Die Geistervilla

  1. Ø 4
   2003
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Geistervilla: Eddie Murphy jagt untote Mitbewohner und andere Schreckgespenster in einer spektakulären Abenteuerkomödie für die ganze Familie.

Als der ehrgeizige, aber liebenswerte Immobilienmakler Jim Evers (Eddie Murphy) seine Frau und die Kinder mit zu einer alten Villa im Outback bringt, ahnt er nicht, dass dort nicht weniger als 999 Geister auf ungebetene Gäste und die Erfüllung eines jahrhundertealten Fluchs lauern. Um die Familie zu schützen und das Anwesen zu retten, nimmt Evers mit Hilfe von drei freundlichen Gespenstern und einer durchgeknallten Wahrsagerin den Kampf mit dem Übernatürlichen auf.

Rob Minkoff

In einem unheimlichen alten Haus macht ein Immobilienmakler mit seiner Familie widerwillig Bekanntschaft mit einigen untoten Mitbewohnern. Mit Hilfe der Wahrsagerin Madame Leota und drei verrückten Geistern stellt sich die Familie der Aufgabe, dem Spuk zu trotzen, um einen Jahrunderte alten Fluch zu brechen.

Makler Jim Evers ist bereits gut im Geschäft, als er den größten Coup seiner Karriere wittert. Das Anwesen des alten Edward Gracey soll verkauft werden. Also reist Jim samt Familie in ein abgelegenes Sumpfgebiet, um das Herrenhaus zu besichtigen. Als ein Unwetter ihre Rückkehr verhindert, wird klar, dass bei dieser Immobilie nicht undichte Leitungen und abgewohnte Böden den Preis drücken. Vielmehr sehen körperlose Wahrsagerinnen, singende Statuen und fröhliche Leichen nicht ein, warum sie sich eine neue Bleibe suchen sollen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nach „Fluch der Karibik“ kommt die zweite große Leinwandadaption einer Disney-Vergnügungsparkattraktion in die Kinos. Eddie Murphy (zuletzt erfolgreich in „Der Kindergarten Daddy“) spielt darin einen aalglatten Immobilienmakler, der mit seiner Frau und zwei Kindern eine verwunschene Villa betritt und eine familiengerecht harmlose Achterbahnfahrt von Spezialeffekte-Spuk und Geister-Grusel erlebt. Eigentlich handelt es sich dabei mehr um einen traditionellen Halloween-Stoff, doch auch so konnte der Familienspaß bei seinem Startwochenende an Thanksgiving fette Beute am Boxoffice machen.

    Aufgrund des von Disney traditionell für seine großen Family-Entertainment-Filme des Jahres gewählten Starttermins muss das Murphy-Vehikel in den USA mit Will Ferrells populärer Weihnachtskomödie „Buddy – Der Weihnachtself“ konkurrieren, mit der es den Drehbuchautoren David Berenbaum gemeinsam hat. Anders als bei „Fluch der Karibik“, bei dem das Vorbild lediglich als Sprungbrett für schwungvolle Piratenabenteuer dient, bildet die zitierte Geisterbahnattraktion in Disneyland das Herzstück der Komödie. Murphy wird als der etwas schleimige Makler Jim Evers eingeführt, der für seinen Job lebt und in seinem Eifer sogar das Hochzeitsjubiläum mit seiner attraktiven Frau und Kollegin Sara (Marsha Thomason aus „Ritter Jamal“) hintan stellt. Als Sara einen Anruf erhält, eine riesige Villa zu verkaufen, ist Jim auch sofort Feuer und Flamme, einen Umweg beim geplanten Familienausflug einzulegen. So landen die Evers gemeinsam mit ihren Kindern Megan und Michael in der stattlichen Südstaaten-Villa von Master Gracey (Nathaniel Parker), der offensichtlich besonderes Interesse an Sara hat. Sobald sich die knarrende Tür öffnet und der verknöcherte Butler Ramsley („Limey“ Terrence Stamp) sie herablassend begrüßt, wird die Bühne frei gegeben für eine Flut von spektakulären CGI-Spukeffekten, die mit der optischen Opulenz des Oscar ausgezeichneten Setdesigners John Myhre („Chicago“) wetteifern. Ein weiterer Augenschmaus sind die Kostüme von Mona May, besonders die aus der Rückblendensequenz. Denn tatsächlich sind Master Gracey sowie sämtliche Hausbewohner Geister, die durch ein tragisches Ereignis in der Vergangenheit an die Villa gebunden sind.

    Regisseur Robert Minkoff („Stuart Little 1&2“) fährt bei seiner turbulenten Inszenierung fliegende Musikinstrumente, mörderische Zombies, Spinnenattacken und verstörende Spiegelreflektionen auf, um dem verwunschenen Haus mit privatem Friedhof und gespenstischer Grabesgruft sein entsprechendes Ambiente zu verleihen. Besonders in Erinnerung bleibt Jennifer Tilly als die Wahrsagerin Madame Leota, die als sprechender Kopf in einer Kristallkugel ihre Weisheiten unters ungläubige Volk bringt. Was bei all der visuellen Vehemenz letztlich ein wenig kurz kommt, sind zündende Gags, da Murphy zwar sein patentiertes Riesengrinsen aufsetzt, aber kaum gute Pointen erhält. Allerdings konnte er bislang jedoch fast immer mit Familienunterhaltung punkten. Der Trend dürfte sich auch mit der kurzweiligen und bei 81 Minuten Lauflänge auffallend kurzen Geisterkomödie mit der obligatorisch lehrreichen Botschaft vom Wert wahren Familienzusammenhalts fortsetzen. ara.

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