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Die großen Stars der DEFA - Gojko Mitic

Filmhandlung und Hintergrund

Die Söhne der großen Bärin„: Der erste Indianer-Western der Defa entstand nach dem Roman von Liselotte Welskopf-Heinrich, Expertin der Lebensweise der nordamerikanischer Indianer. Äußerer Anlass war der Erfolg der Karl-May-Western in der BRD. Die Außenaufnahmen entstanden in Jugoslawien, wo man Hauptdarsteller Gojko Mitic entdeckte, der sich schnell zum idealen Indianer und kassenträchtigsten Defa-Star entwickelte...

Die Söhne der großen Bärin„: 1876/77. Tokei-ihto, Häuptling der „Söhne der großen Bärin“ vom Stamm der Dakota, wird nach Fort Smith bestellt und eingekerkert, weil er sich weigert, in eine Reservation zu ziehen. Seine Krieger werden von ihrem Land vertrieben, weil dort Gold gefunden wurde. Als die Dakota geschlagen und umgesiedelt sind, wird Tokei-ihto frei gelassen. Mit einer Stammesgruppe flieht er nach Kanada, verfolgt von Soldaten. Während seine Leute die Grenze passieren, stellt er sich zum Kampf gegen den Verräter Fred Clark, Red Fox, genannt, und besiegt ihn.

Apachen„: 1840 schließen die Mimbreno-Apachen in „Neu-Spanien“ mit einer mexikanischen Minengesellschaft einen Vertrag über Schürfrechte auf Indianerland. Als der amerikanische Geologe Johnson von den Edelmetallvorkommen erfährt, will er das Land, richtet in der Siedlung Santa Rita mit einer Armee-Kanone ein Massaker unter den Indianern an und kassiert für die Skalps eine hohe Prämie. Die wenigen überlebenden Apachen unter Häuptling Ulzana verfolgen den Mörder, um Rache zu nehmen.

„Chingachgook, die große Schlange“: Englische Truppen wollen 1740 die nordamerikanischen Kolonien der Franzosen gewinnen. Die von den Franzosen aufgehetzten Huronen entführen Häuptlingstochter Wahtawah, die Chingachgook versprochen ist. Mit dem weißen Freund Wildtöter will er sie befreien. Chingachgook wird von den Huronen gefangen, versucht vergeblich, sie vom Krieg abzuhalten. Die Engländer schlagen die Huronen, deren Häuptling den Frieden erklärt. Chingachgook, Wildtöter und Wahtawah kehren zurück.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Söhne der großen Bärin„: Der erste Indianer-Western der Defa entstand nach dem Roman von Liselotte Welskopf-Heinrich, Expertin der Lebensweise der nordamerikanischer Indianer. Äußerer Anlass war der Erfolg der Karl-May-Western in der BRD. Die Außenaufnahmen entstanden in Jugoslawien, wo man Hauptdarsteller Gojko Mitic entdeckte, der sich schnell zum idealen Indianer und kassenträchtigsten Defa-Star entwickelte. In den Actionszenen von Gastregisseur Josef Mach routiniert inszeniert, in den Dialogszenen unbeholfen.

    Apachen„: Einer der erfolgreichen Western aus der DEFA-Produktion, an dessen Drehbuch der jugoslawische Star der Reihe, Gojko Mitic, maßgeblich beteiligt war. Der Film stützt sich auf Tagebuchaufzeichnungen europäischer Siedler aus Tucson. Die Sorgfalt bei der Rekonstruktion der ethnischen Elemente kommt wie in allen Defa-Western zum Tragen. „Apachen“ ist der erste und einzige Film der Reihe, der mit einer im Jahresabstand folgenden direkten Fortsetzung („Ulzana„) konzipiert wurde. Solide abenteuerliche Unterhaltung.

    „Chingachgook, die große Schlange“: James Fenimore Coopers „Wildtöter“-Roman in der Defa-Version, die in der DDR ein Kassenschlager wurde. Gojko Mitic spielte in dem nach „Die Söhne der Großen Bärin“ zweiten Defa-Western die Hauptrolle und wurde zum Star auch der folgenden Filme, die, ähnlich den Karl-May-Filmen in Westdeutschland, populär blieben. Gedreht wurde in Bulgarien und der Tschechoslowakei in Landschaften, die Nordamerika ähnelten. Am Drehbuch arbeitete der renommierte Regisseur Egon Günther (ohne Credit) mit.
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