gilt übrigens als eines der bekanntesten angeblichen Entführungsopfer von Aliens. „Andy überzeugte mich und meine Frau Anne bei einem gemeinsamen Mittagessen davon, in seinem Film mitzumachen“, sagt Strieber. „Wie sich herausstellte, wusste Andy viel über UFOs und empfand es als gute Idee, dass wir an einem der Stände der UFO-Tagung die Stellung hielten. Uns hat das dann auch richtig Spaß gemacht.“

Dank der guten Zusammenarbeit mit Planet Hollywood Resort & Casino war es dem Filmteam auch möglich, zwei Wochen lang inmitten von Spielern und Vergnügungssuchenden am Las Vegas Strip zu drehen. Dabei wurde das Innere des Casinos vom Design-Team zwar etwas umdekoriert und mit zusätzlichen Videomonitoren ausgestattet, doch im Prinzip erlebt man via Leinwand Las Vegas pur. Dies trifft auch auf die Außenaufnahmen zu, die vor den berühmten Neonlichtern der Stadt spielen – die Szenen, in denen Johnson und Gugino des Nachts im Taxi durch die Straßen fahren.

Zurückgekehrt nach Saugus, Kalifornien, errichtete Designer Bomba dort noch den Großteil des WITCH MOUNTAIN-Sets mit seiner geheimen, unterirdischen Regierungsanlage, in der die Alien-Teenager gefangen gehalten werden und wo sich auch ihr Raumschiff befindet.

„Wir haben ausgiebig recherchiert, wie ‚Witch Mountain‘ aussehen sollte“, sagt Fickman. „Wir bekamen sogar die Möglichkeit, zu Studienzwecken die Cheyenne Mountain NORAD-Basis zu besuchen, einen der geheimsten US-Standorte dieser Art. Danach bauten wir unsere Anlage und versuchten, ein bisschen Area-51-Flair mit einzubauen. Dieser Ort in Nevada ist schließlich eine der Hauptquellen in Sachen UFO-Forschung oder UFO-Märchengut – ganz wie Sie wollen.“

Und obwohl die größten Teile der WITCH MOUNTAIN- Konstruktion in einer Glasfirma in Saugus entstanden, gab es auch zahlreiche (Dreh-)Tunnel unter einem wenig geheimen Ort – den Walt Disney Studios.

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    Ehemalige BEM-Accounts23.12.2011

    Während der Weihnachtsfeiertage - und auch zwischen Weihnachten und Silvester - beschenken uns die deutschen TV-Sender wieder mit zahlreichen Free-TV-Premieren. Die Free-TV-Premieren im Überblick:24. Dezember 2011 - Zeichentrickfilm „Despereaux – Der kleine Mäuseheld“ um 9.55 Uhr im ZDF - Zeichentrickfilm „Die Schöne und das Biest – Weihnachtszauber“ um 14.55 Uhr bei Sat.1 - Zeichentrickfilm „Stuart Little 3 – Ruf...

  • Sky: Die Film-Neustarts dieser Woche

    Ehemalige BEM-Accounts31.05.2010

    Das Pay-TV-Unternehmen Sky hat auch diese Woche wieder einige Film-Neustarts zu vermelden, die auf dem Sender Sky Cinema starten. Den Anfang macht am Montag, 31. Mai 2010 um 21.45 Uhr, der SciFi-Film “Star Runners“. Dieser dreht um die zwei Weltraumschmuggler Ty Johns und Lei Chen, die von der Regierung einen geheimen Transportauftrag bekommen. Bei der heiklen Ware handelt es sich um ein mysteriöses Mädchen, hinter...

  • The Rock taucht ab

    The Rock taucht ab

    Ehemalige BEM-Accounts04.05.2009

    In der neuen Verfilmung von "20.000 Meilen unter dem Meer" wird der Star-Wrestler anstelle von Will Smith das Bord-Kommando übernehmen.