Die Hollies

  

Filmhandlung und Hintergrund

Kinderfilm: Ein zwölfjähriger Junge findet ein kleines, außerirdisches Wesen, das sich nur von ökologischer Energie ernähren kann, und die ist erst mal schwer aufzutreiben.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Hollies: Kinderfilm: Ein zwölfjähriger Junge findet ein kleines, außerirdisches Wesen, das sich nur von ökologischer Energie ernähren kann, und die ist erst mal schwer aufzutreiben.

    Nach diesem Film gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder wird man ein besserer Mensch, oder man bekommt einen Heißhunger auf einen saftigen Hamburger. Ausgerechnet die Flachbuletten im Brötchen aber spart die Serie seltsamerweise aus. Das ist erstaunlich, denn alles andere, was Kinder gern essen, wird niedergemacht. Autorin Anna Knigge (!) versteckt sich dabei hinter zwei kleinen Robotern aus dem All, die wie Miniaturausgaben von R2D2 aus „Star Wars“ aussehen. Die beiden sind auf der Erde havariert und brauchen dringend Lebensmittel-Energie, um zurückfliegen zu können. Zwecks besserer Verständigung mit den Kindern, bei denen sie gelandet sind, bilden sie Hologramme, die fürderhin zu Ernährungsberatern für ihre Gastgeber werden. Wenn der Apfel nicht gerade aus dem Garten der Tante stammt, wird er ignoriert: Alles, was importiert worden ist und womöglich auch noch gespritzt, wird brüsk zurückgewiesen. Beim Autofahren wird den Hollies schlecht, im Aufzug bekommen sie Panik, und Nikotin ist das schlimmste Gift überhaupt.

    Komischerweise lassen sich die Fernsehkinder durch das permanente Bombardement mit Botschaften den Spaß an der Geschichte nicht nehmen. Natürlich durchschauen sie die Absicht, aber anders als Erwachsene reagieren sie nicht verstimmt. Das kann nur daran liegen, dass die Geschichte doch mehr als bloß den Ernährungsknigge zu bieten hat: Die Suche nach Energie wird für die Hollies zum Wettlauf mit der Zeit, weil die Erdatmosphäre zu aggressiv für sie ist. Für ihre Abreise brauchen sie allerdings mindestens zwei Partner; also müssen sich die beiden Außenseiter Sven und Lisa notgedrungen zusammentun, obwohl sie sich nicht ausstehen können.

    Technisch ist der Dreiteiler durchaus gelungen: Die Hologramme sehen beeindruckend aus. Die Darsteller, jung wie alt, haben allerdings ihre Schwächen, die Inszenierung ist nicht besonders pfiffig, und die ständigen Botschaften sind echt nervig. tpg.

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