Filmhandlung und Hintergrund

Tragikomödie um einen US-Soldaten und seine Kumpels, die auf Heimaturlaub vom Irakkrieg sind.

Das Thanksgiving-Footballspiel schauen sich Millionen von US-Amerikanern im Fernsehen an. Die Halbzeitshow ist zwar nicht ganz so spektakulär wie die des Super Bowls, ihr wird jedoch ebenfalls viel Aufmerksamkeit zuteil. Der US-Soldat Billy Lynn (Joe Alwyn) ist mit seinen Kameraden Teil der Halbzeitshow. Sie werden der Öffentlichkeit als Helden des blutigen Irakkrieges vorgeführt. Dies ist ihr letzter Auftritt, bevor sie zurück in den Krieg geschickt werden. In den Wochen zuvor haben sie bereits eine Tour durch verschiedene amerikanische Städte und deren Einkaufszentren absolviert. Während die Amerikaner vor ihren Fernsehern und im Stadion die Show bewundern, durchlebt Billy in seinen Gedanken noch einmal die Ereignisse, die ihn in das Stadion der Dallas Cowboys geführt haben. Der junge Texaner wird für den schlimmsten Tag in seinem Leben mit Anerkennung überhäuft - ein absurder Zustand, der in dem friedvollen Jungen existentielle Fragen über den Sinn seiner Mission und seine ambivalenten Gefühle zur Armee weckt.

Hintergründe

Regisseur der Kriegs-Tragikkomödie ist Ang Lee. Der zweifache Oscarpreisträger zeichnete zuletzt für den Film „Life of Pi: Schiffbruch mit einem Tiger“ verantwortlich. Für diesen und für den Film „Brokeback Mountain“ hat er jeweils einen Oscar in der Kategorie „Beste Regie“ gewonnen. Gedreht wurde in 4k 3D. Das klingt zunächst nur wenig spektakulär, gibt dem Film allerdings ein ganz besonderes Flair, das eher an eine Seifenoper erinnert. Damit unterstreicht Ang Lee gekonnt das grotesk-satirische Element des Films. Statt eines berühmten Stars hat Lee einen noch unbekannten Darsteller engagiert, wodurch die Rolle an Realitätsnähe gewinnt. Der britische Schauspieler Joe Alwyn hatte kurz zuvor die Central School of Speech und Drama abgeschlossen. In Nebenrollen sind Kristen Stewart, Garret Hedlund, Vin Diesel und Steve Martin zu sehen. Nach vier Jahren Abwesenheit von der Leinwand, ist auch Schauspieler Chris Tucker wieder in einem Kinofilm dabei. „Die irre Heldentour des Billy Lynn“ basiert auf dem gleichnamigen Roman des US-amerikanischen Autors Ben Fountain. Er hat auch das Drehbuch verfasst und sich in der Vergangenheit durch sein Mitwirken am Drehbuch zum Film „Slumdog Millionaire“ einen Namen gemacht.

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Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die irre Heldentour des Billy Lynn: Tragikomödie um einen US-Soldaten und seine Kumpels, die auf Heimaturlaub vom Irakkrieg sind.

    Der zweifache Oscar-Preisträger Ang Lee verwandelt naive Soldaten in gefeierte Nationalhelden – und parallel dazu die Wahrheit in medialen Problemmüll, der lediglich sicher entsorgt werden muss. » zur ausführlichen Kritik 

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