Man ist so alt, wie man sich fühlt!

Vom Darling zur Dozentin gereift: Jennifer Aniston Bild: Kurt Krieger

Ganz nach dieser Devise geht auch Jennifer Aniston in ihrem neuen Film vor. In der Dramödie „Counter Clockwise“ spielt sie die Psychologin und Harvard-Dozentin Ellen Langer. Zum ersten Mal in ihrer Karriere verkörpert Aniston damit eine reale Person. Die echte Ellen Langer ist eine Galionsfigur der modernen Psychologie. Sie revolutionierte mit ihren bahnbrechenden Forschungen Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre die Theorien vom Altern.

In einem aufsehenerregenden Langzeitversuch manipulierte sie die Selbsteinschätzung ihrer Probanden, ließ diese glauben, sie wären jünger, und wies damit zum ersten Mal den erheblichen Einfluss der Psyche auf den physischen Alterungsprozess nach. Denn die manipulierten Probanden alterten tatsächlich erheblich weniger als die nicht manipulierte Kontrollgruppe.

Multitalent in mehreren Funktionen

Aniston soll nach dem Willen des Studios nicht nur die Hauptrolle spielen, sondern mit ihrer Produktionsfirma das Projekt auch finanzieren. Das Drehbuch stammt von Paul Bernbaum, der zuletzt die Vorlage von „Hollywoodland“ schrieb. Die Dreharbeiten zu „Counter Clockwise“ sollen im Februar nächsten Jahres beginnen, allerdings gilt es, vorher noch einige Probleme mit den Filmrechten aus dem Weg zu räumen.

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Denn auch ein zweites Projekt befasst sich mit Langers Forschungsarbeiten, und noch ist unklar, ob und in welcher Form sich die Filme überschneiden. Bevor die erste Klappe fällt, müssen also erst einmal die Rechtsanwälte ran.

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